Verkehr · Frankfurt

Pegasus-Jet rollt in Frankfurt in falsche Richtung auf die Startbahn – Start bei 65 km/h abgebrochen

Ein Airbus A321 von Pegasus Airlines mit Ziel Istanbul bog am Dienstag, 20. Oktober, in falscher Richtung auf die Startbahn 18 ein. Die Fluglotsen griffen ein, der Start wurde nach rund 530 Metern abgebrochen, sieben Minuten später hob die Maschine dann ab.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Blesk.cz, der Standard, DIE WELT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Frankfurt · Deutschland
Wie es dazu kam
  1. StartfreigabeFreigabe für einen Start in südlicher Richtung von der Startbahn 18
  2. AbbruchStart bei etwa 65 km/h nach rund 530 Metern auf dem Boden abgebrochen
  3. NeustartVon der Startbahn gerollt und etwa sieben Minuten später in südlicher Richtung abgehoben

Was auf der Startbahn geschah

Am Dienstag, 20. Oktober erhielt ein Airbus A321 von Pegasus Airlines mit Ziel Istanbul die Freigabe, von der Startbahn 18 des Flughafens Frankfurt in südlicher Richtung zu starten. Statt der zugewiesenen Rollbahn zu folgen, bog die Maschine in die falsche Richtung ab und rollte nach Norden, zum entgegengesetzten Ende der Bahn. Die Besatzung beschleunigte weiter, bis die Fluglotsen sie warnten, und der Start wurde bei der niedrigen Geschwindigkeit von 65 km/h abgebrochen. Bis zum Abbruch hatte der Jet rund 530 Meter auf dem Boden zurückgelegt. Der Flug wurde als PC996 durchgeführt, die Maschine wurde anschließend von der Startbahn zu einem Haltepunkt geführt. Etwa sieben Minuten später hob sie ohne Probleme in südlicher Richtung ab, wie The Aviation Herald berichtet, das Luftfahrtportal, das den Vorfall zuerst meldete.

Darstellung von Airline und Flughafen

Pegasus Airlines bestätigte den Vorfall gegenüber The Aviation Herald und erklärte, die Besatzung habe den Fehler selbst bemerkt und dann gemeinsam mit den Lotsen die richtige Rollbahn gefunden. Blesk berichtete, die Airline weise jedes Fehlverhalten zurück. Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport bestätigte am Sonntag, 25. Oktober, dass sich am Dienstag ein Vorfall ereignet habe, nannte aber keine Hintergründe. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) erklärte, die Lotsen hätten den Fehler sofort bemerkt und die Maschine von der Startbahn geführt. Die Quellen widersprechen sich darin, wer den Fehler zuerst bemerkte, und der Flughafenbetreiber hat nicht erklärt, wie es dazu kam.

Ermittlungen und Sicherheitsbewertung

Die DFS meldete den Vorfall an die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig, die entscheiden wird, ob ein Untersuchungsverfahren eingeleitet wird. Ein Sprecher der DFS nannte den Vorfall „wirklich außergewöhnlich“ und sagte:

„Das kommt nicht oft vor, schon gar nicht in Deutschland.“

Deutsche Flugsicherung

Der Sprecher fügte hinzu, es habe keine akute Gefahr bestanden, weil alles rechtzeitig unter Kontrolle gewesen sei. Blesk merkt an, dass in der Luftfahrt Vorfälle, bei denen eine Maschine in die falsche Richtung rollt, als Sicherheitsrisiko gelten, auch wenn sie frühzeitig gestoppt werden. Die BFU wird ihre Entscheidung auf Grundlage des Berichts treffen, den sie von der DFS erhalten hat.

Wie die Geschichte Verbreitung fand

Der Vorfall wurde zuerst durch The Aviation Herald bekannt, anschließend griff der hessische Sender hessenschau das Thema auf. Am Sonntag, 25. Oktober, fragte hessenschau bei Fraport und der DFS nach Stellungnahmen, und beide bestätigten, dass sich am Dienstag ein Vorfall ereignet hatte. Details zum Hintergrund nannte keines der beiden Unternehmen. Blesk ergänzte, der Vorfall habe sich am größten Flughafen Deutschlands ereignet, und die Maschine sei zu diesem Zeitpunkt auf einem Linienflug nach Istanbul gewesen.

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