Sicherheitskräfte am Flughafen Leipzig/Halle entdeckten am Samstag, 17. Oktober, kurz vor 23:00 Uhr während einer Routinepatrouille einen beschädigten Abschnitt des Umfassungszauns. Der Zaun verläuft neben einer öffentlich zugänglichen Straße und nahe einem Notfalltor für die Feuerwehr. Ein Flughafensprecher sagte, der Zaun sei beschädigt worden, das Notfalltor jedoch nicht. Die Bundespolizei erklärte, Bremsspuren deuteten darauf hin, dass ein Fahrzeug einige Meter in den Sicherheitsbereich hinein- und wieder hinausgefahren sei. Die Polizei sprach zunächst von einem „sicherheitsrelevanten Vorfall“ und ermittelte in alle Richtungen, bis geklärt war, ob ein Unfall oder Sabotage die Schäden verursacht hatte.
„Dass das Fahrzeug direkt in den Bereich hineingefahren ist, wurde nicht beobachtet, aber die Spuren am Tatort stützen diese Schlussfolgerung.“
Die Polizeidirektion Leipzig teilte am Sonntag mit, ihre Ermittlungen deuteten auf ein Fahrzeug hin, das den Zaun durchbrochen habe.
Die Nordbahn wurde gesperrt und der Flugbetrieb auf dieser Seite eingestellt, während die Südbahn geöffnet blieb. In der Nacht überprüften die Einsatzkräfte zunächst besonders gefährdete Bereiche. Ab Sonntagmorgen wurde der gesamte nördliche Abschnitt von Beamten, einem Polizeihubschrauber und Drohnentechnik durchsucht. Sie fanden kein Fahrzeug, keine unbefugten Personen und keine verdächtigen Gegenstände. Die Nordbahn wurde am Sonntag, 18. Oktober, um 14:00 Uhr wieder geöffnet, nachdem die Luftsicherheit wiederhergestellt war. Der Passagier- und Frachtverkehr lief nach Angaben des Flughafens uneingeschränkt weiter, da eine zweite Startbahn zur Verfügung stand.
Zwei Männer stellten sich später bei der Polizei; n-tv berichtete, sie hätten dies am Sonntagabend in Anwesenheit von Anwälten getan. Die dpa meldete unter Berufung auf Sicherheitskreise, der 20-Jährige und der 32-Jährige hätten für eine Führerscheinprüfung geübt und die Kontrolle über das Auto verloren. Bild hatte den Sachverhalt zuerst berichtet. N-tv ergänzte unter Berufung auf Bild, der 20-Jährige habe keinen Führerschein gehabt und am Steuer gesessen, während der 32-Jährige auf dem Beifahrersitz Platz genommen habe. Die Polizei hielt die Darstellung Berichten zufolge für glaubhaft. N-tv zufolge zeichneten Überwachungskameras den Vorfall nicht auf. Beide Männer stammen Berichten zufolge aus Syrien.
Seit 2022 stehen drei russische Antonow-Frachtflugzeuge in Leipzig; sie dürfen wegen der EU-Sanktionen gegen Russland nicht bewegt werden. Der Flughafensprecher sagte, sie lägen ebenfalls im Nordbereich, aber nicht unmittelbar neben dem beschädigten Abschnitt. Sechs ukrainische Antonow-Frachtflugzeuge stehen im Südbereich, deutlich weiter entfernt. Der Vorfall erinnert an einen versuchten Anschlag auf den Flughafen Anfang August, als eine mit Sprengstoff präparierte Drohne in der Nähe ukrainischer Frachtflugzeuge gefunden wurde. N-tv datierte diesen Versuch auf den 4. August. Die Bundesregierung machte Russland dafür verantwortlich, das die Vorwürfe zurückweist. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sagte, die Ermittlungen zeigten eine russische Verantwortung, und die Regierung warnte vor weiteren eskalierenden hybriden Angriffen auf kritische Infrastruktur in Deutschland.
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Pollar unterstützenSicherheit · Leipzig
Zwei Männer im Alter von 20 und 32 Jahren haben der Polizei zufolge angegeben, die Kontrolle über ein Auto verloren zu haben, während sie neben einer öffentlichen Straße am Flughafen Leipzig/Halle für eine Führerscheinprüfung übten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SRF News, Der Tagesspiegel, 20 Minuten und weiteren Medien. Veröffentlicht .