Sicherheit · Vielha, Baqueira und Madrid

Gericht setzt Kaution von 80.000 Euro für Partnerin des Architekten Josep Juanpere in Baqueira-Ermittlungen fest

Ein Gericht in Vielha hat Belén López gegen eine Kaution von 80.000 Euro aus der Untersuchungshaft entlassen, nachdem gegen sie Anklage wegen Totschlags im Zusammenhang mit dem Tod des Architekten Josep Juanpere im Dezember 2025 erhoben wurde.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, RTVE.es, El Periódico und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Vielha, Baqueira, Madrid, Barcelona · Spanien
Wie es dazu kam
  1. Januar 2026Justizbehörden entziehen Belén López den Reisepass aufgrund erster Unstimmigkeiten
  2. 23.09.Polizei nimmt Belén López in Madrid fest und durchsucht ihre Wohnung in Málaga
  3. 25.09.Gericht in Vielha setzt Kaution von 80.000 Euro fest, während Juanperes Neffe aus dem Koma erwacht

Kaution im Todesfall gewährt

Am 25. September 2026 ordnete das Gericht erster Instanz in Vielha die Untersuchungshaft für Belén López an, die durch Zahlung einer Kaution von 80.000 Euro abgewendet werden konnte. Die 64-jährige López hinterlegte den Betrag innerhalb von zwei Stunden und wurde unter der Auflage, Spanien nicht zu verlassen, vorläufig freigelassen. Die Entscheidung folgte auf ihre Festnahme am 23. September in Madrid durch die Mossos d'Esquadra in einer koordinierten Aktion mit der Nationalpolizei und der Guardia Civil, die auch ihre Wohnung in Málaga durchsuchten. Das Ermittlungsverfahren unterliegt der Geheimhaltung, während die Ermittler den Verdacht auf Totschlag und unterlassene Hilfeleistung prüfen. López entstammt einer Unternehmerfamilie, der das Resort Finca Cortesín in Casares, Málaga, gehört.

Ablauf der Ereignisse in Baqueira

Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Tod des 72-jährigen Architekten Josep Juanpere aus Barcelona am 26. Dezember 2025 in seiner Ferienwohnung in Baqueira. Zwei Tage zuvor, nach dem Abendessen am Heiligabend, erlitt Juanpere akuten Schwindel und starkes Erbrechen, was eine Behandlung im Hospital Val d'Aran erforderlich machte. López gab gegenüber den Behörden an, Juanpere sei nach dem Verzehr von schwarzem Trüffel zum Frühstück unwohl geworden, woraufhin er ohnmächtig wurde und gegen einen Heizkörper fiel. Das medizinische Personal entließ Juanpere nach zwei Kopfstichen, nachdem es die von López geforderten Untersuchungen wie ein CT und eine Magenspülung abgelehnt hatte. Nach der Entlassung am 25. Dezember buchte Juanpere drei Zimmer in einem Hotel für das Paar, seinen Neffen und eine Krankenschwester, bevor er am Nachmittag in seine Wohnung zurückkehrte.

Obduktionsergebnisse und Notfallreaktion

Die Ermittler stellten fest, dass Juanpere in einem Zeitraum von 24 Stunden bis zum Nachmittag des 26. Dezember vollständig von Freunden und Familie abgeschnitten war. An diesem Nachmittag traf Juanperes Neffe in der Wohnung ein, nachdem er keinen Kontakt zu seinem Onkel herstellen konnte. Nach fast einer Stunde anhaltenden Klopfens betrat der Neffe die Wohnung und fand Juanpere tot auf einem Sofa vor, während López unter Schock stand und Yoga praktizierte. Der Neffe alarmierte den Notruf 112, eine Handlung, die López unterlassen hatte. Obwohl eine erste forensische Analyse auf einen Herzinfarkt hindeutete, deckten spätere Obduktionen innere Halsverletzungen auf, die mit äußerer Gewalteinwirkung auf den Hals vereinbar sind. Das Gericht behandelt diese traumatischen Halsläsionen als mögliche unmittelbare Todesursache.

Wichtige Zeugenaussage und Verfahrensfortschritt

Die Justizbehörden hatten López bereits im Januar 2026 den Reisepass entzogen, da ihre Schilderung der Ereignisse ungeklärte Fragen aufwarf. Am 25. September 2026 erwachte Juanperes Neffe in einem Krankenhaus in Barcelona aus einem medizinisch induzierten Koma, in dem er über eine Woche wegen einer Lungenerkrankung behandelt worden war. Sein Erwachen verschafft den Ermittlern Zugang zu einem entscheidenden Zeugen, der am 24. Dezember mit dem Paar zu Abend gegessen und später die Leiche entdeckt hatte. Juanpere war eine prominente Persönlichkeit in Barcelona und Mitbegründer der Firma GCA Architects gemeinsam mit Antonio Puig. Zu seinem Portfolio gehörten der Hauptsitz der Puig-Gruppe in L'Hospitalet de Llobregat, die Büros von Cuatrecasas in Barcelona und das Logistikzentrum von Mango in Lliçà de Munt.

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