Wirtschaft · Viana do Castelo
Mário Ferreira im Steuerbetrugsverfahren um Verkauf des Schiffs Atlântida freigesprochen
Der portugiesische Unternehmer Mário Ferreira wurde am Donnerstag, 29. Oktober, vom Vorwurf des Steuerbetrugs im Zusammenhang mit dem Verkauf des Schiffs Atlântida freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Verurteilung gefordert und argumentiert, ein Gewinn von 3,7 Millionen Euro sei nicht erklärt worden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, Diário de Notícias und PÚBLICO. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ferreira wurde am Donnerstag, 29. Oktober, vom Vorwurf des Steuerbetrugs im Zusammenhang mit dem Verkauf der Atlântida freigesprochen, nachdem die Staatsanwaltschaft eine Verurteilung gefordert hatte.
Laut Staatsanwaltschaft erbrachte der Weiterverkauf an Hurtigruten für 17 Millionen Euro einen Gewinn von 3,7 Millionen Euro, der nicht rechtzeitig erklärt worden sei – ein Vorteil von rund 1 Million Euro bei der Einkommensteuer.
Richter António Pedro erklärte, der Sitz auf Malta stehe in keinem Zusammenhang mit der Flagge des Schiffs, und hielt Ferreiras Aussagen über das Schiff für nicht glaubwürdig.
- September 2014Mystic Cruises kauft die Atlântida für 8,75 Millionen Euro von der Werft in Viana do Castelo
- Juni 2025Schiff für 11 Millionen Euro an die auf Malta gegründete ITW verkauft
- 29.10.Ferreira vom Vorwurf des Steuerbetrugs im Zusammenhang mit dem Verkauf freigesprochen
Der Freispruch
Mário Ferreira, Gründer von Douro Azul und Anteilseigner von Media Capital, wurde am Donnerstag, 29. Oktober, vom Vorwurf des Steuerbetrugs im Zusammenhang mit dem Verkauf des Schiffs Atlântida freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm vorgeworfen, mehr als 3 Millionen Euro aus dem Geschäft nicht erklärt zu haben, und eine Verurteilung gefordert. Richter António Pedro, der den Vorsitz in dem Verfahren führte, befand, die Voraussetzungen für eine Schuldfeststellung gegenüber dem Unternehmer seien nicht erfüllt. Zu Beginn der Hauptverhandlung am 19. März hatte Ferreira jede Straftat bestritten und geltend gemacht, es gehe um eine mögliche Verzögerung bei der Einkommensteuer (IRS), die inzwischen beglichen sei. Ferreira ist zudem Eigentümer von TVI.
Wie das Schiff den Besitzer wechselte
Mystic Cruises kaufte die Atlântida im September 2014 für 8,75 Millionen Euro von der Werft in Viana do Castelo. Im Juni 2025 wurde das Schiff für 11 Millionen Euro an Internacional Trade Winds (ITW) verkauft, eine auf Malta gegründete und von Ferreira geführte Gesellschaft. ITW verkaufte das Schiff anschließend für 17 Millionen Euro an die norwegische Hurtigruten. Nach Darstellung der Anklage erbrachte dieser Weiterverkauf einen Gewinn von 3,7 Millionen Euro, der nicht rechtzeitig erklärt worden sei, was einen unrechtmäßigen einkommensteuerlichen Vorteil von rund 1 Million Euro bedeutet habe.
- Kauf durch Mystic Cruises, September 2014
- 8.75 Mio. Euro
- Verkauf an ITW, Juni 2025
- 11 Mio. Euro
- Weiterverkauf von ITW an Hurtigruten
- 17 Mio. Euro
Daten aus dem Artikeltext
Die Begründung des Richters
Richter António Pedro erklärte, der Sitz auf Malta habe nichts mit der Flagge des Schiffs zu tun gehabt, und die Wahl Maltas habe nur Vorteile im Rahmen der Körperschaftsteuer (IRC) gebracht, die er als günstiger als die portugiesische Regelung bezeichnete. Ferreira habe zunächst einen unrechtmäßigen Steuervorteil angestrebt, jedoch alle seine Einkünfte erklärt und die entsprechenden Steuern gezahlt. Den Aussagen Ferreiras über das Schiff schenkte der Richter keinen Glauben, während er andere externe Zeugen als glaubwürdig einstufte, um den Ablauf der Ereignisse nachzuvollziehen. Zudem verwies er auf einen Versuch der „Intransparenz hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse“ der bei den Geschäften eingesetzten Holdinggesellschaften.
„Die Faktenlage zeigt, dass der Sitz auf Malta nie mit der Flagge des Schiffs in Zusammenhang stand.“
Ferreiras Verteidigung
In der ersten Sitzung im März stimmte Ferreira den meisten Fakten der Anklageschrift zu, wies jedoch die Behauptung zurück, er habe Gesellschaften auf Malta gegründet, um Gewinne zu verlagern und Steuern zu vermeiden; sie seien aus geschäftlichen und operativen Gründen gegründet worden. Er beteuerte, alle auf den Verkauf für 17 Millionen Euro fälligen Steuern bereits vor der Anklageerhebung gezahlt zu haben. Mit Blick auf diese Zahlung sagte er:
„Ich habe bereits gezahlt, um nicht behelligt zu werden.“
Ferreira erklärte, er wolle eine „Novela“ beenden, die sich über zwölf Jahre hingezogen habe.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- SAPOMário Ferreira vom Vorwurf des Steuerbetrugs freigesprochenMário Ferreira absolvido por fraude fiscal · Original auf Portugiesisch
- Diário de NotíciasMário Ferreira vom Vorwurf des Steuerbetrugs beim Verkauf des Schiffes Atlântida freigesprochenMário Ferreira absolvido do crime da fraude fiscal na venda do navio Atlântida · Original auf Portugiesisch
- PÚBLICOMário Ferreira vom Vorwurf des Steuerbetrugs beim Verkauf des Schiffes Atlântida freigesprochenMário Ferreira absolvido por fraude fiscal na venda do navio <em>Atlântida</em> · Original auf Portugiesisch
- Mário Ferreira
- Unternehmer, Gründer von Douro Azul und Eigentümer von TVI, freigesprochen vom Vorwurf des Steuerbetrugs im Zusammenhang mit dem Verkauf der Atlântida
- António Pedro
- Richter, der den Vorsitz im Steuerbetrugsverfahren gegen Mário Ferreira führte
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