
Felsbrocken zermalmt Auto auf Rumäniens DN7 in Sibiu; 71-jähriger Fahrer getötet, Verkehr blockiert
Ein Felsbrocken löste sich am Dienstagmorgen von einem Hang bei Lazaret im Kreis Sibiu und zermalmte einen fahrenden Pkw auf der Nationalstraße 7. Ein Insasse kam ums Leben, der andere entkam unverletzt; die Straße bleibt für Ermittlungen und die Räumung der Trümmer gesperrt.
Der Vorfall
Kurz vor Tagesanbruch am 21. Juli 2026 löste sich ein großer Felsbrocken vom Hang oberhalb des Valea Oltului und traf einen auf der DN7 zwischen Boița und Lazaret im Kreis Sibiu fahrenden Pkw. Das Fahrzeug mit zwei Insassen wurde durch den Aufprall zermalmt. Der Felssturz ereignete sich am Ausgang von Lazaret, so die Polizei.
## Rettungseinsatz Mehrere Rettungseinheiten wurden sofort entsandt. Zu den Einsatzkräften gehörten ein Bergefahrzeug, ein Löschfahrzeug, eine mobile SMURD-Intensivpflegebesatzung mit Arzt, ein Kreiskrankenwagen und der SMURD-Hubschrauber. Einer der beiden Insassen des Autos konnte sich noch vor dem Eintreffen der Retter selbst befreien. Der andere, ein älterer Mann, der auf etwa 65 Jahre geschätzt wurde, blieb eingeklemmt und bewusstlos in den schwer beschädigten Trümmern zurück.
Der Mann wurde aus dem Auto befreit, und es werden derzeit Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt.
## Opfer Bergungsteams befreiten den eingeklemmten Insassen, und Sanitäter begannen noch am Unfallort mit erweiterten lebenserhaltenden Maßnahmen. Trotz längerer Wiederbelebungsversuche zeigte der Mann, bei dem es sich später als 71-Jähriger herausstellte, keine Reaktion. Der behandelnde Arzt stellte an der Unfallstelle den Tod fest.
Trotz der Bemühungen der medizinischen Teams vor Ort reagierte der 71-jährige Mann nicht auf die Wiederbelebungsversuche, und der Arzt musste den Tod des Mannes feststellen.
## Verkehrsbehinderung Die Nationalstraße 7, die Hauptverkehrsader durch das Olt-Tal, wurde in beide Richtungen gesperrt, während Rettungskräfte arbeiteten und schwere Trümmer von der Fahrbahn geräumt wurden. Das Infotrafic-Zentrum der rumänischen Generalpolizeiinspektion bestätigte, dass der Verkehr während der gesamten Rettungs- und Fahrzeugbergungsarbeiten eingestellt war. In der engen Schlucht war sofort kein Ausweichweg verfügbar.
## Ermittlungen Die Polizei in Sibiu hat Ermittlungen eingeleitet, um die genauen Umstände des Felssturzes zu klären. Die Beamten prüfen die Stabilität des Hanges und ob es vorherige Warnzeichen gab. Es wurden keine weiteren Verletzungen gemeldet, und der zweite Insasse wurde vor Ort untersucht, benötigte aber keine Krankenhauseinweisung.


