Wahlen · Vigo und Barcelona
Feijóo verspricht keine Begnadigungen für korrupte Amtsträger, sollte die PP die Wahl am 29-N gewinnen
Bei einer Kundgebung im Vorfeld des Wahlkampfs in Vigo sagte der PP-Vorsitzende Alberto Núñez Feijóo, er werde korrupte Amtsträger zur Rechenschaft ziehen, sollte er nach der Wahl am 29-N die Moncloa erreichen. Er verwies dabei auf 131 Personen, gegen die in Verfahren gegen die PSOE ermittelt wird.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, EL PAÍS, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Feijóo sagte, sollte er nach der Wahl am 29-N die Moncloa erreichen, werde er korrupte Amtsträger nicht begnadigen, und nannte Pedro Sánchez, José Luis Ábalos, Santos Cerdán und Leire Díez unter denen, die Konsequenzen zu tragen hätten.
Feijóo nannte 17 offene Verfahren, 23 mutmaßliche Straftaten und 131 Personen unter Ermittlung, während Berichte über die Rede mögliche Strafen von mehr als 1.000 oder 1.400 Jahren Haft nennen.
Feijóo forderte den ehemaligen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero auf, dem Richter die Herkunft der Juwelen zu erklären und sich bei den Spaniern zu entschuldigen.
Feijóo versprach, in der nächsten Legislaturperiode eine Million Wohnungen zu bauen und die IRPF für mittlere und niedrige Einkommen, Selbstständige und junge Menschen zu senken, dazu ein Gesetz gegen Hausbesetzungen.
Kundgebung in Vigo
Am Samstag, dem 24. Oktober, sprach Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender der Partido Popular (PP), bei einer Kundgebung im Vorfeld des Wahlkampfs in der Estación Marítima in Vigo in Galicien. Vor einem vollbesetzten Saal, der ihm mehrfach applaudierte, nannte er die Regierung von Pedro Sánchez „die Regierung der Korruption“. An der Veranstaltung nahmen die PP-Kandidaten in Galicien, der Präsident der Xunta, Alfonso Rueda, und der ehemalige mexikanische Präsident Felipe Calderón teil. Feijóo wählte Vigo, die Stadt, in der er gelebt hat und in der er noch immer die Sommer verbringt, für die Vorwahlkampfveranstaltung der Partei in der Region. Das Bürgermeisteramt der Stadt, das der Sozialist Abel Caballero innehat, hat sich seit Langem gegen die PP gestellt.
Keine Begnadigungen für korrupte Amtsträger
Feijóo sagte, sollte er nach der Wahl am 29-N die Moncloa erreichen, werde er korrupte Amtsträger nicht begnadigen. Er sagte vor den Anwesenden:
„Ich werde dafür sorgen, dass sie für alles bezahlen.“
Er nannte Pedro Sánchez, José Luis Ábalos, Santos Cerdán und Leire Díez und warnte, alles werde Konsequenzen haben. Die Korruptionsfälle würden an der Wahlurne hinweggefegt, beginnend am 29. Er lobte zudem den galicischen Wahlkampfapparat der PP, der bereits in Gang gesetzt worden sei.
Zahl der Verfahren und die vorgezogene Wahl
Feijóo listete 17 offene Verfahren auf, die die Sozialistische Partei (PSOE) betreffen; darin seien 23 Straftaten angelegt und 131 Personen Gegenstand von Ermittlungen. Die Berichte über die Rede weichen bei den möglichen Strafen voneinander ab: Eine Version nennt mehr als 1.000 Jahre Haft, eine andere 1.400 Jahre, beide nach dem Strafgesetzbuch. Andere Berichte zitieren ihn mit der Aussage, 16 Verfahren müssten noch abgeschlossen werden. Er stellte die Fälle als Grund dafür dar, dass die Regierung die Wahl vorgezogen habe:
„Das ist es, was sie dazu bewogen hat, die Wahlen vorzuziehen.“
Er erhob diesen Vorwurf, während er die steigenden Lebenshaltungskosten angriff, die er mit einer durch hohe internationale Ölpreise angetriebenen Inflation in Verbindung brachte.
Zapatero und die Juwelen
Feijóo wandte sich auch dem ehemaligen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero zu, den er „den moralischen Leuchtturm des Sozialismus“ nannte. Er forderte Zapatero auf, dem Richter die Herkunft der Juwelen zu erklären und sich bei den Spaniern für die Lehren zu entschuldigen, die er ihnen hatte erteilen wollen. Feijóo sagte, die PP warte weiterhin auf eine Erklärung, woher die Juwelen stammten:
„Wir warten immer noch darauf, dass sie erklären, woher die Juwelen stammen.“
Er sagte zudem, die Scham, die Zapatero den Spaniern bereitet habe, müsse öffentlich eingestanden werden.
Wohnungsbau, Steuern und Vorgehen gegen Hausbesetzungen
Feijóo versprach, in der nächsten Legislaturperiode eine Million Wohnungen zu bauen, sollte er gewählt werden, zusammen mit Senkungen der Einkommensteuer (IRPF) für mittlere und niedrige Einkommen, Selbstständige und junge Menschen. Der Plan sehe eine Reform des Bodenrechts und des Wohnungseigentumsgesetzes sowie die Verabschiedung eines Gesetzes gegen Hausbesetzungen vor. Am selben Tag sagte der PP-Kandidat Xavier García Albiol in Barcelona, die meisten Hausbesetzer seien „caraduras“, und versprach, das Gesetz werde „so hart wie möglich“ angewandt. Daniel Sirera, der PP-Vorsitzende in Barcelona, forderte den katalanischen Präsidenten Salvador Illa und Barcelonas Bürgermeister Jaume Collboni auf, das Zeltlager auf der Plaça Catalunya zu räumen. Elías Bendodo behauptete, die Wohnungspreise seien unter PSOE-Regierungen um 74 Prozent und die Mieten um 44 Prozent gestiegen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL MUNDOFeijóo: „Wir werden die Korrupten nicht begnadigen“Feijóo: "A los corruptos no les vamos a indultar" · Original auf Spanisch
- EL PAÍSFeijóo warnt die PSOE, dass er „keine korrupten Beamten begnadigen“ wird, wenn er regiert: „Ich werde dafür sorgen, dass sie für alles bezahlen“Feijóo advierte al PSOE de que no va a "indultar corruptos" si gobierna: "Me encargaré de que paguen por todo · Original auf Spanisch
- LaVanguardiaFeijóo warnt die PSOE, dass er „die Korrupten nicht begnadigen“ wird: „Ich werde dafür sorgen, dass sie für alles bezahlen“Feijóo advierte al PSOE de que no va a "indultar a los corruptos": "Me encargaré de que paguen por todo · Original auf Spanisch
- El ConfidencialFeijóo stärkt seine Position zu Hause und greift die „Schande“ von Zapatero an: „Er soll sich für die Lektionen entschuldigen, die er uns erteilen wollte“Feijóo se hace fuerte en casa y carga contra la "vergüenza" de Zapatero: "Que pida perdón por las lecciones que nos quiso dar" · Original auf Spanisch
- Alberto Núñez Feijóo
- Vorsitzender der Partido Popular (PP), der die Zusagen bei der Kundgebung in Vigo machte
- Pedro Sánchez
- Spanischer Ministerpräsident, dessen Regierung Feijóo als „die Regierung der Korruption“ bezeichnete
- José Luis Rodríguez Zapatero
- Ehemaliger Ministerpräsident, den Feijóo im Zusammenhang mit der Juwelenfrage nannte
- Felipe Calderón
- Ehemaliger mexikanischer Präsident, der an der Kundgebung in Vigo teilnahm
- José Luis Ábalos
- Von Feijóo unter denen genannt, die Konsequenzen zu tragen hätten
- Santos Cerdán
- Von Feijóo unter denen genannt, die Konsequenzen zu tragen hätten
- Xavier García Albiol
- PP-Kandidat für die Wahl am 29-N, der in Barcelona zum Thema Hausbesetzungen sprach
- Alfonso Rueda
- Präsident der Xunta von Galicien und PP-Vorsitzender in Galicien, anwesend bei der Kundgebung in Vigo
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