Regierung · Washington, D.C.
FCC stimmt 2:1 für Abschaffung der nationalen TV-Eigentumsgrenze, ersetzt 39%-Limit durch Einzelfallprüfung von Fusionen
Die FCC stimmte 2:1 entlang der Parteigrenzen für die Abschaffung der nationalen TV-Eigentumsgrenze, die seit 2004 jedem Unternehmen verbot, mehr als 39% der US-Fernsehhaushalte zu erreichen, und ersetzte sie durch eine Einzelfallprüfung von Fusionen, was sofort rechtlichen und kongresslichen Widerstand auslöste.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Al Jazeera Online, The Independent, engadget und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Abstimmung am 6. August 2026 ergab 2:1 entlang der Parteigrenzen, wobei Vorsitzender Brendan Carr und Kommissarin Olivia Trusty für die Abschaffung der Grenze stimmten; die einzige Demokratin Anna Gomez stimmte dagegen und nannte die Aktion rechtswidrig.
Gomez argumentiert, dass der Kongress die 39%-Grenze in einem Haushaltsgesetz von 2004 festgelegt hat und nur der Kongress sie ändern kann. Die Medienorganisation Free Press kündigte an, gegen die Aufhebung zu klagen.
Im März 2026 genehmigte die FCC die Nexstar-Tegna-Fusion mit einer Ausnahmegenehmigung. Der Wert des Deals wurde von einigen Medien mit 3,54 Mrd. USD und von anderen mit 6,2 Mrd. USD angegeben. Ein Bundesrichter hat die Fusion wegen einer Kartellrechtsklage ausgesetzt.
Der republikanische Senator Ted Cruz stellte infrage, ob die FCC ohne den Kongress handeln kann. Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren beschuldigte Carr, illegal Regeln zu ändern, um Milliardäre zu begünstigen.
Sinclair-CEO Chris Ripley lobte den Schritt und sagte, das Mandat der FCC sei die Deregulierung im Laufe der Zeit. Sinclair und Nexstar erreichen jeweils etwa 39% der US-Fernsehhaushalte.
- 2004Kongress setzt die Grenze auf 39% in einem Haushaltsgesetz fest
- März 2026FCC genehmigt Nexstar-Tegna-Fusion mit Ausnahme der 39%-Grenze
- 6.08.FCC stimmt 2:1 für die Abschaffung der 39%-Grenze
FCC stimmt für Abschaffung der nationalen TV-Eigentumsgrenze
Die Federal Communications Commission stimmte am Donnerstag mit 2:1 Stimmen für die Abschaffung der National Television Ownership Rule, die seit 2004 jedem Unternehmen verbot, Rundfunksender zu besitzen, die mehr als 39% aller US-Fernsehhaushalte erreichen. FCC-Vorsitzender Brendan Carr und Kommissarin Olivia Trusty, beide Republikaner, stimmten für die Abschaffung der Grenze; die einzige Demokratin der Kommission, Anna Gomez, stimmte dagegen. Die FCC wird nun vorgeschlagene Rundfunkfusionen von Fall zu Fall prüfen und entscheiden, ob jeder Deal dem öffentlichen Interesse dient.
Die Grenze geht auf das Jahr 1941 zurück, als die FCC erstmals den lokalen Rundfunkbesitz begrenzte. Der Kongress legte die aktuelle 39%-Schwelle in einem Haushaltsgesetz von 2004 fest und hob damit eine FCC-Entscheidung von 2003 auf, die die Grenze von 35% auf 45% erhöht hatte. Das Gesetz von 2004 verbot der FCC auch, die Grenze während ihrer vierjährlichen Überprüfungen der Medienregeln aufzuheben oder zu ändern – eine Einschränkung, die Gomez zufolge die Behörde nun missachtet.
Argumente dafür und dagegen
Carr begründete die Aufhebung als Überlebensmaßnahme für lokale Rundfunkanstalten, die gegen Streaming-Plattformen und soziale Medien konkurrieren, die keinen vergleichbaren Reichweitenbeschränkungen unterliegen. Er warnte, dass Untätigkeit dazu führen würde, dass lokale Sender dem Niedergang lokaler Zeitungen folgen.
„Wir sollten aufhören, dieses eine Segment des breiteren Marktes mit veralteten Beschränkungen zu behindern. Ich möchte nicht, dass lokales Fernsehen denselben Weg geht wie lokale Zeitungen.“
Carr sagte, mehr Größe würde es den Sendern ermöglichen, Kapital und Werbeeinnahmen anzuziehen, die für die Aufrechterhaltung gemeindeorientierter Nachrichten nötig sind, und würde ein Gegengewicht zur Hebelwirkung nationaler Programmacher wiederherstellen.
Gomez bezeichnete die Regeländerung als „offensichtlich rechtswidrig“ und argumentierte, dass der Kongress die Grenze in einem Bundesgesetz festgelegt habe und nur der Kongress sie ändern könne. Sie wies die Prämisse zurück, dass Konsolidierung dem lokalen Journalismus helfen würde.
„Die Abschaffung der Grenze befreit lokale Sender nicht von wirtschaftlichem Druck, sie ändert nur, wer den Druck ausübt. Den Druck von Big Tech gegen den Druck von Big Media einzutauschen, schützt die Gemeinschaften nicht, die diese Grenze schützen sollte.“
Politische und rechtliche Herausforderungen
Die Entscheidung stieß sofort auf Widerstand im Kapitol. Der republikanische Senator Ted Cruz, Vorsitzender des Handelsausschusses des Senats, äußerte Skepsis, ob die FCC die Grenze ohne Zustimmung des Kongresses anheben kann. Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren beschuldigte Carr, „zu versuchen, illegal die Regeln neu zu schreiben, um es Milliardären zu erleichtern, ihre eigenen Taschen zu füllen, während sie die Kosten in die Höhe treiben und kontrollieren, was Amerikaner sehen.“
Die Medienorganisation Free Press kündigte an, gegen die Änderung zu klagen. Free Press Generalanwalt Matt Wood sagte, der Schritt würde den Weg für „Trump-freundliche Milliardäre ebnen, Sender zu schlucken, wann und wo immer sie wollen.“
Nexstar-Tegna-Fusion und Auswirkungen auf die Branche
Die FCC hatte die Grenze bereits vor ihrer formellen Aufhebung umgangen. Im März genehmigte die Behörde die Fusion von Nexstar und Tegna mit einer Ausnahme von der 39%-Regel, trotz Einwänden von von Demokraten geführten Bundesstaaten. Der Wert des Deals wurde von einigen Medien mit 3,54 Mrd. USD und von anderen mit 6,2 Mrd. USD angegeben. Falls von Gerichten bestätigt, würde das fusionierte Unternehmen 80% der US-Fernsehhaushalte erreichen. Ein Bundesrichter hat die Fusion wegen einer Kartellrechtsklage von Staatsanwälten und DirecTV ausgesetzt.
- Sinclair
- 39 % der US-Fernsehhaushalte
- Nexstar
- 39 % der US-Fernsehhaushalte
- Nexstar-Tegna kombiniert
- 80 % der US-Fernsehhaushalte
Daten aus dem Artikeltext
Chris Ripley, CEO der Sinclair Broadcast Group, die zusammen mit Nexstar derzeit etwa 39% der Fernsehhaushalte erreicht, lobte die Aktion der FCC in einer Telefonkonferenz vor der Abstimmung. Er sagte, das Mandat der FCC sei „im Laufe der Zeit zu deregulieren“ und die Behörde sei „auf solidem rechtlichem Boden.“
Kritiker, darunter Gomez, warnen, dass die Einzelfallprüfung willkürlichen Entscheidungen Tür und Tor öffnet, die von politischem Druck geprägt sind, und verweisen auf Carrs Bilanz, Rundfunkanstalten zu drohen, deren Berichterstattung den Zorn von Präsident Donald Trump auf sich gezogen hat.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Al Jazeera OnlineUS ends cap on local TV station owners amid concerns of media consolidation
- The IndependentFCC ends 39% household cap on local TV station owners
- engadgetThe FCC just shredded local TV station ownership rules, despite questionable legality - Engadget
- GizmodoUnlawful On Its Face': FCC Eliminates Cap on TV Ownership Rule
- Anna Gomez
- FCC-Kommissarin und einzige Demokratin, stimmte dagegen und nannte die Aufhebung rechtswidrig
- Olivia Trusty
- Von Trump ernannte FCC-Kommissarin und Republikanerin, stimmte für die Abschaffung der Grenze
- Ted Cruz
- Republikanischer Senator und Vorsitzender des Handelsausschusses des Senats, skeptisch, dass die FCC die Grenze ohne Kongress anheben kann
- Elizabeth Warren
- Demokratische Senatorin, beschuldigte Carr, illegal Regeln zu ändern, um Milliardäre zu begünstigen
- Chris Ripley
- CEO der Sinclair Broadcast Group, lobte die Aktion der FCC in einer Telefonkonferenz
- Matt Wood
- Generalanwalt von Free Press, kündigte an, dass die Gruppe gegen die Aufhebung der Grenze klagen wird
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, dessen Haltung zu Rundfunkmedien die FCC-Agenda unter Carr geprägt hat
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