
Wahllokale in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zu Landtagswahlen geöffnet
Wähler in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gehen am Sonntag zur Wahl, um ihre Landesparlamente zu bestimmen; rund 2,5 Millionen Menschen sind in der deutschen Hauptstadt wahlberechtigt.
Die Wahllokale öffneten um 08.00 Uhr Ortszeit (06.00 Uhr GMT) in ganz Berlin, wo etwa 2,5 Millionen Wahlberechtigte ein neues Landesparlament wählen. Dieses ernennt einen Nachfolger für den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner von der Christlich Demokratischen Union (CDU), der nicht erneut kandidiert. Erstmals sind 16- und 17-Jährige bei der Berliner Landtagswahl wahlberechtigt. Ausländer dürfen nicht an der Landtagswahl teilnehmen, Bürger der Europäischen Union können jedoch an den parallel stattfindenden Bezirkswahlen teilnehmen.
Laut Wahlumfragen zeichnet sich in Berlin ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Linken unter Elif Eralp und der CDU unter Stefan Evers ab. Eine Umfrage des INSA-Instituts sah die Linke bei 21 %, die CDU bei 20 %, die Alternative für Deutschland (AfD) bei 18 % und die Grünen bei 15 %. Da die AfD über keine tragfähigen Koalitionsoptionen verfügt, wird der endgültige Sieger mindestens zwei Koalitionspartner benötigen, möglicherweise die Grünen und die Sozialdemokratische Partei (SPD).
- Die Linke
- 21 %
- CDU
- 20 %
- AfD
- 18 %
- Grüne
- 15 %
In Mecklenburg-Vorpommern liefert sich die regierende SPD unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ein enges Rennen mit der AfD. Obwohl die AfD voraussichtlich Stimmengewinne verzeichnen wird, ohne eine absolute Mehrheit zu erreichen, wird sie voraussichtlich in der Opposition bleiben. Die SPD könnte eine Fortsetzung der Koalition mit der Linken anstreben, möglicherweise als Minderheitsregierung. Die CDU könnte erstmals den Einzug in den Landtag verpassen, während die Grünen genügend Stimmen für die Rückkehr ins Schweriner Parlament sichern wollen.


