
Explosion im Kronospan-Holzwerk in Brașov führt zur Aktivierung des Roten Interventionsplans; keine Opfer gefunden
Eine Explosion in der frühen Morgenstund des 22. Juli erschütterte ein Kronospan-Holzwerk in Brașov und löste ein großes Feuer aus, woraufhin die rumänischen Behörden den Roten Interventionsplan auf Kreisebene aktivierten.
Explosion und erste Reaktion
Die Explosion ereignete sich am Morgen des Mittwochs, 22. Juli, in einer Produktionshalle des Kronospan-Holzwerks in Brașov. Lokale Medien berichteten, dass die Druckwelle bis in den Stadtteil Stupini zu spüren war. Unmittelbar nach der Explosion brach ein Feuer aus, mit offenen Flammen und starkem Rauch, der von einem Sägemehlförderband aufstieg.
Aufgrund der Art des Ereignisses und zur Straffung des Rettungseinsatzes wurde der Rote Interventionsplan auf Kreisebene Brașov aktiviert.
Eingesetzte Notfallressourcen
Am Einsatzort wurden sechs Feuerwehrfahrzeuge, ein ABC-Fahrzeug, zwei Höhenrettungsfahrzeuge, zwei SMURD-Ersthelferteams, ein mobiler Intensivtransporter und zwei Krankenwagen des Kreiskrankenwagendienstes eingesetzt. Der Einsatz spiegelte eine vorsorgliche Vollmobilisierung im Rahmen des Roten Plans wider, ein Protokoll, das typischerweise bei Vorfällen mit möglichen Massenunfällen ausgelöst wird.
Opfer- und Schadensbewertung
Trotz des Ausmaßes des Einsatzes bestätigte die Erkundung des Geländes, dass keine Opfer gefunden wurden. Die Feuerwehrleute berichteten, dass die Flammen eine Fläche von etwa 300 Quadratmetern bedeckten. Nachdem die Abwesenheit von Opfern festgestellt und das Feuer unter Kontrolle gebracht worden war, wurde der Rote Interventionsplan deaktiviert. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wurden keine weiteren Einzelheiten zur Ursache der Explosion oder zum Umfang des Sachschadens bekannt gegeben.

