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Falsche Bombendrohungen und Hackerangriffe auf Flüge und Kühlschränke – Italiens Cyber-Zwischenfälle steigen um 47 Prozent

Die italienische Cyberbehörde zählte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 2.171 Vorfälle, 47 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, während falsche Bomben-E-Mails Flüge in ganz Europa umleiteten. Verteidigungsminister Guido Crosetto nennt die Kampagne einen Hybridkrieg.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Fanpage, Il Messaggero, Rai news und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom, Mailand, Palermo, Catania · Italien
Wie es dazu kam
  1. Nacht vom 1. auf den 2. NovemberFalsche Warnungen vor nuklearen und chemischen Angriffen erreichen Handys in Russland und der Ukraine
  2. 4. NovemberAngriff auf französische Blutbanken rechtzeitig vereitelt
  3. 2. bis 5. November28 europäische Flüge erhalten Bombendrohungen per E-Mail
  4. 5. NovemberMindestens 27 Warnungen über Sprengstoff an Bord von Flugzeugen

Angegriffen: Flüge und Supermarkt-Kühlschränke

Zwischen dem 2. und 5. November erhielten 28 europäische Flüge Bombendrohungen per E-Mail, einige davon auf Italienisch verfasst. Ein Flug von Dublin nach Rom musste in Frankreich notlanden, ein Flug von Mailand nach Warschau wurde nach Wien umgeleitet, während italienische Kampfjets eine Passagiermaschine nach Fiumicino eskortierten. Alle Drohungen waren falsch, und jeder umgeleitete Flug kostet zwischen 55.000 und 75.000 Euro. Im selben Zeitraum wurden Kühlregale in Supermärkten in acht europäischen Ländern, Italien eingeschlossen, manipuliert, bis sie 50 Grad erreichten, und die Ware wurde weggeworfen. Zwei pro-russische Gruppen, NoName057 und Z-Pentest, reklamierten die Kühlschrankangriffe in einem Video für sich.

Falsche Warnungen und ein vereitelter Angriff auf Blutbanken

In der Nacht vom 1. auf den 2. November erhielten Handys russischer und ukrainischer Staatsbürger über offizielle Notfall-Apps falsche Warnungen vor nuklearen und chemischen Angriffen. Kiew und Moskau erklärten später, Cyberangriffe hätten ihre Warnsysteme zum Ziel gehabt. Am 4. November wurde ein Angriff, der die Temperaturen in mehreren französischen Blutbanken erhöhen sollte, rechtzeitig vereitelt. Mindestens 27 Warnungen über Sprengstoff an Bord von Flugzeugen wurden am 5. November gemeldet.

Cyber-Zwischenfälle in Italien steigen

Die nationale Cybersicherheitsbehörde bearbeitete im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 2.171 Vorfälle, 47 Prozent mehr als die 1.474 ein Jahr zuvor, und 1.072 davon hatten bestätigte Auswirkungen. Im September wurden 485 Vorfälle registriert gegenüber 309 im August, während die Zwischenfälle von 196 auf 235 stiegen. Die Behörde erklärte, der Anstieg bedeute nicht eine tatsächliche Zunahme der Bedrohung, sondern eine bessere Erkennung und Bearbeitung von Vorfällen, die früher möglicherweise unbemerkt geblieben wären.

Von der Behörde bearbeitete Cyber-Vorfälle, erstes Halbjahr
1. Halbjahr 2025
1474
1. Halbjahr 2026
2171

Daten aus dem Artikeltext

Ransomware-Fälle gingen um 12 Prozent auf 181 zurück, während die Kompromittierung von Zugangsdaten, die Offenlegung von Daten und die Ausnutzung von Schwachstellen zunahmen. Am stärksten betroffen waren die Sektoren Fertigung, Technologie und Gesundheitswesen.

Von der Behörde registrierte Cyber-Vorfälle, August und September 2026
2026-08
309
2026-09
485

Daten aus dem Artikeltext

Hacktivisten und das größere Bild

DDoS-Angriffe, die im Juni, Juli und August ausgesetzt hatten, wurden im September wieder aufgenommen, überwiegend gegen lokale öffentliche Verwaltungen, mit bestätigten Auswirkungen in 8,3 Prozent der Fälle. Eine pro-russische Gruppe reklamierte sie als Reaktion auf die italienische Militärhilfe für die Ukraine. Der Clusit-Bericht zählte im ersten Halbjahr 2026 weltweit 4.911 schwerwiegende Cyber-Zwischenfälle, die höchste je für ein Halbjahr registrierte Zahl, davon 245 in Italien. Derselbe Bericht besagt, dass Gesundheitsdaten zu den Zielen gehören und jedes Jahr im Darknet verkauft werden.

Reaktion der Regierung und Zuschreibung

Verteidigungsminister Guido Crosetto nennt die Kampagne einen Hybridkrieg „sotto soglia“, also unterhalb der Schwelle, die eine Zuschreibung erlaubt, und verbindet die E-Mail-Hoaxes, die Kühlschrankangriffe und vereitelte Drohnenangriffe in Leipzig miteinander.

„Sie sind Teil einer Strategie, Chaos zu erzeugen.“

Guido Crosetto, Italienischer Verteidigungsminister

Andrea Quacivi, Direktor der nationalen Cybersicherheitsbehörde, sagte vor dem Parlament, die kombinierte Wirkung von Alarmen, die noch überprüft werden müssten, und einer komplexeren Bedrohung könne das Land belasten.

„Das kann Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit von Diensten, auf das Vertrauen der Bürger und, allgemeiner, auf die Stabilität des Systems des Landes haben.“

Andrea Quacivi

Die Regierung Meloni versucht, die Urheber der Kampagne zu identifizieren, und die Lega hat eine mögliche Moskauer Beteiligung wiederholt bestritten. Guerini, Präsident des Copasir-Geheimdienstausschusses, sagte, die russische Spur werde noch geprüft und die Zuschreibung im Cyberspace sei sehr kompliziert. Oppositionsparteien erklärten, die Regierung solle darlegen, über welche Instrumente sie verfüge, statt nur die Bedrohung anzuprangern.

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Quellen und Kontext

Organisationen
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