Energie & Handel · Brüssel

EU warnt vor knapper Dieselversorgung bis 2027 und einem harten Winter

Die Energie- und Verteidigungskommissare erklärten auf einer Pressekonferenz in Brüssel, die Versorgung mit Diesel und Kerosin werde bis 2027 knapp bleiben. Der Treibstoffbedarf der Streitkräfte ist inzwischen Teil der Debatte über die Raffinerieproduktion.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ΣΚΑΪ, in.gr und iefimerida.gr. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Brüssel · Belgien

Ausblick auf die Dieselversorgung

Energiekommissar Dan Jørgensen sagte, der globale Dieselmarkt werde voraussichtlich bis 2027 unter einer angespannten Versorgungslage bleiben, was die Preise hoch halten dürfte. Der kommende Winter 2026/27 werde schwierig, sagte er, und die Europäische Kommission prüfe Maßnahmen dagegen. Im Mittelpunkt der Pressekonferenz in Brüssel, über die am 28. Oktober 2026 berichtet wurde, stand ein hochrangiger Dialog zwischen der Kommission und europäischen Raffinerien.

Mögliche vorübergehende Entlastung

Jørgensen sagte, er sei offen für eine vorübergehende und gezielte Lockerung bestimmter technischer Anforderungen, sofern sich solche Schritte als wirksam erweisen und keine neuen Probleme schaffen. Seine Kontakte zu den Raffinerien bezeichnete er als konstruktiv; die Branche habe Vorschläge vorgelegt, die die Kommission nun prüfe. Ziel sei es zu untersuchen, wie die Produktion gesteigert werden könne, und Lösungen zu finden, die dazu beitrügen, die Kraftstoffpreise zu senken.

Treibstoff für die Streitkräfte

Verteidigungs- und Raumfahrtkommissar Andrius Kubilius konzentrierte sich auf die längerfristige Seite des Dialogs und verknüpfte die Treibstoffversorgung mit den Streitkräften und mit Europas Vorbereitung auf einen möglichen Krieg. Eine ausreichende Treibstoffversorgung der Streitkräfte der EU sei zentral für die Verteidigungsbereitschaft, argumentierte er, und Verteidigung sei ohne Treibstoff unmöglich. Er forderte eine langfristige Planung, die den militärischen Treibstoffbedarf sowohl im Frieden als auch in einer Krise berücksichtigt, und wiederholte eine römische Maxime, wonach man sich auf den Krieg vorbereiten müsse, um den Frieden zu erhalten.

Produkte im Fokus

Die beiden Kommissare hoben Diesel und Flugkraftstoff hervor, die beide für den Verkehr und für die Versorgung der Streitkräfte benötigt werden. Die Diskussion verknüpft damit zivile Kraftstoffpreise mit militärischer Bereitschaft – eine Kombination, die die Kommission als eine einzige Planungsfrage behandelt.

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