Sicherheit · Brüssel
EU-Kommission veröffentlicht 72-Stunden-Leitfaden zur Notfallvorsorge für Bürgerinnen und Bürger
Der Leitfaden empfiehlt Haushalten, Vorräte für mindestens drei Tage zu halten. Zudem plant die Kommission einen jährlichen EU-Tag der Krisenvorsorge, der erstmals im Oktober 2027 stattfinden soll.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, ΣΚΑΪ, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Haushalte werden aufgefordert, Vorräte für mindestens 72 Stunden zu halten, darunter etwa zwei Liter Trinkwasser pro Person und Tag sowie haltbare Lebensmittel, die kein Kochen erfordern.
Kopien von Personalausweis, Reisepass und Versicherungspolicen sollten in einer wasserdichten Hülle aufbewahrt werden, zusammen mit einem kleinen Bargeldbetrag.
Die Kommission plant einen jährlichen EU-Tag der Krisenvorsorge; die erste Ausgabe ist für Oktober 2027 vorgesehen.
Ein Leitfaden für die ersten 72 Stunden
Die Europäische Kommission hat am 3. November 2026 einen neuen Leitfaden zur Krisenvorsorge vorgestellt, der Bürgerinnen und Bürgern sowie Gemeinschaften helfen soll, die ersten 72 Stunden einer Notlage oder Krise zu überstehen. Die Empfehlungen decken Extremwetter, Naturkatastrophen, Cyberangriffe und andere hybride Bedrohungen ab. Haushalte werden aufgefordert, einen Notfallvorrat anzulegen, der mindestens 72 Stunden reicht, bis staatliche Dienste und Mechanismen des Katastrophenschutzes Hilfe leisten können. Die Kommission stellte die Leitlinien auf dem Europäischen Forum für Katastrophenschutz vor, wo Hadja Lahbib, Kommissarin für Gleichstellung, Krisenvorsorge und Krisenmanagement, sie erläuterte. Die Initiative reagiert auf Krisen, die die Kommission als zunehmend häufig und komplex beschreibt.
Was der Notfallvorrat enthalten sollte
Haushalten wird empfohlen, Trinkwasser in Flaschen von etwa zwei Litern pro Person und Tag vorzuhalten, dazu haltbare Lebensmittel, die kein Kochen erfordern, etwa Konserven, Müsliriegel und Nüsse. Die Liste umfasst außerdem eine Erste-Hilfe-Ausstattung, persönliche oder verschreibungspflichtige Medikamente und Hygieneprodukte. Für Kommunikation und Licht empfiehlt der Leitfaden eine Taschenlampe mit Batterien oder Dynamo, ein tragbares Radio für offizielle Informationen, Ersatzbatterien und eine Powerbank zum Aufladen von Geräten. Kopien von Personalausweis, Reisepass und Versicherungspolicen sollten in einer wasserdichten Hülle aufbewahrt werden, zusammen mit einem kleinen Bargeldbetrag.
Vier Schwerpunktbereiche
Der Leitfaden ist um vier Bereiche gegliedert. Der erste ist die Selbstversorgung über 72 Stunden: Bürgerinnen und Bürger sollen ihre Grundbedürfnisse in den ersten drei Tagen einer Notlage decken können, während öffentliche Hilfe mobilisiert wird, unter anderem über Notvorräte und Notfalltaschen. Der zweite ist die Bildung zur Krisenvorsorge: Vorsorge soll in die Lehrpläne von Vorschule und Grundschule integriert und Lehrkräfte geschult werden, damit Kinder schon früh Kompetenzen für den Ernstfall aufbauen. Die beiden übrigen Bereiche gehören zum selben Empfehlungspaket.
Rolle von Kommunen und Behörden
Lokale Behörden werden aufgefordert, die Bevölkerung über Evakuierungs- und Notfallpläne zu informieren. Bei längeren Stromausfällen, schwerem Wetter oder technischen Zwischenfällen können Vorräte in Haushalten den Druck auf die Rettungsdienste verringern. So können Behörden und Kommunen ihre Kräfte auf die besonders gefährdeten Gruppen konzentrieren.
Hintergrund der Initiative
Die neuen Leitlinien bauen auf einer Empfehlung der Kommission zur operativen Kontinuität und zu Stresstests auf, die die Widerstandsfähigkeit der nationalen Kontaktstellen des Katastrophenschutzes in ganz Europa stärken soll. Die Kommission kündigte zudem einen jährlichen EU-Tag der Krisenvorsorge an, dessen erste Ausgabe für Oktober 2027 geplant ist. Zusammen setzen die Maßnahmen nach Angaben der Kommission die Strategie der EU für eine Union der Vorsorge in die Praxis um.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- in.grDie Kommission mobilisiert Europäer angesichts von Krisen - Was im Notfall zu tun istΗ Κομισιόν κινητοποιεί τους Ευρωπαίους εν όψει κρίσεων - Τι πρέπει να κάνουν σε περίπτωση έκτακτης ανάγκης · Original auf Griechisch
- ΣΚΑΪKommission: 72-Stunden-„Überlebens“-Leitfaden für extremes Wetter und BedrohungenΚομισιόν: Οδηγός "επιβίωσης" 72 ωρών για ακραία καιρικά φαινόμενα και απειλές · Original auf Griechisch
- iefimerida.grEuropäische Union: Neuer 72-Stunden-Überlebensleitfaden für Bürger - Im Notfall oder bei KrisenΕυρωπαϊκή Ένωση: Νέος οδηγός επιβίωσης 72 ωρών για τους πολίτες -Σε περίπτωση έκτακτης ανάγκης ή κρίσης · Original auf Griechisch
- NewsITDie Kommission hat 72-Stunden-Überlebensanweisungen für Bürger in ganz Europa im Falle einer Krise oder Bedrohung herausgegebenΗ Κομισιόν έβγαλε οδηγίες επιβίωσης 72 ωρών για τους πολίτες όλης της Ευρώπης σε περίπτωση κρίσης ή απειλής · Original auf Griechisch
- Hadja Lahbib
- EU-Kommissarin für Gleichstellung, Krisenvorsorge und Krisenmanagement, die die neuen Leitlinien vorstellte
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