Regierung · Trikala

Europäische Staatsanwaltschaft führt Überraschungsinspektion in Trikala wegen Viehsubventionen durch

Ermittler der Europäischen Staatsanwaltschaft haben am Donnerstag, 5. November, mehrere Stunden im Veterinärdienst von Trikala verbracht und Dokumente zu Viehzahlungen im Zusammenhang mit OPEKEPE zusammengetragen. Die Untersuchung betrifft drei Fälle, in die mehr als eine Person involviert ist.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ειδήσεις, H Kαθημερινή, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Trikala · Griechenland
Wie es dazu kam
  1. 2023Die EPPO gibt einen Fall gegen neun Rinderzüchter aus der Region Trikala bekannt
  2. 5.11.Ein EPPO-Team führt eine Überraschungsinspektion im Veterinärdienst von Trikala durch

Überraschungsinspektion in Trikala

Ermittler der Europäischen Staatsanwaltschaft (EPPO) haben am Donnerstag, 5. November, eine unangekündigte Inspektion im Veterinärdienst von Trikala in Griechenland durchgeführt. Das Team blieb bis in den späten Abend in der Dienststelle und sammelte Dokumente und Daten darüber, wie Agrar- und Viehbeihilfen bewilligt worden waren. Der Einsatz erfolgte unter strenger Geheimhaltung; die Prüfer verlangten gezielt bestimmte Belege und Akten von Begünstigten. Ein Bericht bezeichnet das Material als beschlagnahmt, andere Berichte sprechen davon, dass Dokumente zusammengetragen wurden.

Verbindung zu OPEKEPE-Viehbeihilfen

Die Untersuchung steht im Zusammenhang mit Zahlungen an Landwirte, die mit OPEKEPE verbunden sind – jener Stelle, deren Vor-Ort-Kontrollen die Beweise in einem früheren Fall aus dem Jahr 2023 lieferten. Berichte nennen als Hauptgegenstand der Ermittlungen Beihilfen für die Viehhaltung, insbesondere für Rinder. In den Kernpunkten stimmen die Darstellungen überein: das Datum, der Ort, der Fokus auf Rindersubventionen und der Zeitraum 2020 bis 2021. Die Inspektion wird als Teil eines Vorermittlungsverfahrens beschrieben; offizielle Ergebnisse wurden bislang nicht veröffentlicht.

Drei Fälle und der geprüfte Zeitraum

Chrysa Didi, stellvertretende Regionalgouverneurin von Trikala, bestätigte die Inspektion gegenüber dem lokalen Radiosender Radio Zygos. Sie sagte, die Untersuchung betreffe drei separate Fälle, in die mehr als eine Person involviert sei. Die Berichte nennen die beteiligten Personen nicht. Demnach bezieht sich das Material vor allem auf Beihilfen für die Jahre 2020 und 2021, während einige Angaben bis 2019 zurückreichen.

Ein früherer Fall aus dem Jahr 2023

Trikala stand bereits früher im Zentrum von Ermittlungen zu Agrarbeihilfen. In einer Mitteilung aus dem Jahr 2023 gab die EPPO einen Fall gegen neun Rinderzüchter aus der Region bekannt, denen vorgeworfen wurde, mehr Rinder als tatsächlich vorhanden oder Tiere, die sie nicht besaßen, angegeben zu haben, um Beihilfen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik und des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums zu erhalten. Der geschätzte Schaden in diesem Fall belief sich auf 270.000 Euro; die Beweise stammten aus Vor-Ort-Kontrollen von OPEKEPE. Derselben Mitteilung zufolge erhielt ein Beschuldigter eine Bewährungsstrafe, sieben Personen wurden freigesprochen, nachdem sie die zu Unrecht erhaltenen Beträge zurückgezahlt hatten, und eine weitere Person wurde für nicht schuldig befunden. Die Berichte sagen nicht, ob die neue Inspektion mit jenem Fall zusammenhängt oder eine eigenständige Untersuchung ist.

Was unklar bleibt

Offizielle Ergebnisse wurden nicht veröffentlicht, und es ist noch nicht bekannt, ob das Material auf Straftaten hindeutet. Die Berichte beschreiben die Arbeit als vorläufig und betonen, dass sie keine Rückschlüsse auf mögliche Unregelmäßigkeiten oder die Schuld der Beteiligten zulässt. Die Quellen sagen nicht, wann Ergebnisse veröffentlicht werden könnten. Gesichert sind bislang die Inspektion selbst, der Fokus auf Rindersubventionen und die drei geprüften Fälle.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen