Makroökonomie
EU-Mittel werden schrumpfen, warnt rumänischer Berater beim Concordia Summit 2026
Der Präsidialberater Radu Burnete sagte am Freitag, 6. November, dass Rumänien sich für Wachstum nicht mehr auf europäische Mittel verlassen kann. Premierminister Luca Niculescu verknüpfte Investitionen auf demselben Gipfel mit der Wiederherstellung des Vertrauens zwischen Staat und Wirtschaft.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von G4Media.ro, adevarul.ro, Ziare.com und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Premierminister Luca Niculescu sagte am 6. November, Vertrauen könne in einer einzigen Nacht verloren gehen, etwa durch eine im Amtsblatt veröffentlichte Verordnung oder Regierungsentscheidung, und räumte ein, dass die Unternehmen Änderungen der staatlichen Regeln verkraftet haben.
Präsidialberater Radu Burnete sagte, die Transfers von zig Milliarden Euro aus der EU in den vergangenen 20 Jahren würden in den Verhandlungen über den nächsten mehrjährigen EU-Haushalt nicht dasselbe Volumen behalten, weshalb der Staat weniger Geld für Programme und Subventionen haben werde.
Concordia-Präsident Dan Șucu schlug bezahlbare Wohnungen nach dem Vorbild des nach der Krise 2008/2009 aufgelegten Programms Prima Casă vor, machte aber keine Angaben zu Kosten, Finanzierung oder Zeitplan.
Niculescu nannte Berechenbarkeit, einen Staat, der durch Digitalisierung und einfachere Verfahren mit der Wirtschaft Schritt hält, sowie Disziplin im Umgang mit öffentlichen Geldern als Zusagen der Regierung an die Unternehmen.
Vertrauen als Engpass
Premierminister Luca Niculescu sagte am Freitag, 6. November, beim Concordia Summit 2026, Rumänien verfüge über Ersparnisse, Zugang zu europäischen Mitteln, qualifizierte Menschen und Unternehmen, die auf internationalen Märkten konkurrierten, doch müsse zunächst ein „Kapital des Vertrauens“ wiederaufgebaut werden, bevor diese Ressourcen zum Einsatz kommen könnten. Der Gipfel, organisiert vom Arbeitgeberverband Concordia unter dem Motto „Wie wir das Kapital Rumäniens aktivieren“, findet in zweiter Auflage statt. Niculescu sagte, Vertrauen sei schwer zu erarbeiten, könne aber schnell verschwinden.
„Es wird mühsam und auf komplizierte Weise erarbeitet, aber es kann sehr schnell verloren gehen, es kann in einer einzigen Nacht verloren gehen“
Niculescu räumte ein, dass die Unternehmen Änderungen der staatlichen Regeln hätten verkraften müssen, zusätzlich zu politischen und finanziellen Krisen, der Pandemie, Energieschocks und Inflation. Der Privatsektor habe in den vergangenen 20 Jahren einen großen Teil der Last der wirtschaftlichen Entwicklung getragen, sagte er, und schlug vor, den EU-Beitritt als Ausgangspunkt dieses Zeitraums zu betrachten.
Weniger EU-Mittel, mehr eigenes Kapital
Radu Burnete, Präsidialberater für Wirtschafts- und Sozialfragen und früherer Geschäftsführer von Concordia, sagte beim Gipfel, der Staat werde für viele Programme und Subventionen kein Geld mehr haben. Die Transfers von „zig Milliarden“ aus der EU in den vergangenen 20 Jahren würden in den Verhandlungen über den nächsten mehrjährigen EU-Haushalt nicht dasselbe Volumen behalten. Burnete beschrieb die Wirtschaft als in „einem harten Jahr“ befindlich, unter dem Druck zweier großer Kriege und innerstaatlicher Entscheidungen. Er argumentierte, die fiskalische Konsolidierung sei keine Option, da die Finanzierungskosten des Staates sonst die gesamte Wirtschaft wettbewerbsunfähig machten. Die Finanzierung außerhalb der Banken müsse seiner Ansicht nach Priorität bekommen; den heimischen Kapitalmarkt beschrieb er als unterentwickelt, mit rudimentären Instrumenten und geringer Liquidität. Er schlug einfachere Gesetze, ausgefeiltere Instrumente und eine zentrale Gegenpartei vor, die den Handel mit Derivaten ermöglichen würde. Burnete sagte zudem, Rumänien verfüge zwar über „fantastische“ Energieressourcen, habe aber keinen regionalen Energie-Champion, und verwies als Beispiel auf PKN Orlen, das der Artikel als größtes Unternehmen Polens beschreibt.
Bezahlbare Wohnungen als neues nationales Produkt
Concordia-Präsident Dan Șucu schlug bezahlbare Wohnungen als neues nationales Produkt Rumäniens vor, nach dem Vorbild des Programms Prima Casă, das nach der Finanzkrise 2008/2009 aufgelegt wurde. In den Jahren 2010 und 2011 seien Vertrauen und Optimismus aus dem Markt verschwunden, sagte er; eine Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Bürgern habe Prima Casă hervorgebracht, das Tausenden junger Menschen zu neuen Wohnungen verholfen habe. Șucu forderte, Rumänien solle von „Made in Romania“ zu „Creat în România“ (in Rumänien geschaffen) übergehen, um global konkurrieren zu können. Das BIP pro Kopf Rumäniens, damals unter der Hälfte des EU-Durchschnitts, liege heute bei rund 80 Prozent davon, und Maschinen und Ausrüstungen machten 47 Prozent der Warenexporte aus. Zu Kosten, Finanzierung oder Zeitplan des Wohnungsplans machte Șucu keine Angaben.
„Vertrauen ist die am meisten unterschätzte Form von Kapital“
Șucu sagte, die Unternehmen seien bereits zum nächsten Schritt übergegangen, der Staat nicht. Concordia habe Vorschläge zu Energie, Arbeit, heimischem Kapital und Vereinfachung vorgelegt, und viele davon seien in das Regierungsprogramm eingeflossen, was er als „einen wichtigen Schritt“ bezeichnete.
Was der Staat ändern sollte
Niculescu nannte drei Richtungen, in denen die Regierung Wandel durch Taten zeigen will. Die erste ist Berechenbarkeit: klare Regeln und ein Zeithorizont, damit Unternehmen ihre Tätigkeit planen können. Die zweite ist ein Staat, der mit der Wirtschaft Schritt hält – durch Digitalisierung, einfachere Verfahren und eine effizientere Verwaltung. Die dritte ist Disziplin im Umgang mit öffentlichen Geldern, denn der Staat könne vom Privatsektor nicht Verantwortung und Effizienz verlangen, wenn er sie selbst nicht anwende. Dies seien Aufgaben des Staates und nicht der Unternehmer, sagte er, und lud die Wirtschaft ein, Vorschläge zur öffentlichen Politik vorzulegen.
„Wenn wir von den Unternehmen verlangen, effizienter zu werden, müssen die staatlichen Institutionen genau dieselbe Anstrengung unternehmen“
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Quellen und Kontext
- G4Media.roPräsidentenberater Radu Burnete: Rumänien kann sich für das Wirtschaftswachstum nicht mehr auf europäische Mittel verlassen. „Politiker werden Ihnen sagen, dass Geld da ist. Es ist nicht viel da“Consilierul prezidențial Radu Burnete: România nu se mai poate baza pe fondurile europene pentru creștere economică. "Politicienii vă vor spune că sunt bani. Nu prea sunt · Original auf Rumänisch
- adevarul.roPremierminister Luca Niculescu auf dem Concordia-Gipfel: Vertrauen kann in einer einzigen Nacht verloren gehenPremierul Luca Niculescu, la Summitul Concordia: Încrederea se poate pierde într-o singură noapte · Original auf Rumänisch
- Ziare.comDer Concordia-Präsident möchte, dass bezahlbarer Wohnraum nach dem Vorbild von Prima Casă zum neuen nationalen Produkt Rumäniens wirdPreședintele Concordia vrea ca locuințele la prețuri accesibile să devină noul produs de țară al României, după modelul Prima Casă · Original auf Rumänisch
- HotNews.roPräsidentenberater Radu Burnete: „Politiker werden Ihnen sagen, dass Geld da ist. Es ist keines da“Consilierul prezidențial Radu Burnete: "Politicienii vă vor spune că sunt bani. Nu sunt" · Original auf Rumänisch
- Luca Niculescu
- Premierminister Rumäniens, der beim Concordia Summit 2026 über Vertrauen und Staatsreform sprach
- Dan Șucu
- Präsident des Arbeitgeberverbands Concordia und Gründer der Mobexpert-Gruppe
- Orte
- Rumänien
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