Diplomatie · Brüssel und London

Fünf EU-Staaten drängen Brüssel, die Gespräche über den britischen Strommarkt vor dem Gipfel am 20. November zu beschleunigen

Deutschland, die Niederlande, Dänemark, Belgien und Luxemburg wollen, dass Brüssel beim Gipfel am 20. November in Brüssel einen Weg zum Abschluss der Gespräche über eine Rückkehr Großbritanniens in den EU-Binnenmarkt für Strom festlegt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Libre.be, Mediafax.ro, POLITICO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Brüssel, London · Belgien, Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. 2025Brüssel und London vereinbaren den Beginn von Verhandlungen über eine Rückkehr des Vereinigten Königreichs in den Binnenmarkt für Strom
  2. Woche vom 2. November 2026Fünf EU-Regierungschefs senden einen Brief, der zu einem raschen Abkommen drängt; laut POLITICO ging er früher in dieser Woche ab
  3. 20.11.EU-Gipfel mit dem Vereinigten Königreich in Brüssel, bei dem die Regierungschefs einen Weg zum Abschluss der Gespräche aufzeigen sollen
  4. Ende 2027Zieldatum für den Abschluss der Verhandlungen nach Angaben eines EU-Diplomaten

Ein gemeinsamer Brief vor dem Gipfel

Die Regierungschefs von fünf EU-Mitgliedstaaten haben Brüssel aufgefordert, die Gespräche über eine Rückkehr des Vereinigten Königreichs in den Binnenmarkt für Strom zu beschleunigen. Ihr Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa wurde POLITICO vorgelegt und am Samstag, 7. November, vom Guardian gemeldet. Laut POLITICO wurde das Schreiben bereits früher in derselben Woche versandt. Unterzeichnet haben Friedrich Merz (Deutschland), Rob Jetten (Niederlande), Bart De Wever (Belgien), Luc Frieden (Luxemburg) und Mette Frederiksen (Dänemark). Sie wollen, dass der EU-Gipfel mit dem Vereinigten Königreich am 20. November in Brüssel einen Weg zum Abschluss der Verhandlungen aufzeigt. Der britische Premierminister Andy Burnham hat versprochen, Großbritannien zehn Jahre nach dem Brexit-Referendum näher an die 27 Mitgliedstaaten heranzuführen.

Warum die fünf Regierungen ein Abkommen wollen

Der Brief stellt eine Einigung als Mittel dar, das volle Potenzial der Nordsee zu erschließen. Die Regierungschefs bezeichnen das Vereinigte Königreich als engen Partner der Energiewende und argumentieren, eine Integration Großbritanniens in den Markt würde helfen, die Region zum größten Zentrum für saubere Energie der Welt zu machen. Anfang des Jahres unterzeichneten das Vereinigte Königreich und neun weitere europäische Länder einen Pakt, um den Ausbau von Offshore-Windparks in den 2030er Jahren zu beschleunigen und ein Stromnetz in der Nordsee aufzubauen. Der Guardian merkt an, dass der Austritt Großbritanniens aus dem Strommarkt als Hemmnis für diese Arbeit gilt. Befürworter argumentieren, ein größerer Markt würde Investitionen in erneuerbare Energien anziehen und könnte die Strompreise in Großbritannien senken, wo die Lebenshaltungskosten für Burnham Priorität haben. Auf der Gipfelagenda stehen bereits Jugendmobilität, einfachere Gesundheitsvorschriften für Lebensmittel und der Handel mit CO2-Emissionszertifikaten; nun soll auch die Stromfrage auf diese Liste.

Was der Verbleib außerhalb kostet

Energy UK, der Verband der britischen Energiebranche, erklärt, ein Verbleib außerhalb des Strommarkts werde in dieser Legislaturperiode zusätzliche Kosten von bis zu 10 Mrd. £ verursachen – durch höhere Energierechnungen und geringere Einnahmen des Finanzministeriums. Dieselbe Zahl erscheint in anderen Berichten mit Bezug auf die Jahre 2024 bis 2029, weshalb der Zeitraum je nach Darstellung unterschiedlich formuliert wird. Der Stromhandel über die Grenze ist seit dem Brexit komplizierter geworden, und die Kostenschätzung umfasst sowohl höhere Stromkosten für Verbraucher als auch geringere Staatseinnahmen. Der Branchenverband führt die Summe als Grund dafür an, dass London seine Position überdenken sollte, und die fünf Regierungen nennen in ihrem Brief dieselbe ökonomische Logik.

Der Preis des Wiedereintritts

Brüssel bietet das Abkommen nicht kostenlos an. Die EU erklärt, das Vereinigte Königreich müsse als Preis für die Teilnahme am Markt zu ihren Kohäsionsfonds beitragen, die wirtschaftlich schwächere Regionen unterstützen. Diese Forderung wäre für London politisch schwierig. Ein EU-Diplomat, der anonym bleiben wollte, beschrieb die geforderte Zahlung als Investition in den Marktzugang. Britische Beamte sind laut Guardian skeptisch gegenüber einem Abkommen, bei dem Steuergelder in Infrastrukturprojekte in Mittel- und Osteuropa fließen könnten. Dieselbe Zeitung erinnert daran, dass die Gespräche über einen britischen Beitrag zu einem 150 Mrd. € (125 Mrd. £) schweren EU-Verteidigungsfonds im vergangenen Jahr an der Höhe des britischen Anteils scheiterten – ein Präzedenzfall, der die Kohäsionsfrage heikel macht.

Zeitplan und wie es weitergeht

Die Gespräche über einen Wiedereintritt Großbritanniens begannen nach einer Verständigung zwischen Brüssel und London im vergangenen Jahr, doch die Fortschritte sind langsam. Es wird nicht erwartet, dass die Unterhändler bis zum Treffen am 20. November fertig werden. Laut einem EU-Diplomaten will die Ländergruppe, dass die Kommission die Gespräche bis Ende 2027 abschließt. Burnham, von der Leyen und Costa sollen am 20. November in Brüssel zusammenkommen, wo Abkommen zu Lebensmitteln, CO2-Emissionen und Jugendaustausch auf dem Tisch liegen. Die Abfolge der datierten Schritte zeigt die folgende Grafik.

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