Makroökonomie

Nur ein Viertel der Polen bewertet die eigene Finanzlage als gut, die Ersparnisse bleiben dünn

Der Bericht der Bank Millennium zeigt, dass 25 % der Polen ihre materielle Lage als gut bewerten, nach 30 % ein Jahr zuvor. Eine separate Umfrage von BIG InfoMonitor ergab, dass 58 % angaben, kein Geld zurückgelegt zu haben.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von forsal.pl, Nasz Dziennik, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Die meisten Polen geben an, Ersparnisse zu haben, doch die Polster sind dünn

Eine Umfrage von BIG InfoMonitor, durchgeführt von Quality Watch mit 1.040 erwachsenen Polen zwischen dem 2. und 5. Oktober 2026, ergab, dass 83 % angeben, Ersparnisse zu besitzen. Dieselbe Umfrage bezifferte den Anteil derjenigen ohne zurückgelegtes Geld auf 58 %, und Befragte, die tatsächlich sparten, sagten, diese Mittel würden höchstens drei Monate reichen. Regelmäßiges Sparen oder zumindest den Versuch dazu gaben 53 % der Befragten an, während 7 % erklärten, sie sähen keine Notwendigkeit zu sparen. Der Anteil derjenigen mit mehr als 100.000 Zloty stieg auf 21 %, das sind 11 Prozentpunkte mehr als 2023. Die Befragten wurden zudem gefragt, wie viel sie aus Ersparnissen oder durch den Verkauf von Gegenständen decken könnten, statt sich Geld zu leihen: 23 % nannten bis zu 1.000 Zloty, 16 % nannten 1.001 bis 3.000 Zloty und 10 % nannten mehr als 100.000 Zloty.

Zwecke und Hindernisse

Unvorhergesehene Situationen sind der häufigste Grund zu sparen, genannt von 43 % der Befragten. Rund 29 % sparen für den Fall eines Einkommensverlusts, und 21 % legen Geld für das Alter zurück. Hohe Lebenshaltungskosten und Rechnungen sind das am häufigsten genannte Hindernis, angeführt von 32 %, während 28 % auf niedrige Einkommen zusammen mit hohen Preisen für Grundgüter und Dienstleistungen verweisen. In den vergangenen sechs Monaten nutzten 28 % ihre Ersparnisse für Grundbedürfnisse, am häufigsten für medizinische Leistungen (35 %), Lebensmittel (30 %) und feste Rechnungen (29 %). Die Umfrage zeigt, dass die Rücklagen schnell angegriffen werden, sobald die Alltagskosten steigen.

Gründe für das Sparen, Anteil der BIG-InfoMonitor-Befragten%
Unvorhergesehene Situationen
43 %
Einkommensverlust
29 %
Altersvorsorge
21 %

Daten aus dem Artikeltext

Materielle Lage und Spargewohnheiten

Ein separater Bericht, Finanse Polaków 2026 der Bank Millennium, basiert auf einer Online-Umfrage unter 1.050 Personen ab 18 Jahren, die im Juli und August über das Ariadna-Forschungspanel durchgeführt wurde. Er ergab, dass 25 % ihre materielle Lage als gut bewerten, nach 30 % ein Jahr zuvor. Rund 68 % gaben an, ihr Einkommen habe sich in den vergangenen sechs Monaten nicht verändert. 76 % sagen, sie versuchten, Geld zurückzulegen, und 32 % der Sparer legen weniger als 5 % ihres Monatseinkommens beiseite. Die Autoren des Berichts beschreiben den Trend so:

„Die Folgen zeigen sich darin, wie die Menschen sparen. Immer mehr legen kleine Beträge zurück.“

Bank Millennium

Bei 28 % der Befragten waren die Ersparnisse seit Jahresbeginn geschrumpft, vor allem wegen ungeplanter Ausgaben oder weil Mittel für laufende Bedürfnisse gebraucht wurden.

Bewertung der guten materiellen Lage, Bericht der Bank Millennium%
Ein Jahr zuvor
30 %
Bericht 2026
25 %

Daten aus dem Artikeltext

Überfällige Schulden

Verspätete Zahlungen sind ein separates Problem in den Daten von BIG InfoMonitor. Waldemar Rogowski, Chefanalyst bei BIG InfoMonitor, sagte, die in den Datenbanken von BIG InfoMonitor und BIK erfassten überfälligen Verbindlichkeiten beliefen sich auf 78 Milliarden Zloty und beträfen mehr als 2 Millionen Polen. Er wies darauf hin, dass Nicht-Kredit-Verpflichtungen mehr als die Hälfte dieser Summe ausmachten. Rogowski argumentierte, das Problem rühre ebenso von fehlenden finanziellen Polstern und schwacher Haushaltsplanung wie von übermäßiger Verschuldung. Er formulierte es so:

„Mehr als die Hälfte dieses Betrags sind Nicht-Kredit-Verbindlichkeiten, und es dominieren relativ kleine Rückstände von nicht mehr als 5.000 Zloty.“

Waldemar Rogowski

Investieren und Finanzkompetenz

Der Millennium-Bericht beschreibt eine vorsichtige Haltung beim Investieren. Mehr als die Hälfte der Befragten sagt, Investieren erfordere Fachwissen, und 11 % bewerten ihre eigenen Anlagekenntnisse als gut. Die Hauptmotive sind die Absicherung der Zukunft und der Schutz des Geldes vor Inflation, während das Streben nach hohen Renditen deutlich dahinter zurücksteht. Mehr als die Hälfte sagt, Sicherheit sei ihnen wichtiger als die Maximierung der Rendite, und nur eine kleine Gruppe würde für einen möglicherweise höheren Gewinn mehr Risiko akzeptieren. Beim Umgang mit Geld würden 48 % ihre Finanzen gern besser verwalten, 42 % bewerten ihre Fähigkeiten als durchschnittlich und 20 % sehen keine Lücken. Dies ist die fünfte Ausgabe des Projekts.

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