Sicherheit · Chita, Hamamatsu und Kyoto

Erdbeben der Stärke 5,7 in Zentraljapan – mindestens 22 Verletzte in Aichi und Shizuoka

Ein Erdbeben der Stärke 5,7 hat am Sonntag, 8. November 2026, um 1:04 Uhr Ortszeit Zentraljapan getroffen, Schaufenster zersplittert und Bücher aus den Regalen geschleudert. Das Epizentrum lag im Westen der Präfektur Shizuoka, ein Tsunami wurde nicht ausgelöst.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20 Minuten, Rai news, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Chita, Hamamatsu, Kyoto · Japan

Nächtliches Beben und weiträumige Erschütterungen

Nach Angaben der Japanischen Meteorologischen Agentur ereignete sich am Sonntag, 8. November 2026, um 1:04 Uhr Ortszeit ein Erdbeben der Stärke 5,7 in Zentraljapan. Das Epizentrum lag im westlichen Teil der Präfektur Shizuoka, rund 40 Kilometer unter der Erdoberfläche, ein Tsunami wurde nicht ausgelöst. Der United States Geological Survey gab für dasselbe Ereignis eine Stärke von 5,5 an. Der höchste Messwert war die obere Stufe 5 auf der japanischen Erdbebenskala, der vierthöchsten Stufe, gemessen in Chita, einer Stadt in der Präfektur Aichi. Werte der unteren Stufe 5 wurden in Seto und Ena – letzteres in der Präfektur Gifu – sowie in Hamamatsu in der Präfektur Shizuoka registriert.

Erdbebenstärke nach Behördenangaben, 8. November 2026
Japanische Meteorologische Agentur
5.7
USGS
5.5

Daten aus dem Artikeltext

Die Erschütterungen waren über ein weites Gebiet zu spüren, darunter Kyoto, Nara, Yamanashi (wo der Berg Fuji liegt) und Gifu. Menschen in Tokio berichteten, nichts gespürt zu haben. Auf das Hauptbeben folgten mehrere schwächere Nachbeben.

Verletzte und Schäden

Japanische Medien meldeten mindestens 22 Verletzte; diese Zahl ersetzte einen früheren Bericht über Dutzende Verletzte. Die Feuerwehr von Aichi und die Präfekturverwaltung gaben die Zahl mit mindestens 20 an, niemand davon schwer verletzt, wie Kyodo berichtete. Die Präfektur Shizuoka meldete in einer Erklärung auf ihrer Website separat drei Verletzte im Alter zwischen 30 und 90 Jahren. Einige der Verletzten wurden auf der Flucht verletzt, darunter Menschen, die auf Treppen stürzten. Fernsehaufnahmen zeigten zerbrochene Schaufenster und Glasscherben auf den Straßen, während in einer Buchhandlung Bücher aus den Regalen fielen.

Verkehr und das Kernkraftwerk Hamaoka

Einige Nahverkehrszüge wurden eingestellt, und der Betreiber teilte mit, dass Schnellzüge zwischen Shizuoka und Gifu-Hashima während Sicherheitsüberprüfungen mit Verspätung verkehrten. Shinkansen-Verbindungen in den betroffenen Gebieten wurden vorsorglich verlangsamt. Chubu Electric Power erklärte, am Kernkraftwerk Hamaoka in Shizuoka, rund 200 Kilometer südwestlich von Tokio, keine Auffälligkeiten festgestellt zu haben. Der italienische Sender Rai wies darauf hin, dass die Anlage nahe dem Nankai-Graben liegt, der Region, in der ein mögliches Mega-Erdbeben erwartet wird.

Regionaler Hintergrund

Der tschechische öffentlich-rechtliche Sender ČT24 beschrieb Japan als eine der seismisch aktivsten Regionen der Welt, in der Erdbeben häufig vorkommen. Er erinnerte daran, dass die stärksten Beben der aufgezeichneten Geschichte des Landes im März 2011 auftraten und stellenweise einen Tsunami von bis zu 20 Metern Höhe auslösten. Offizielle Statistiken beziffern die Zahl der Todesopfer dieser Katastrophe auf 15.880, fast 2.700 Menschen gelten noch immer als vermisst. Der Tsunami verursachte zudem einen Unfall im Kernkraftwerk Fukushima, bei dem erhebliche Strahlung freigesetzt wurde.

Was unklar bleibt

Die Artikel nennen keine abschließende Bilanz der Verletzten oder Schäden, und die Zahlen zu den Verletzten unterscheiden sich je nach Quelle und Zeitpunkt der Veröffentlichung. Auch die Angaben zur Stärke weichen zwischen den Behörden ab: Die Japanische Meteorologische Agentur nennt 5,7, der USGS 5,5. Die Behörden haben über die Feststellung fehlender Auffälligkeiten hinaus bislang keine weiteren Veränderungen der Lage im Kernkraftwerk gemeldet.

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Quellen und Kontext

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