Sicherheit · London

Russell Brand am Southwark Crown Court wegen einer Vergewaltigung und drei sexueller Übergriffe schuldig gesprochen

Eine Londoner Jury hat Russell Brand am Donnerstag, 5. November, wegen einer Vergewaltigung und drei sexueller Übergriffe schuldig gesprochen und ihn von weiteren Anklagepunkten freigesprochen, darunter zwei Vergewaltigungsvorwürfe. Das Strafmaß soll am Montag, 9. November, verkündet werden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von inews.co.uk, The Independent, The New York Times und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Gage Skidmore, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 2023Gemeinsame Recherche von The Times und Channel 4s „Dispatches“ bringt die Vorwürfe erstmals ans Licht
  2. 28.10.Brand sagt im Zeugenstand aus und erklärt der Jury, die Vorwürfe seien zutiefst traumatisch gewesen
  3. 5.11.Die Jury am Southwark Crown Court spricht Brand in einem Fall der Vergewaltigung und drei Fällen sexueller Übergriffe schuldig
  4. 9.11.Strafmaßverkündung für Montag angesetzt

Das Urteil

Am Donnerstag, 5. November 2026, sprach eine Jury am Southwark Crown Court in London Russell Brand in einem Fall der Vergewaltigung und in drei Fällen sexueller Übergriffe schuldig. Der 51-jährige Komiker schloss die Augen und stand aufrecht in der Anklagebank, als die gemischten Schuldsprüche verlesen wurden, und zeigte kaum Emotionen. Die Jury aus acht Männern und vier Frauen brauchte knapp zwei Tage für ihre Entscheidung. Die Geschworenen sprachen ihn von mehreren weiteren Anklagepunkten frei, darunter zwei Vergewaltigungsvorwürfe und der Vorwurf eines versuchten unsittlichen Übergriffs. Das Strafmaß soll am Montag, 9. November, verkündet werden; Brand, der die Vorwürfe bestreitet, muss dann erneut vor Gericht erscheinen.

Welche Anklagepunkte Bestand hatten – und welche nicht

Die Staatsanwaltschaft erklärte, die Anklagen beträfen sechs Frauen und Taten zwischen 1999 und 2009, einer Zeit, in der Brand zunehmend öffentliche Bekanntheit erlangte. Die Schuldsprüche betreffen die Vergewaltigung einer 21-jährigen Fan nach einer Stand-up-Show im Hammersmith Apollo im Jahr 2009, das Begrapschen einer MTV-Mitarbeiterin auf einer Party in einer Soho-Bar im Jahr 2004, den sexuellen Übergriff auf eine Capital-Radio-Mitarbeiterin in einem Flur im Jahr 2005 sowie einen sexuellen Übergriff im Jahr 2009 auf eine Channel-4-Mitarbeiterin während einer Massage, zu der sie gezwungen worden war. Die Jury sprach ihn vom Vorwurf der Vergewaltigung einer Frau frei, die er bei einer Kabarettshow während des Labour-Parteitags 1999 in Bournemouth kennengelernt hatte. Ebenso befand sie ihn für nicht schuldig, im Jahr 2001 versucht zu haben, eine MTV-Mitarbeiterin in eine Toilette zu ziehen, und im Fall der oralen Vergewaltigung der Mitarbeiterin der Soho-Bar. Die Staatsanwaltschaft beschrieb Brand als Triebtäter, dessen Streben, mit 5.000 Frauen zu schlafen, obsessiv gewesen sei.

Brands Verteidigung

Brand sagte am 28. Oktober im Zeugenstand aus, die Vorwürfe seien für ihn zutiefst traumatisch gewesen und hätten verheerende Auswirkungen auf ihn gehabt. Einvernehmlichkeit beim Sex sei grundlegend, sagte er, und bestritt, das Ziel verfolgt zu haben, mit 5.000 Frauen zu schlafen, räumte jedoch ein, in jüngeren Jahren von Sex besessen gewesen zu sein. Auf die Frage, ob er die Frauen vergewaltigt oder sexuell missbraucht habe, antwortete er wiederholt mit Nein. In seinem Schlussplädoyer forderte Verteidiger Ian Winter KC die Jury auf, Brands Umgang mit Frauen von der Frage zu trennen, ob er Straftaten begangen habe. Winter argumentierte, die Betroffenen hätten sich viele Jahre später gemeldet, aus Gründen, die mit der Sendung „Dispatches“ von Channel 4 zusammenhingen. Brands Ehefrau Laura Gallacher begleitete ihn zum Gericht.

Karriere und der Verlauf des Verfahrens

Brand begann als Stand-up-Comedian, bevor Channel 4 ihn auswählte, die Ableger von „Big Brother“ zu moderieren; in den 2000er-Jahren wurde er zu einem der bekanntesten Komiker Großbritanniens, mit Auftritten als Preisverleiher und einer Sendung bei BBC Radio 2. Er wechselte zu Hollywood-Filmen, darunter ein Remake von „Arthur“, „Nie wieder Sex mit der Ex“ (Forgetting Sarah Marshall) und die Musicalkomödie „Rock of Ages“ von 2012. In den vergangenen Jahren konzentrierte er sich auf Podcasts und Online-Inhalte; heute lebt er in Florida. Die Vorwürfe wurden erstmals 2023 in einer gemeinsamen Recherche von The Times und Channel 4s „Dispatches“ bekannt. Die Anklage erklärte vor der Jury, Brand habe der Polizei in jenem Jahr gesagt, er habe nie an nicht einvernehmlichem sexuellem Handeln teilgenommen.

Das Verfahren geht nun in die Strafzumessung, die für Montag, 9. November, angesetzt ist.

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Quellen und Kontext

Orte
London
London · Vereinigtes Königreich

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