Sicherheit · Ponta Delgada

Zwei Erdbeben der Stärke 4,5 und 3,8 erschüttern São Miguel auf den Azoren im Abstand von fünf Minuten

Seit dem 20. Oktober hat das IPMA 75 Erdbeben im Gebiet der Fossa de Hirondelle lokalisiert, vier davon waren zu spüren. Am 29. Oktober waren auf São Miguel zwei weitere zu spüren, das erste mit einer Magnitude von 4,5 auf der Richterskala.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Diário de Notícias, Correio da Manha und SAPO. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Ponta Delgada · Portugal
Wie es dazu kam
  1. 20.10.Aktivität nimmt deutlich zu; Ereignis mit der bislang größten makroseismischen Wirkung, Magnitude 5,1 (Mw 5,3)
  2. 29.10.Beben der Stärke 4,5, in Ginetes mit maximaler Intensität III/IV zu spüren
  3. 29.10.Beben der Stärke 3,8, in Ginetes mit maximaler Intensität II zu spüren

Zwei spürbare Beben im Abstand von fünf Minuten

Am Donnerstag, 29. Oktober 2026, waren auf der Azoreninsel São Miguel zwei Erdbeben zu spüren, fünf Minuten voneinander getrennt. Die portugiesische Behörde IPMA meldete, das erste habe sich um 07:54 UTC (06:54 Ortszeit) mit einer lokalen Magnitude von 4,5 auf der Richterskala ereignet. Sein Epizentrum habe rund 40 Kilometer westlich von Ginetes gelegen, in einer geschätzten Tiefe von zwei Kilometern. Das Beben war in der Gemeinde Ginetes mit einer maximalen Intensität von III/IV auf der Modifizierten Mercalli-Skala zu spüren, schwächer auch an mehreren anderen Orten der Insel. Fünf Minuten später, um 07:59 UTC, traf ein zweites Beben der lokalen Magnitude 3,8 dieselbe Zone und war in Ginetes mit einer maximalen Intensität von II zu spüren.

Ein Schwarm, der seit dem 20. Oktober anschwillt

Laut IPMA hat die seismische Aktivität im Gebiet der Fossa de Hirondelle seit dem 20. Oktober deutlich zugenommen. Bis zum Zeitpunkt der Mitteilung waren in diesem Gebiet 75 Erdbeben lokalisiert worden, vier davon waren zu spüren. Das Ereignis mit der bislang größten makroseismischen Wirkung in der Zone ereignete sich am 20. Oktober mit einer lokalen Magnitude von 5,1 (Momentenmagnitude 5,3 Mw). Es war im Westen São Miguels mit einer maximalen Intensität von IV/V zu spüren, schwächer in anderen Gemeinden São Miguels und auf Terceira.

Der Momententensor für das Ereignis vom 20. Oktober, wie ihn das IPMA veröffentlichte, deutet auf eine Abschiebung mit Nordwest-Südost-Streichrichtung hin. Die früheren Angaben sind nicht abschließend, da die Zählung der Behörde nur bis zum Zeitpunkt ihrer Mitteilung reicht.

Wie die Beben eingestuft werden

Die Skala des IPMA ordnet Erdbeben nach ihrer Magnitude: 4,0 bis 4,9 ist leicht (ligeiro), 3,0 bis 3,9 ist klein (pequeno) und 5,0 bis 5,9 ist mäßig (moderado). Auf dieser Skala fällt das Beben der Stärke 4,5 vom Donnerstagmorgen in die Klasse „leicht“, das Ereignis der Stärke 3,8 in die Klasse „klein“ und das Ereignis vom 20. Oktober in die Klasse „mäßig“. Die Modifizierte Mercalli-Skala misst Intensitätsgrade und ihre Beschreibung. Nach der Erläuterung der Behörde gilt die Intensität II als sehr schwach.

Frühere Krisen und was als Nächstes kommt

Das IPMA ordnet die Aktivität einer Zone zu, in der seismische Krisen schon mehrfach aufgetreten sind, und nennt frühere Episoden im selben Gebiet. In seiner Erklärung teilte die Behörde Folgendes mit.

„Die beobachtete seismische Aktivität liegt in einer seismogenen Zone, in der es periodisch zu seismischen Krisen kommt, wie etwa 1997 und 1988“

Instituto Português do Mar e da Atmosfera

Die Behörde fügte hinzu, dass in den kommenden Tagen weitere Ereignisse auftreten könnten, und dass sie die Lage genau verfolge. Sie kündigte an, bei Bedarf neue Bulletins zu veröffentlichen.

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