Fußball · Baku

England verlässt den Platz – U15-WM-Spiel wegen Rassismusvorwurfs abgebrochen

Das Spiel der U15-Weltmeisterschaft zwischen Irland und England in Aserbaidschan wurde am 26. Oktober 2026 abgebrochen, nachdem England eine rassistische Äußerung eines irischen Spielers geltend gemacht und den Platz verlassen hatte – Irland führte zu diesem Zeitpunkt mit 4:1.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, The Irish Times, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Baku · Aserbaidschan
Wie es dazu kam
  1. Tackling und AuseinandersetzungSpieler beider Seiten geraten nach einem Tackling in eine Auseinandersetzung.
  2. Englische Beschwerde auf der BankEin englischer Spieler geht zur Bank und beschwert sich beim Trainerteam über eine mutmaßlich rassistische Äußerung.
  3. Englische Spieler verlassen den PlatzDie englische Mannschaft verlässt den Platz, während Irland mit 4:1 führt.
  4. FIFA gibt Erklärung abDie FIFA teilt mit, das Spiel sei abgebrochen worden, nachdem England sich geweigert habe, weiterzuspielen, und die Angelegenheit gehe an ihre Disziplinarkommission.

Was geschah

Das Spiel der U15-Weltmeisterschaft zwischen der Republik Irland und England wurde am 26. Oktober 2026 in Baku, Aserbaidschan, kurz vor Spielende abgebrochen. Irland führte zum Zeitpunkt des Abbruchs mit 4:1. Das Turnier ist die erste Ausgabe des Under-15 World Cup and Festival, an dem 189 Länder und Territorien teilnehmen und das mit Acht-gegen-acht-Mannschaften auf kleineren Feldern mit zwei 20-minütigen Halbzeiten gespielt wird. Irland führt seine Gruppe an. Dem Vorfall war eine Auseinandersetzung zwischen Spielern beider Seiten nach einem Tackling vorausgegangen.

Der Vorwurf

Ein englischer Spieler beschwerte sich beim Trainerteam auf der Bank über eine mutmaßlich rassistische Äußerung eines irischen Spielers. Der irische Spieler soll den Vorwurf bestritten und erklärt haben, er habe ein anderes Wort als das angeblich gehörte benutzt. Keine Quelle hat bestätigt, was gesagt wurde; der Vorwurf bleibt daher eine Behauptung, der nachgegangen wird. Auch die Zeitangaben weichen ab: The Irish Times verortet Englands Platzverweis in der 41. Minute, SAPO nennt die 40. Minute. Die BBC beschreibt den Vorfall als in der letzten Spielminute geschehen.

England verlässt den Platz

BBC-Aufnahmen zeigen, wie Englands Betreuer die Beschwerde an den Schiedsrichter weitergeben, der dem englischen Trainerteam sagte, er könne sie nicht hören. Ein Co-Trainer teilte dem Schiedsrichter dann mit, England melde Rassismus und die Spieler wollten nicht weiterspielen. Matt Thorpe, der englische Cheftrainer, war in der Übertragung von DAZN zu sehen, wie er den Schiedsrichter zu sich bat, bevor er seine Spieler vom Platz holte. Von The Independent zitierte Aufnahmen scheinen zu zeigen, wie Thorpe seine Spieler vom Feld winkt; er ist dabei zu hören:

Anschließend fielen zwischen den beiden Trainerstäben hitzige Worte, wobei jede Seite betonte, sie wolle ihre Spieler schützen. Ein späterer Kommentar eines Assistenten besagte, ein Spieler sei aufgewühlt.

FIFA und die Verbände

Die FIFA erklärte, sie sei über den Vorfall informiert und der Schiedsrichter habe das Spiel abgebrochen, nachdem England sich geweigert habe, weiterzuspielen. Der Weltverband ergänzte:

„Die offiziellen Berichte werden zusammengestellt, und die Angelegenheit wird an die unabhängige Disziplinarkommission verwiesen, die zu gegebener Zeit entscheiden wird.“

FIFA

Der Irische Fußballverband und der Englische Fußballverband wurden um Stellungnahme gebeten. The Independent berichtet, der englische Verband sei über den Vorfall informiert und warte auf weitere Informationen. Ein Termin für die Disziplinarentscheidung wurde nicht genannt.

Die nächsten Spiele

England sollte am 26. Oktober um 20:45 Uhr Ortszeit (16:45 GMT) gegen Simbabwe spielen, die Republik Irland zeitgleich gegen Kambodscha. SAPO berichtet, England habe bereits drei Spiele in drei Gruppendurchgängen gewonnen, gegen Nicaragua, Montenegro und Kambodscha. Das Spiel gegen Irland ist nun ungeklärt, während die FIFA die offiziellen Berichte sammelt. Die Schilderung des Schiedsrichters und das Dementi des irischen Spielers werden beide in dieses Verfahren einfließen.

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