Musik · Rom
Sängerin Elisa offenbart sexuellen Missbrauch in der Kindheit im Interview mit dem Corriere della Sera
Die italienische Sängerin Elisa Toffoli hat dem „Corriere della Sera“ gesagt, sie sei mit acht Jahren sexuell missbraucht worden und habe erst mit 48 Jahren eine Therapeutin aufgesucht. Im selben Interview sprach sie über ihre Trennung vom Musiker Andrea Rigonat und über „Kintsugi“, ihr Album und ihren Kurzfilm, die am 27. November erscheinen sollen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Repubblica.it, il Giornale.it, Il Fatto Quotidiano und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Elisa Toffoli sagte dem „Corriere della Sera“, sie sei mit acht Jahren sexuell missbraucht worden; das Erlebnis habe sie für ihr Leben gezeichnet.
Sie sagte, sie habe es ihrer Mutter erst nach vielen Jahren erzählt und erst mit 48 Jahren eine Therapeutin aufgesucht.
Toffoli sagte, das Paar habe sich im September 2025 getrennt. Die Quellen nennen 18 Jahre Ehe (La Repubblica) oder 17 Jahre (Il Messaggero, Open); das Paar erzieht die Kinder weiterhin gemeinsam.
- 2015Elisa und Andrea Rigonat heiraten
- September 2025Das Paar trennt sich nach Angaben von Toffoli
- 27.11.Album und Kurzfilm „Kintsugi“ sollen erscheinen
Die Offenbarung
Die italienische Sängerin Elisa Toffoli, 48, bekannt unter dem Namen Elisa, hat dem „Corriere della Sera“ gesagt, sie sei im Alter von acht Jahren sexuell missbraucht worden. In einem Interview mit dem Journalisten Walter Veltroni, das am 3. November 2026 erschien, sagte sie, das Erlebnis habe sie für ihr Leben gezeichnet und sei etwas, das sie nie vergessen könne. Sie beschrieb den Missbrauch mit nur wenigen Worten und machte keine weiteren Angaben.
„Ich war acht Jahre alt. Ich war nicht klein genug, um es zu vergessen – falls das überhaupt möglich ist.“
Sie sagte, die Offenbarung sei ein Weg, anderen zu helfen, die Ähnliches erlebt haben. Der Bericht fiel in eine Zeit, in der sie an neuen Arbeiten arbeitet: Der Kurzfilm „Kintsugi“ wurde bereits bei der Festa del cinema di Roma gezeigt, das gleichnamige Album soll am 27. November erscheinen.
Jahre des Schweigens und die Therapie
Toffoli sagte, sie habe viele Jahre gewartet, bevor sie es ihrer Mutter erzählte, und erst mit 48 Jahren Hilfe bei einer Therapeutin gesucht. Sie habe einige Zeit vor dem Interview eine Psychotherapie begonnen und sagte, diese habe ihr sehr geholfen. Sie beschrieb den Prozess als eine Art Aufräumen, bei dem manche Lasten nicht entfernt, aber anders abgelegt werden könnten.
„Ich lerne, mir nicht die Schuld zu geben.“
Sie sagte, sie habe lange ein Schuldgefühl mit sich getragen, das sie heute mit dem Grund für ihre öffentliche Aussage verbinde. Im Interview beschrieb sie zudem, wie der Missbrauch ihr Vertrauen in Erwachsene erschüttert und die Welt voller Gefahren erscheinen lassen habe. Ihre Schilderung des Großvaters, der aus Buchenwald zurückkehrte, findet sich in der Berichterstattung, die Quellen bringen sie jedoch nicht direkt mit dem Missbrauch in Verbindung.
Die Trennung und das Kintsugi-Projekt
Toffoli sprach auch über ihre Trennung von Andrea Rigonat, einem Musiker und Produzenten, den sie 2015 geheiratet hatte. Sie sagte, die Trennung sei im September 2025 erfolgt, und die Quellen unterscheiden sich in der Angabe zur Dauer der Ehe: La Repubblica nennt 18 Jahre, Il Messaggero und Open nennen 17. Das Paar hat zwei Kinder und erzieht sie weiterhin gemeinsam; die Privatsphäre der Familie wird als Grund dafür genannt, dass sie keine weiteren Details mitteilen wollen.
Kintsugi ist der Titel sowohl des Albums als auch des Kurzfilms, und das Wort bezeichnet die japanische Kunst, zerbrochene Stücke zu reparieren. Toffoli sagte, das Projekt entspringe dem Bedürfnis, eine persönliche Krise ehrlich zu beschreiben, und sie habe zeitweise erwogen, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Als sie aufgehört habe, sich zurückzuhalten, habe sie Energie und kreative Freiheit zurückgewonnen.
Eine kollektive Aufgabe
Toffoli sagte, sie wolle den vielen Mädchen, Frauen und Jungen nützlich sein, die sexuellen Missbrauch erlitten haben. Dieses Ziel verknüpfte sie mit der Frauenbewegung Una nessuna centomila, an deren Gründung sie mitgewirkt hat, und sagte, ihre Arbeit und ihre Worte seien ihr Weg, daran teilzuhaben.
„Es ist eine kollektive Aufgabe, sich von diesem absurden, quälenden Schuldgefühl für erlittene Gewalt zu befreien.“
Das Album „Kintsugi“ soll am 27. November 2026 erscheinen. Toffoli sagte, das Schreiben sei für sie eine lebenslange Gewohnheit; sie habe in der Grundschule mit Tagebüchern begonnen und sie bis heute geführt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La Repubblica.itElisa: „Als Kind habe ich sexuellen Missbrauch erlebt. Ich möchte Mädchen, Frauen und Jungen helfen“Elisa: "Da piccola ho subito un abuso sessuale. Voglio essere d'aiuto a ragazze, donne e ragazzi · Original auf Italienisch
- il Giornale.itElisa erzählt von dem Missbrauch mit 8 Jahren. „Der Schmerz muss benannt werden“Elisa racconta gli abusi subiti a 8 anni. "Il dolore si deve nominare · Original auf Italienisch
- Il Fatto QuotidianoElisa: „Ich habe mit acht Jahren sexuellen Missbrauch erlebt, das hat mich für immer gezeichnet. Ich lerne, mir keine Vorwürfe zu machen. Ich möchte Opfern von sexueller Gewalt nützlich sein“Elisa: "Ho subito un abuso sessuale a otto anni, mi ha segnata per sempre. Sto imparando a non colpevolizzarmi. Voglio essere utile alle vittime di violenza sessuale · Original auf Italienisch
- Il MessaggeroElisa Toffoli: „Mit 8 Jahren habe ich sexuelle Gewalt erlebt und mit meinem Mann ist es vorbei. Ich wollte alles aufgeben und mich zurückziehen“Elisa Toffoli: "A 8 anni ho subito violenza sessuale e con mio marito è finita. Volevo mollare tutto e ritirarmi" · Original auf Italienisch
- Elisa Toffoli
- Italienische Sängerin, 48, bekannt als Elisa, die in einem Interview mit dem „Corriere della Sera“ sexuellen Missbrauch in der Kindheit offenbarte
- Walter Veltroni
- Journalist, der das Interview mit Elisa für den „Corriere della Sera“ führte
- Orte
- Rom
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