Paola Randis „Se domani non torno“ wurde am 23. Oktober beim Filmfestival Rom mit Alice nella Città in einer Vorabvorführung gezeigt; Notorious Pictures bringt ihn am 5. November in die Kinos.
Gino Cecchettin sagte, das Erzählen der Geschichte lege den Schmerz offen, und die Fondazione Giulia Cecchettin wolle die Botschaft weiter in die Gesellschaft und das Land tragen.
„Se domani non torno“ von Regisseurin Paola Randi wurde am 23. Oktober 2026 beim Filmfestival Rom in einer Vorabvorführung gezeigt, das gemeinsam mit Alice nella Città stattfindet. Der Film ist lose von „Cara Giulia“ inspiriert, dem Buch, das Gino Cecchettin mit Marco Franzoso geschrieben hat, und erzählt den Fall aus der Perspektive der Familie des Opfers. Die Handlung spielt in Vigonovo, einer Kleinstadt in der Provinz Venedig, und umfasst die Tage nach dem Verschwinden von Giulia Cecchettin im November 2023 – eine 22-Jährige, die nur wenige Tage vor ihrem Abschluss stand. Ihr früherer Freund Filippo Turetta tötete sie später und wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Film nennt Turetta nie beim Namen und zeigt ihn nicht auf der Leinwand.
Die Erzählung folgt dem Medienrummel nach dem Verschwinden, der Angst der Familie, dem Fund der Leiche und der Festnahme Turettas. Sie zeichnet auch Elena Cecchettin, Giulias ältere Schwester, die öffentlich über die Zusammenhänge zwischen solchen Verbrechen, Vergewaltigungskultur und Patriarchat sprach, sowie Ginos Entscheidung, die Fondazione Giulia Cecchettin zu gründen. Filippo Timi spielt Gino, Sabrina Martina spielt Giulia, Tecla Bossi spielt Elena und Tommaso Allione den Bruder Davide. Produziert wurde der Film von Notorious Pictures, die ihn ab dem 5. November in den italienischen Kinos verleihen wird.
Bei der Pressekonferenz sagte Gino Cecchettin, die Zusage zu dem Projekt sei eine sehr schwierige Entscheidung gewesen, und eine junge Frau, die ihn im Flugzeug angesprochen habe, habe ihm erzählt, Giulias Geschichte habe sie am Leben gehalten. Er beschrieb das Erzählen als einen Weg, einen Schmerz offenzulegen, in dem andere etwas finden könnten, an dem sie sich festhalten können.
„Geschichten zu erzählen heißt gewissermaßen, von einem Schmerz zu erzählen. Jemand kann in diesem Schmerz einen Weg zur Rettung sehen.“
Er räumte ein, dass manches besser privat bleibe, sagte aber, er habe sich selbst einen Grund gegeben, trotzdem zu sprechen. Zudem betonte er, dass Schweigen einen Preis habe.
„Wenn wir den Schmerz nicht erzählen, erleben wir diesen Schmerz leider immer wieder.“
Zum Zweck des Films sagte er, er solle den Zuschauern etwas mitgeben, und die Stiftung wolle, dass junge Menschen sich in Giulias Leben wiedererkennen – ein Leben, das er als mehr als nur ihren letzten Tag beschrieb.
„Der Sinn eines solchen Films ist, denen, die ihn sehen, etwas zu hinterlassen.“
Filippo Timi, der Gino spielt, sagte der „La Repubblica“, zunächst habe er es für zu früh gehalten, diese Geschichte zu erzählen, und befürchtet, sie könnte ausgenutzt werden; doch als er die vierte Szene des Drehbuchs erreichte, habe er zu weinen begonnen. Die Szene, die ihn am meisten berührt habe, sei jene, in der Gino seine Tochter bittet, ihm etwas beizubringen. Timi sagte zudem, die Rolle habe ihn darüber nachdenken lassen, wie er selbst erzogen worden sei und wie ein Mensch Gewalt begegnen könne, ohne sie zu wiederholen; er nannte die Rolle zugleich wunderbar und beängstigend.
„Il Fatto Quotidiano“ schrieb, der Film wolle eine Debatte über die patriarchale Kultur eröffnen und nicht den Fall abschließen, und die Fondazione Giulia Cecchettin sei vollständig in das Projekt eingebunden. Das Drehbuch schrieb Paola Randi gemeinsam mit Lisa Nur Sultan. Zum Ensemble gehören außerdem Rossana Mortara, Lia Grieco, Denis Fasolo und Linda Caridi. Mit seiner Festivalpremiere zählt der Film zu den Titeln der 21. Festa del Cinema di Roma.
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Paola Randis „Se domani non torno“ wurde am 23. Oktober beim Filmfestival Rom in einer Vorabvorführung gezeigt, bei der Pressekonferenz sprach auch Gino Cecchettin. Am 5. November kommt der Film in die italienischen Kinos.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Repubblica.it, Il Fatto Quotidiano, Open und weiteren Medien. Veröffentlicht .