Regierung · Warschau und Kattowitz

Staatsanwaltschaft durchsucht Stiftungen von Ziobro und Wipler im Zondacrypto-Geldverfahren

Staatsanwälte haben am Freitag, 30. Oktober, die Warschauer Büros zweier Stiftungen durchsucht. Hintergrund ist das Zondacrypto-Verfahren wegen des Verdachts auf Betrug und Geldwäsche. Beide Stiftungen hatten Geld von der Krypto-Börse erhalten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von TVP Info, naTemat.pl und polsatnews.pl. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Warschau, Kattowitz · Polen
Wie es dazu kam
  1. April 2026Ermittlungen gegen die Börse Zondacrypto wegen des Verdachts auf Betrug und Geldwäsche beginnen
  2. 1.10.Ein Sonderteam der Nationalen Staatsanwaltschaft übernimmt den Fall
  3. 23.10.Die Polizei in Kattowitz stellt elf Luxusfahrzeuge im Wert von etwa 4 Millionen zł sicher
  4. 30.10.Durchsuchungen in zwei Stiftungen in Warschau

Durchsuchungen in zwei Stiftungen

Staatsanwälte der Zespół Śledczy nr 4 der Nationalen Staatsanwaltschaft (Prokuratura Krajowa) sind am Morgen des Freitag, 30. Oktober, gleichzeitig in zwei Warschauer Stiftungen eingetroffen. Bei der ersten handelt es sich um das Instytut Polski Suwerennej, das als politische Unterstützungsbasis des früheren Justizministers Zbigniew Ziobro gilt. Die zweite ist die Stiftung Dobre Państwo, die der Abgeordnete der Konfederacja, Przemysław Wipler, gegründet hat. Die Sprecherin Anna Adamiak bestätigte gegenüber der Presse, dass die Durchsuchungen auf Anordnung dieses Teams erfolgten; zum Zeitpunkt ihrer Bestätigung liefen sie noch. Beide Stiftungen hatten Geld von der Krypto-Börse Zondacrypto erhalten.

Zahlungen der Börse

Recherchen von TVN24 und naTemat bringen beide Stiftungen mit Zahlungen des Chefs der Börse, Przemysław Kral, in Verbindung. Ziobro sagte gegenüber TVN24 und Wirtualna Polska, er habe Kral persönlich um eine große Finanzspritze für seine Stiftung gebeten, und zwar um eine Summe von 450.000 zł. Laut naTemat fungierte der frühere CBA-Agent Artur Chodziński bei dieser Transaktion als Kurier und Unterhändler. Wipler argumentiert nach Angaben desselben Mediums, sein Vorgehen gegen das Gesetz über Krypto-Vermögenswerte sei lediglich ein Zufall gewesen. Beide Stiftungen teilen also ein gemeinsames Bindeglied, die Überweisungen des Börsenchefs, wobei die Artikel die Positionen der beiden Politiker unterschiedlich beschreiben.

Das Verfahren hinter den Durchsuchungen

Die Ermittlungen gegen Zondacrypto laufen seit April und betreffen den Verdacht auf Betrug und Geldwäsche. Geschädigte hatten bereits bis April Schäden von mindestens 350 Millionen zł gemeldet, seither sind mehrere tausend Strafanzeigen eingegangen. Das Verfahren umfasst zudem Geld- und Kryptoflüsse sowie die Umstände des Verschwindens von Sylwester Suszek, dem Gründer von BitBay, dem Vorgänger von Zondacrypto. Seit dem 1. Oktober bearbeitet ein Sonderteam der Nationalen Staatsanwaltschaft den Fall; in diesem Zusammenhang wurde der frühere PKOl-Chef Radosław Piesiewicz festgenommen.

Sichergestellte Vermögenswerte

Am Freitag, 23. Oktober, stellte die Polizei in Kattowitz elf Luxusfahrzeuge im Wert von etwa 4 Millionen zł sicher, die einem der Beschuldigten gehören. Insgesamt wurden in dem Verfahren bislang rund 125 Millionen zł gesichert. Ein Teil dieser Vermögenswerte hängt mit anderen Strängen des Falls zusammen und stammt nicht aus Erlösen, die auf Kosten der Kunden der Börse erzielt wurden. Adamiak sagte:

„Das bedeutet, dass nicht alle sichergestellten Vermögenswerte zur Befriedigung der Ansprüche der geschädigten Börsenkunden verwendet werden können.“

Anna Adamiak

Ein Teil der rund 125 Millionen zł gehört also zu anderen Strängen des Falls, was begrenzt, wie viel an die Geschädigten gehen kann.

Im Zondacrypto-Fall genannte BeträgeMio. zł
Gemeldeter Schaden (mindestens), April 2026
350 Mio. zł
Bislang gesicherte Vermögenswerte, Oktober 2026
125 Mio. zł
Sichergestellte Luxusfahrzeuge, 23. Oktober 2026
4 Mio. zł

Daten aus dem Artikeltext

Aktueller Stand

Die Berichte liefern noch keine Ergebnisse der Durchsuchungen in den beiden Stiftungen. Der Fall Zondacrypto verbindet inzwischen Durchsuchungen bei politisch verbundenen Stiftungen mit Vermögenssicherstellungen und Festnahmen. Adamiak, die als Sprecherin des Generalstaatsanwalts fungiert, bestätigte die Durchsuchungen offiziell.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

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