Konflikte · Nyala und Khartum

Drohnenangriff tötet 21 Menschen auf Markt in Nyala im Sudan – RSF trifft Stromnetz

Ein Drohnenangriff auf einen Markt in Nyala, der von der paramilitärischen Gruppe RSF kontrollierten Stadt in Darfur, hat am Abend des Montags, 26. Oktober, nach Angaben von Krankenhausquellen 21 Menschen getötet. Am Dienstag, 27. Oktober, trafen RSF-Drohnen ein Umspannwerk in Khartum und unterbrachen die Stromversorgung in weiten Teilen der Bundesstaaten Khartum und Al-Dschazira.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von der Standard, Spiegel Online, Le Monde.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Nyala, Khartum · Sudan
Wie es dazu kam
  1. Mitte Oktober 2026Drohnenangriff auf einen Viehmarkt in Nyala tötet 30 Menschen; die RSF macht die Armee verantwortlich
  2. 26.10.Drohnenangriff auf einen Markt in Nyala am Montagabend tötet nach Angaben von Krankenhausquellen 21 Menschen und verletzt 40
  3. 27.10.RSF-Drohnen treffen ein Umspannwerk in Khartum und unterbrechen die Stromversorgung in weiten Teilen der Bundesstaaten Khartum und Al-Dschazira

Angriff auf einen Markt in Nyala

Ein Drohnenangriff traf am Abend des Montags, 26. Oktober, einen Markt in Nyala, der von der paramilitärischen Gruppe Rapid Support Forces (RSF) kontrollierten Stadt in Darfur. Krankenhausquellen teilten der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag, 27. Oktober, mit, dass 21 Menschen getötet und 40 verletzt worden seien. Ein Krankenhausvertreter konnte nicht sagen, wie viele der Toten RSF-Kämpfer waren, obwohl ein Zeuge berichtete, dass auf dem Markt regelmäßig Kämpfer zu sehen seien. Ein weiterer Zeuge gab den Zeitpunkt des Angriffs mit etwa 20:00 Uhr an. Die Zahlen wurden am Dienstag genannt, spätere Zählungen könnten daher abweichen.

Gemeldete Tote bei zwei Drohnenangriffen in NyalaTote
Viehmarkt Mitte Oktober 2026
30 Tote
Markt vom 26. Oktober 2026
21 Tote

Daten aus dem Artikeltext

Frühere Angriffe in Nyala

Mitte Oktober tötete ein Drohnenangriff auf einen Viehmarkt in Nyala 30 Menschen, und die RSF machte die Armee für diesen Angriff verantwortlich. Der Spiegel merkt an, dass der Angriff auf den Markt in Nyala nicht der erste dieser Art innerhalb weniger Wochen ist. El Mundo berichtet, dass die Armee Nyala regelmäßig bombardiert, wo die RSF eine eigene Verwaltung eingerichtet hat, die mit der international anerkannten Regierung in Khartum konkurriert.

Angriffe auf das Stromnetz von Khartum

Am Dienstag, 27. Oktober, zielten RSF-Drohnen nach Angaben von Quellen des nationalen Stromversorgers auf das Umspannwerk Al-Markhiyat in Khartum. Der Angriff unterbrach die Stromversorgung in weiten Teilen der Bundesstaaten Khartum und Al-Dschazira. Spiegel und ORF berichten von Angriffen auf fünf Kraftwerke im Sudan am Dienstag, die in vier Bundesstaaten zu Stromausfällen führten, während El Mundo eine koordinierte RSF-Operation gegen sechs weitere Kraftwerke am Tag vor dem Angriff auf das Umspannwerk beschreibt. Die Quellen nennen unterschiedliche Zahlen und Zeitangaben für diese Angriffe auf die Anlagen. Die Vereinten Nationen haben wiederholt gewarnt, dass Angriffe auf Kraftwerke den Zugang zu Gesundheitsversorgung und grundlegenden Diensten für Millionen Menschen gefährden. El Mundo berichtet zudem, dass seit der Rückeroberung des Bundesstaats Khartum durch die Armee im vergangenen Jahr fast drei Millionen Menschen dorthin zurückgekehrt sind und viele mit unregelmäßiger Strom- und Wasserversorgung sowie nicht explodierten Kampfmitteln zu kämpfen haben.

Drei Jahre Krieg

Die Kämpfe zwischen der Armee von Abdel Fattah al-Burhan und den RSF, der Miliz seines früheren Stellvertreters Mohamed Hamdan Daglo, dauern laut Spiegel seit mehr als drei Jahren an, und El Mundo datiert den Krieg auf April 2023. Zehntausende wurden in dem Konflikt in Afrikas drittgrößtem Land getötet und Millionen vertrieben. Beide Seiten sehen sich Vorwürfen von Kriegsverbrechen ausgesetzt, darunter Angriffe auf Zivilisten, und insbesondere den RSF wird systematische sexuelle Gewalt und Massaker an nichtarabischen Bevölkerungsgruppen in Darfur vorgeworfen. Die UN erklären den Konflikt zur größten humanitären Krise der Welt. Im September warnte Ärzte ohne Grenzen (MSF) vor einem vollständigen Zusammenbruch des Gesundheitssystems.

Drohnen prägen den Krieg

El Mundo berichtet, dass sich der Konflikt inzwischen vor allem in Drohnenangriffen abspielt, die es beiden Seiten ermöglichen, landesweit weit entfernt von den Frontlinien zu operieren. Derselbe Bericht stellt fest, dass diese Angriffe zunehmend jedes Mal Dutzende Opfer fordern. Der Angriff auf den Markt in Nyala und der Angriff auf das Umspannwerk in Khartum passen beide in dieses Muster. Keiner der Berichte nennt, wer den Angriff vom 26. Oktober auf den Markt in Nyala ausgeführt hat.

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