
- 6. Juli
UNO ordnet dringende Untersuchung von RSF-Gräueltaten in Sudans El Obeid an, während die Belagerung sich verschärft
Der UN-Menschenrechtsrat hat eine dringende Untersuchung von Missbräuchen durch die Schnellen Unterstützungskräfte (RSF) in der belagerten sudanesischen Stadt El Obeid angeordnet, wo belagerungsähnliche Bedingungen und Drohnenangriffe in den letzten Wochen mindestens 45 Zivilisten getötet haben.
- 4. Juli
UN warnt vor drohender Katastrophe, während RSF Sudans al-Obeid einkreist
Der UN-Menschenrechtschef warnte am Freitag vor einer drohenden Menschenrechtskatastrophe in Sudans al-Obeid, während die paramilitärischen Rapid Support Forces die Stadt einkreisen. Zivilisten haben 18 Monate Belagerung, Drohnenangriffe und Gräueltaten erlitten, bis zu 500.000 sind gefährdet.

- 15. Juni
UN-Bericht: Drohnenangriffe töteten im Sudan in den ersten fünf Monaten 2026 über 1.000 Zivilisten
Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, erklärte vor dem Menschenrechtsrat, dass die Drohnenkriegsführung massiv zugenommen habe und die Zahl der zivilen Opfer in dem seit drei Jahren andauernden Konflikt in die Höhe treibe.

- 11. Juni
UNHCR: Weltweite Zwangsvertreibung 2025 um 4 % gesunken – erster Rückgang seit einem Jahrzehnt, aber unfreiwillige Rückkehr löst Alarm aus
Die Zahl der zwangsvertriebenen Menschen ist 2025 laut UNHCR um 4 % auf 117,8 Millionen gefallen – der erste Rückgang seit zehn Jahren. Ursache waren großflächige Rückkehren nach Afghanistan, Syrien, Sudan und in die DR Kongo, doch die Behörde warnte, dass viele unter unsicheren Bedingungen zur Rückkehr gezwungen wurden.
