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Kurz gefasst

  • Ein Drohnenangriff auf einen Viehmarkt in Nyala tötete am Freitag, dem 16. Oktober, nach Angaben medizinischer Quellen 30 Menschen und verletzte 47.

  • Die RSF beschuldigte die Armee des Angriffs, während die Armee verstärkte Luftangriffe in Nyala bestätigte und erklärte, nur militärische Ziele getroffen zu haben.

  • Das sechste Koordinierungstreffen der UN und der Schweiz zu Friedensbemühungen im Sudan ist für Mittwoch, den 21. Oktober, angesetzt; etwa 27 Delegationen werden erwartet, die Konfliktparteien nehmen nicht teil.

Nyala
Nyala
Nyala, Genf · Sudan, Schweiz
Wie es dazu kam
  1. 14.10.Armee greift nach Angaben einer militärischen Quelle den Flughafen von Nyala an
  2. 16.10.Drohnenangriff trifft Viehmarkt in Nyala, 30 Tote und 47 Verletzte
  3. 21.10.Genfer Koordinierungstreffen zu Friedensbemühungen im Sudan, etwa 27 Delegationen erwartet

Opfer auf dem Viehmarkt

Ein Drohnenangriff traf am Freitag, dem 16. Oktober, einen Viehmarkt in Nyala, einer Stadt in der sudanesischen Region Darfur, die von der paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) kontrolliert wird. Nach Angaben medizinischer Quellen aus dem Krankenhaus wurden 30 Menschen getötet und 47 weitere verletzt; die Verletzten wurden im Krankenhaus der Stadt behandelt. Eine anonyme medizinische Quelle sagte gegenüber AFP, der Angriff habe am Freitagmorgen stattgefunden, als Händler und Käufer in großer Zahl eintrafen. Die Quelle machte keine Angaben dazu, wer den Angriff ausgeführt hat; sowohl die medizinischen als auch die militärischen Quellen sprachen unter der Bedingung der Anonymität.

Opfer des Drohnenangriffs auf den Markt von Nyala nach Angaben medizinischer QuellenPersonen
Getötet30
Verletzt47
Getötet
30 Personen
Verletzt
47 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Konkurrierende Darstellungen der Verantwortung

Die RSF machte die Armee für den Angriff verantwortlich. In einer Erklärung hieß es, erste Informationen deuteten darauf hin, dass sich unter den Opfern Frauen und Kinder befänden, und die Gruppe beschuldigte die Armee, ein dicht besiedeltes ziviles Gebiet mit einer Drohne türkischer Herstellung angegriffen zu haben. Die Armee bestätigte, dass sie am Freitag ihre Luftangriffe auf RSF-Stellungen in Nyala verstärkt habe, doch eine militärische Quelle sagte, diese Angriffe hätten ausschließlich militärischen Zielen gegolten. Dieselbe Quelle erklärte zudem, die Armee habe zwei Tage zuvor, am Mittwoch, dem 14. Oktober, den Flughafen der Stadt angegriffen.

Der Krieg und die Drohnenkampagne

Die Armee unter der Führung von Abdel Fattah al-Burhan kämpft seit April 2023 gegen die RSF-Miliz von Mohamed Hamdan Daglo, einem ehemaligen Stellvertreter Burhans. Beiden Seiten werden Kriegsverbrechen vorgeworfen, darunter Angriffe auf Zivilisten; in dem Konflikt wurden Zehntausende Menschen getötet. Mehr als 11 Millionen Menschen sind aus ihren Häusern geflohen, und die beiden Kräfte haben im ganzen Land erbitterte Kämpfe ausgetragen. Sowohl die Armee als auch die RSF setzen zunehmend auf Drohnen, um Ziele weit hinter den Frontlinien zu treffen, was ihnen Angriffe auf vom Gegner gehaltenes Gebiet ermöglicht, ohne Bodentruppen einzusetzen. Nyala ist die zweitgrößte Stadt des Sudan und die Hauptstadt von Süd-Darfur; dort hat auch eine Parallelverwaltung ihren Sitz, die die Paramilitärs 2025 eingerichtet haben.

Friedenstreffen in Genf

Die Vereinten Nationen und die Schweiz richten am Mittwoch, dem 21. Oktober, in Genf ein Koordinierungstreffen zu Friedensinitiativen für den Sudan aus. Es ist das sechste Treffen dieser Art; die vorangegangenen Runden fanden in anderen Ländern statt. Im Palais des Nations werden etwa 27 Delegationen erwartet, doch die Konfliktparteien werden nicht teilnehmen. Naila Hajjar, eine Mitarbeiterin des UN-Gesandten Pekka Haavisto, sagte am Freitag vor Journalisten in Genf, auf der Tagesordnung stünden Bemühungen zur Verringerung der Kämpfe, der politische Prozess und die Frage, wie die verschiedenen Initiativen einander verstärken können. Zu den erwarteten Teilnehmerländern gehören die Mitglieder des Quad: die Vereinigten Staaten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten und Saudi-Arabien.

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Quellen und Kontext

  • der Standardvor 2 Std.Drohnenangriff auf Markt in sudanesischer Region Darfur: 30 Tote
  • newsORF.atvor 8 Std.Viele Tote bei Drohnenangriff im Sudan
  • rts.chvor 13 Std.Sudan: mindestens 30 Tote bei einem Drohnenangriff in DarfurSoudan : au moins 30 morts dans une frappe de drone au Darfour · Original auf Französisch
  • Le Soirvor 15 Std.Sudan: Drohnenangriff tötet 30 Menschen auf einem MarktSoudan : une frappe de drone tue 30 personnes sur un marché · Original auf Französisch
Abdel Fattah al-Burhan
Chef der sudanesischen Armee, beschrieben als militärischer Machthaber
Mohamed Hamdan Daglo
Ehemaliger Stellvertreter Burhans, dessen RSF-Miliz gegen die Armee kämpft
Pekka Haavisto
UN-Gesandter für den Sudan

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Veröffentlicht heute um 09:34.

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Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

In diesem Text

Opfer auf dem ViehmarktOpfer auf dem ViehmarktKonkurrierende Darstellungen der VerantwortungKonkurrierende Darstellungen der VerantwortungDer Krieg und die DrohnenkampagneDer Krieg und die DrohnenkampagneFriedenstreffen in GenfFriedenstreffen in Genf

Auf Grundlage von Berichten von

der Standard, newsORF.at, rts.ch, Le Soir

Liste der Quellen

Konflikte · Nyala und Genf

Drohnenangriff auf Viehmarkt in Nyala tötet 30 Menschen im sudanesischen Darfur

Der Angriff traf am Freitag, dem 16. Oktober, einen Viehmarkt in Nyala, wie medizinische Quellen berichten. Die RSF macht die Armee verantwortlich, die verstärkte Luftangriffe auf die Stadt bestätigt, aber erklärt, nur militärische Ziele anzugreifen.

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von der Standard, newsORF.at, rts.ch und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 09:34.

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Wie viele Menschen wurden bei dem Drohnenangriff in Nyala verletzt?
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