Sicherheit · Rhodos

Drei Verdächtige im Steuerbetrugsfall um die griechische Bäckereikette Choriatiko in Untersuchungshaft

Drei Beschuldigte, die im Fall Choriatiko ausgesagt haben, wurden am 29. Oktober in Untersuchungshaft genommen, vier weitere wurden unter restriktiven Auflagen freigelassen. Der mutmaßliche Kopf der Bande, ein 57-jähriger Geschäftsmann, soll am Nachmittag aussagen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, Ειδήσεις, in.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rhodos · Griechenland

Drei in Untersuchungshaft, die Vernehmungen gehen weiter

Am 29. Oktober 2026 setzten die griechischen Ermittler eine Marathonserie von Vernehmungen im Fall der Bäckereikette Choriatiko fort. Drei Beschuldigte, die bis dahin ausgesagt hatten, wurden in Untersuchungshaft genommen, vier weitere wurden unter restriktiven Auflagen freigelassen, einige von ihnen mussten zudem eine finanzielle Sicherheit hinterlegen. Kathimerini berichtete, dass in dem Fall 59 Menschen festgenommen wurden und dass die ersten 30 an diesem Tag aussagen sollten. To Vima nannte für den Tag 31 Beschuldigte, NEWS 24/7 sprach von 30 – der Ablauf wird in den Medien also unterschiedlich dargestellt.

Ergebnisse der bisherigen Vernehmungen im Fall ChoriatikoPersonen
In Untersuchungshaft
3 Personen
Mit restriktiven Auflagen freigelassen
4 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Der mutmaßliche Kopf der Bande

Der 57-jährige Geschäftsmann, bekannt als „Mr Choriatiko“, wird von mehreren Medien als mutmaßlicher Anführer des Netzwerks bezeichnet. Kathimerini zufolge wird ihm ein umfangreicher Katalog von Vorwürfen gemacht, darunter die Leitung einer kriminellen Organisation. NewsIT identifiziert ihn als Angelos Giannakopoulos und berichtet, seine Anhörung sei für 18:00 Uhr angesetzt. Berichten zufolge will er geltend machen, dass es in dem Fall ausschließlich um Steuerhinterziehung und die Hinterziehung von Sozialversicherungsbeiträgen gehe, und dass er bereit sei, alle gegen ihn festgesetzten Beträge zu zahlen. Laut To Vima will er zudem die Vorwürfe der Bildung einer kriminellen Organisation, des Betrugs und der Geldwäsche bestreiten.

Finanzieller Schaden und die Rolle der Polizei

Naftemporiki berichtet, das System habe den griechischen Staat 120 Millionen Euro gekostet. Unter Berufung auf ANT1 heißt es, er habe für 2020 ein Gehaltseinkommen von 998 Euro und für 2021 von 8.500 Euro angegeben und 2022 Arbeitslosengeld in Höhe von 5.294 Euro erhalten. In den von ihm kontrollierten Unternehmen sei er in Rollen vom Bäckereiarbeiter und Konditor über Koch, Büroangestellten und Kassierer bis zum Manager geführt worden. NewsIT berichtet, eine Untersuchung der Internen Ermittlungen prüfe drei Polizisten. Einer soll als Informant fungiert und Gruppenmitglieder vor geplanten Kontrollen gewarnt haben, ein zweiter soll 1.500 Euro von einem Beschuldigten erhalten haben. Die Ermittler prüfen zudem, ob ein dritter Beamter den 57-jährigen Inhaber vor seiner Festnahme gewarnt hat; NewsIT zufolge soll die Gruppe Kontakte zu Verantwortlichen bei EFKA, AADE und der Arbeitsinspektion gehabt haben, um Kontrollen zuvorkommen zu können.

Wie es weitergeht

Die übrigen 29 Personen in dem Fall sollen Kathimerini, NEWS 24/7 und NewsIT zufolge am 30. Oktober aussagen. Wegen der großen Zahl an Beschuldigten wurden neben dem leitenden Ermittler zwei stellvertretende Ermittler eingesetzt, um das Verfahren zu beschleunigen. Berichten zufolge müssen die Beschuldigten ihre Erklärungen innerhalb einer kurzen, für das Verfahren gesetzten Frist abgeben. NewsIT berichtet, die Untersuchung der Internen Ermittlungen könne weitere Beschuldigte hervorbringen, darunter die überprüften Polizisten.

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Quellen und Kontext

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