Film & Medien · Madrid und Barcelona

Daniel Monzóns „Ruega por nosotras“ blickt auf das Patronato de Protección a la Mujer aus der Franco-Zeit zurück

Daniel Monzóns neuer Film „Ruega por nosotras“ kommt am Freitag, 6. November, in die spanischen Kinos. Er dramatisiert das Patronato de Protección a la Mujer, eine staatliche Einrichtung, die bis 1985 bestand. Kritiker mehrerer spanischer Medien bewerten das Drama als Gefängnisfilm, der um zwei junge Frauen herum gebaut ist.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, El Periódico, EL PAÍS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: GuillemMedina, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)

Ein Film über eine vergessene Institution

„Ruega por nosotras“ folgt Ana, einer 19-Jährigen aus wohlhabendem Barceloner Elternhaus, die nach einem Ausgehabend in ein Erziehungsheim des Patronato in Madrid eingewiesen wird. Der Film spielt 1974, ein Jahr vor dem Tod Francos, und umfasst etwa fünf Jahre. Zoe Bonafonte spielt Ana, Manuela Calle spielt Sole, eine junge Frau aus einfacheren Verhältnissen, die den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen hat. Das Drehbuch, das Daniel Monzón gemeinsam mit Jorge Guerricaechevarría verfasste, stützt sich auf das gleichnamige Buch von Consuelo García del Cid Guerra, einer ehemaligen Insassin der Einrichtung.

Die Institution und ihr Erbe

Das Patronato de Protección a la Mujer war eine Einrichtung aus der Franco-Zeit, die dem Justizministerium unterstand und junge Frauen, die als „gefallen oder gefährdet, zu fallen“ galten, „regenerieren“ sollte. Kritiker weisen darauf hin, dass dort Zehntausende Mädchen in von Ordensgemeinschaften geführten Zentren untergebracht waren, wo sie schwere körperliche Strafen und psychische Gewalt erlitten. Die Einrichtung arbeitete auch nach Francos Tod weiter und wurde erst 1985 geschlossen – ein Umstand, den der Film besonders hervorhebt. Monzón sagt, die Geschichte beruhe auf Aussagen ehemaliger Insassinnen.

„Das ist eine Realität, die bekannt werden muss.“

Daniel Monzón, Regisseur und Co-Autor von „Ruega por nosotras“

Die Reaktion der Kritik

Die Kritiken gehen in der Bewertung des Films auseinander. El Mundo vergab drei Sterne und nannte ihn eine präzise und klaustrophobische Rekonstruktion des repressiven Apparats des Regimes. El Confidencial und La Vanguardia verwiesen auf die Konventionen des Gefängnisdramas, während der ABC-Kritiker Oti Rodríguez Marchante zwei Sterne vergab und argumentierte, der Film stütze sich auf vertraute Typen wie brave Mädchen, grausame Nonnen und eine kalte Familie. EL PAÍS schrieb, der Film mildere einen Teil des härtesten Realismus der dargestellten Situationen.

Der Kontext des Kinostarts

Der Film feierte beim Festival von San Sebastián außer Konkurrenz Premiere. Betroffene des Patronato fordern Gerechtigkeit, Wahrheit und Wiedergutmachung vom spanischen Staat und der katholischen Kirche. Im März erhielten 53 ehemalige Insassinnen eine Anerkennung, und das System wird derzeit wegen Menschenrechtsverletzungen untersucht. Kritiker betonen, dass das Patronato vor diesem Kinostart im spanischen Kino kaum Beachtung gefunden habe.

Sternebewertungen für „Ruega por nosotras“ nach MediumSterne
El Mundo
3 Sterne
ABC
2 Sterne

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Quellen und Kontext

Madrid, Barcelona · Spanien

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