Film & Medien · Vitoria-Gasteiz

„Sacamantecas“, Film über Spaniens ersten dokumentierten Serienmörder, kommt am 6. November in die Kinos

David Pérez Sañudos „Sacamantecas“ kommt am Freitag, 6. November 2026, in die spanischen Kinos und erzählt die Taten nach, die Juan Díaz de Garayo ab 1870 in Álava zugeschrieben werden. Die Kritiken sind geteilt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTVE.es, EL PAÍS, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Vitoria-Gasteiz · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 2.04.Juan Díaz de Garayo begeht laut ABC seinen ersten Mord
  2. 2024Regisseur David Pérez Sañudo beginnt mit den Dreharbeiten zum Film
  3. 6.11.„Sacamantecas“ kommt in die spanischen Kinos

Ein Film über einen Mörder des 19. Jahrhunderts

David Pérez Sañudos „Sacamantecas“ kommt am Freitag, 6. November 2026, in die spanischen Kinos. Der Film spielt im ländlichen Álava während des Dritten Karlistenkriegs und folgt Ángela Berrosteguieta, der Schwester einer der Frauen, die außerhalb von Vitoria erdrosselt wurden, bei ihrer Jagd auf Juan Díaz de Garayo. Der Film zeigt ihn als analphabetischen Bauern und Täter. Antonio de la Torre spielt den Mörder, Patricia López Arnaiz die Berrosteguieta; auch Josean Bengoetxea gehört zur Besetzung. Laut ABC begannen die Dreharbeiten 2024.

Der Mörder und die Überlieferung

Juan Díaz de Garayo wurde laut ABC um 1821 in Eguílaz in Álava geboren, über seine Kindheit ist wenig bekannt. Der Chronist Ricardo Becerro de Bengoa besuchte ihn im Gefängnis und hielt seine Schilderung fest. ABC datiert seinen ersten Mord auf den 2. April 1870 und schreibt, er habe nach seiner Festnahme sechs Tötungen zugegeben, die Menschen in Vitoria hätten ihm jedoch mehr zur Last gelegt. El País merkt an, eine Einblendung am Ende des Films beziffere die Zahl der Opfer auf nicht weniger als 13, während Historiker ihm sechs Morde zuschreiben.

Geteilte Kritik

El País lobt die glaubwürdige Ausstattung des Films und nennt ihn ein gut erzähltes Porträt eines Monsters. El Mundo vergibt drei Sterne und liest den Film als Porträt eines fortbestehenden Machismo; die Geschichte der Gewalt gegen Frauen im 19. Jahrhundert sei noch immer nah an der Gegenwart. Der Kritiker des ABC vergibt zwei Sterne und beschreibt eine improvisierte Ermittlung gegen einen Mörder ohne Plan; die Thriller-Momente zündeten nicht. El Periódico findet die erste halbe Stunde visuell stark, meint aber, der Film verliere in der zweiten Hälfte an Tempo, wenn der Mörder häufiger auftritt.

„Mir ist wichtiger, hundertprozentig ehrlich gegenüber der Epoche zu sein als gegenüber den Erfahrungen der Figur.“

David Pérez Sañudo

Der Regisseur sagte am Set in der Alten Kathedrale von Vitoria, wo eine der Schlüsselszenen des Films gedreht wurde, gegenüber ABC, der Film ziele auf Naturalismus statt auf historische Genauigkeit.

Die Rolle des Mörders

Antonio de la Torre beschrieb gegenüber RTVE die Herausforderung, den Mörder zu spielen. Er erinnerte daran, dass die Figur weniger spricht, als das ursprüngliche Drehbuch vorsah, wodurch die Darstellung auf Gestik und Mimik angewiesen sei. Die Rolle verlange ein Gefühl von Gefahr, das das Publikum glauben müsse, sagte der Schauspieler.

„Er ist eine Figur, die gefährlich ist, und das muss man ihr abnehmen.“

Antonio de la Torre, Spanischer Schauspieler

Die Figur von Patricia López Arnaiz treibt die Geschichte voran, während sie den Mörder jagt, und die Kritiker schreiben beiden Hauptdarstellern das emotionale Gewicht des Films zu.

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