Makroökonomie · Washington und New York
Sieg der Demokraten bei den Zwischenwahlen treibt die Wall Street an: Dow steigt am 4. November um 3,03 Prozent auf 53.356 Punkte
Öl fiel um mehr als 8 Prozent, Gold legte um 3 Prozent zu, während die Märkte ein geteiltes Washington einpreisten. Trump erklärte, er werde das Wahlergebnis akzeptieren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ειδήσεις, Η Ναυτεμπορική, NEWS 24/7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Bei den Zwischenwahlen am 3. November gewannen die Demokraten Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat und setzten sich zudem in mehreren Gouverneursrennen durch, darunter in Texas.
Der Dow Jones Industrial Average schloss 3,03 Prozent im Plus bei 53.356,12 Punkten, sein stärkster Tag seit dem 9. April 2025, und stieg erstmals seit dem 8. September wieder über 53.000.
US-Rohöl und Brent-Futures fielen beide um mehr als 8 Prozent, während Spotgold im Morgenhandel um 3 Prozent auf 4.045 Dollar je Unze zulegte.
Frankfurt legte um 2,22 Prozent zu, Mailand um 2,18 Prozent, Paris um 1,96 Prozent und London um 1,79 Prozent.
Demokraten erobern den Kongress, Trump akzeptiert das Ergebnis
Bei den US-Zwischenwahlen am Dienstag, dem 3. November, gewannen die Demokraten Mehrheiten in beiden Kammern, im Repräsentantenhaus und im Senat. Auch mehrere umkämpfte Gouverneursrennen entschieden sie für sich, darunter in Texas. Das neue Kräfteverhältnis dürfte als Gegengewicht zu Donald Trumps Agenda wirken, die unternehmensfreundliche Steuersenkungen mit Zöllen und einem Krieg mit dem Iran verbunden hat, der die Inflation in die Höhe getrieben hat. Trump sagte der New York Times, er sei durchaus bereit, das Ergebnis zu akzeptieren, und erklärte dem Wall Street Journal, er und die Republikaner würden mit den Demokraten zusammenarbeiten.
Stärkster Tag der Wall Street seit April 2025
Der Dow Jones Industrial Average schloss am Mittwoch, dem 4. November, mit einem Plus von 1.569,4 Punkten oder 3,03 Prozent bei 53.356,12 Zählern. Der Index stieg erstmals seit dem 8. September wieder über die Marke von 53.000 und verzeichnete seine beste Sitzung seit dem 9. April 2025, als Trump seine sogenannten reziproken Zölle für mindestens einige Länder für 90 Tage aussetzte. Der S&P 500 legte um 1,58 Prozent auf 7.688,62 Punkte zu, der Nasdaq Composite stieg um 1,44 Prozent auf 25.736,51 Zähler. Im frühen Handel hatte der Dow noch 2,63 Prozent bei 53.146 Punkten im Plus gelegen, der Gewinn weitete sich zum Handelsschluss hin aus. Im Intraday-Handel stiegen Walmart-Aktien um 3 Prozent und Bank-of-America-Aktien um 2,5 Prozent, da Anleger über den Technologiesektor hinausblickten. Ein Barometer der größten Technologieunternehmen legte um rund 3 Prozent zu, nachdem der Sektor zuletzt unter Druck gestanden hatte.
- Dow Jones Industrial Average
- 3.03 %
- S&P 500
- 1.58 %
- Nasdaq Composite
- 1.44 %
Daten aus dem Artikeltext
Öl, Gold und der Dollar
Die Ölpreise fielen deutlich, nachdem Vizepräsident JD Vance die Wahlniederlagen der Republikaner am Dienstag mit dem Krieg gegen den Iran begründet hatte. US-Rohöl verlor mehr als 8 Prozent, Brent-Futures notierten ebenfalls mehr als 8 Prozent im Minus. Gold bewegte sich in die entgegengesetzte Richtung. Spotgold stieg im Morgenhandel um 3 Prozent auf 4.045 Dollar je Unze, Spot-Silber kletterte um 4,3 Prozent auf 52 Dollar, Platin legte um 3,4 Prozent auf 1.464 Dollar zu und Palladium gewann 5,6 Prozent auf 985,5 Dollar. Gold-Futures für den kommenden Monat stiegen um 2,9 Prozent auf 4.056 Dollar, später wurde Gold über 4.000 Dollar je Unze gehandelt. Der Dollar-Index fiel am Morgen um rund 0,3 Prozent, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sank um rund 0,03 Prozentpunkte auf 4,92 Prozent. Rona O'Connell von StoneX schrieb in einer von CNBC zitierten Analyse, ein demokratischer Durchmarsch in beiden Kammern dürfte Zinsen und Dollar unter Druck setzen und damit Gold stützen, zugleich aber fiskalische Machtkämpfe und institutionelle Reibungen mit sich bringen.
Europa und die Einschätzung der Anleger
Die europäischen Märkte folgten der Wall Street nach oben: Frankfurt schloss 2,22 Prozent im Plus, Mailand 2,18 Prozent, Paris 1,96 Prozent und London 1,79 Prozent.
- Frankfurt
- 2.22 %
- Mailand
- 2.18 %
- Paris
- 1.96 %
- London
- 1.79 %
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
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- Donald Trump
- US-Präsident, dessen Politik und dessen Akzeptanz des Zwischenwahlergebnisses die Marktreaktion prägten
- JD Vance
- US-Vizepräsident, der die Wahlniederlagen der Republikaner mit dem Krieg gegen den Iran begründete
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