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DoorDash stimmt Kauf von Instacart für 17 Milliarden Dollar zu – Konsolidierung im Lebensmittelliefergeschäft
DoorDash zahlt 65 Dollar je Aktie für Instacart und bringt damit die beiden größten US-Lebensmittellieferplattformen zusammen – ein Deal, den die Kartellprüfung noch kippen könnte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von engadget, The Independent, Handelsblatt und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
DoorDash hat sich bereit erklärt, Instacart für rund 17 Milliarden Dollar zu kaufen und zahlt 65 Dollar je Aktie – ein Aufschlag von 11 % auf den Schlusskurs vom Mittwoch, 28. Oktober.
DoorDash schloss im dritten Quartal 993 Millionen Bestellungen ab, Instacart wickelte im zweiten Quartal 90,3 Millionen Bestellungen im Wert von rund 10,4 Milliarden Dollar ab.
Berichte nannten Uber als möglichen Käufer, und das Wall Street Journal meldete bis Montag, 26. Oktober, fortgeschrittene Gespräche von DoorDash – nach einem früheren Vorstoß von 2021, der am Preis und an kartellrechtlichen Bedenken scheiterte.
- 2021Gespräche von DoorDash mit Instacart zu einer höheren Bewertung scheitern Berichten zufolge am Preis und an kartellrechtlichen Bedenken
- 2023Instacart geht zu 30 Dollar je Aktie an die Börse
- 26.10.Das Wall Street Journal meldet fortgeschrittene Gespräche von DoorDash über die Übernahme von Instacart
- 29.10.DoorDash kündigt die Vereinbarung zur Übernahme von Instacart für rund 17 Milliarden Dollar an
Die Konditionen des Deals
DoorDash erklärte am Donnerstag, 29. Oktober 2026, man habe sich auf den Kauf von Instacart in einer Transaktion mit einem Volumen von rund 17 Milliarden Dollar geeinigt. Die Aktionäre von Instacart erhalten 65 Dollar je Aktie, ein Preis 11 % über dem Schlusskurs des Unternehmens am Mittwoch, 28. Oktober. Die New York Times beschrieb die Zahlung als überwiegend in bar, Bloomberg als Bar- und Aktienzahlung. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen haben der Vereinbarung zugestimmt. Engadget merkte an, der Zusammenschluss würde die beiden größten Lebensmittellieferplattformen der USA vereinen – vorausgesetzt, die kartellrechtliche Prüfung verhindert es nicht.
Warum DoorDash Instacart will
DoorDash hat sein Geschäft auf Essenslieferungen aus Restaurants aufgebaut und ist über einen eigenen Lieferdienst in den Lebensmittelhandel expandiert. Das Unternehmen erklärte, der Kauf komme den Gemeinden zugute, weil mehr Supermärkte ihre Websites auf der Plattform von Instacart betreiben könnten. Tony Xu, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender von DoorDash, erläuterte die Logik in einer Stellungnahme:
„Instacart hat jahrelang gelernt, das für Lebensmittelhändler gut zu machen, während DoorDash ein Liefernetzwerk und eine Technologie aufgebaut hat, auf die sich lokale Geschäfte jeden Tag verlassen.“
Der Deal wäre der größte von DoorDash bisher – größer als der rund 8 Milliarden Dollar schwere Kauf des finnischen Lieferdienstes Wolt und die Übernahme des britischen Rivalen Deliveroo. DoorDash hat außerdem Anfang 2026 ein Drohnenlieferprogramm getestet, ein weiterer Vorstoß in neue Dienste.
Die Größenordnung der beiden Unternehmen
Im dritten Quartal hat DoorDash nach eigenen Angaben 993 Millionen Bestellungen abgeschlossen, 28 % mehr als ein Jahr zuvor, wobei die Kunden fast 34 Milliarden Dollar ausgaben und das Unternehmen 4,6 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaftete. Die jüngsten Zahlen von Instacart für das zweite Quartal zeigen 90,3 Millionen Bestellungen im Wert von rund 10,4 Milliarden Dollar und einen Umsatz von knapp über 1 Milliarde Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 72 Milliarden Dollar für DoorDash und etwa 14 Milliarden Dollar für Instacart. Private Investoren bewerteten Instacart während des Lebensmittelbooms in der Pandemie mit 39 Milliarden Dollar, 2023 ging das Unternehmen zu 30 Dollar je Aktie an die Börse.
- DoorDash
- 72 Mrd. USD
- Instacart
- 14 Mrd. USD
Daten aus dem Artikeltext
Instacart steht unter wachsendem Druck größerer Rivalen. DoorDash begann damit, die vollständige Lebensmittellieferung aus fast 2.700 Filialen von Kroger landesweit anzubieten – eine Ankündigung, die die Instacart-Aktie nach unten drückte. DoorDash hat zudem Family Dollar und Dutzende weitere Lebensmittelpartner hinzugewonnen, während Instacart Beziehungen zu mehr als 2.200 Einzelhändlern einbringt.
Der Weg zur Ankündigung
Berichte, wonach Instacart einen Verkauf prüfe, kursierten bereits vor der Ankündigung; dabei wurden sowohl The Information als auch das Wall Street Journal zitiert. Auch Uber galt Berichten zufolge als möglicher Käufer. The Verge berichtete, The Information habe die Gespräche von Instacart mit Uber und DoorDash beschrieben, und bis Montag, 26. Oktober, meldete das Wall Street Journal, DoorDash befinde sich in fortgeschrittenen Gesprächen, die noch in derselben Woche abgeschlossen werden könnten. DoorDash hatte bereits 2021 einen früheren Vorstoß zu einer höheren Bewertung unternommen, doch diese Verhandlungen scheiterten Berichten zufolge am Preis und an möglichen kartellrechtlichen Auflagen. DoorDash verlegte außerdem die Veröffentlichung seiner Quartalszahlen für das dritte Quartal um fast eine Woche nach vorn – vom 4. November auf den 29. Oktober vor Handelsbeginn –, ohne einen Grund zu nennen.
Breitere Konsolidierung
Das Handelsblatt brachte die Welle der Übernahmen mit steigendem Kostendruck und strengeren Regeln für Kurierfahrer in Verbindung. Just Eat Takeaway kaufte Grubhub für 7,3 Milliarden Dollar, und Uber übernimmt die deutsche Delivery Hero für 15 Milliarden Dollar. Uber hat laut The Verge auch Postmates übernommen. Die eigene Lebensmittelsparte von DoorDash steht im Wettbewerb mit Instacart, Uber, Walmart und Amazon – daraus ergibt sich die strategische Logik des Kaufs.
Offene Fragen
Die kartellrechtliche Prüfung ist die wichtigste offene Bedingung der Vereinbarung, wie Engadget es formulierte. Die ausgewerteten Artikel nennen keinen Termin für den Abschluss. Kartellrechtliche Bedenken beendeten Berichten zufolge auch die Gespräche von 2021 zwischen den beiden Unternehmen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- engadgetDoorDash übernimmt Instacart bei einer Fusion von Lieferdiensten im Wert von 17 Milliarden DollarDoorDash acquires Instacart in $17 billion delivery service merger - Engadget · Original auf Englisch
- The IndependentDoorDash stimmt dem Kauf von Instacart bei einer großen Fusion von Lieferunternehmen zuDoorDash agrees to buy Instacart in big merger of delivery businesses · Original auf Englisch
- HandelsblattLieferdienste: US-Essenslieferant Doordash kauft Konkurrenten Instacart
- The VergeDoorDash übernimmt Instacart für rund 17 Milliarden DollarDoorDash is acquiring Instacart for around $17 billion · Original auf Englisch
- Tony Xu
- Mitgründer und Vorstandsvorsitzender von DoorDash, der den Instacart-Deal in einer Stellungnahme erläuterte
- Organisationen
- Uber
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