Regierung · Bakersfield

Dolores Huerta, Mitbegründerin der United Farm Workers, ist im Alter von 96 Jahren gestorben

Huerta starb am Mittwoch, 28. Oktober 2026, in ihrem Haus in Bakersfield, Kalifornien, an Krebs. Die Gewerkschaftsführerin gründete gemeinsam mit Cesar Chavez die United Farm Workers und erklärte später, sie sei Jahrzehnte zuvor von ihm vergewaltigt worden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, The Independent, POLITICO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bakersfield · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 2016Huerta unterstützt im Vorwahlkampf der Demokraten Hillary Clinton statt Bernie Sanders
  2. Anfang 2026Huerta sagt der „New York Times“, sie sei Jahrzehnte zuvor von Chavez vergewaltigt worden
  3. 28.10.Huerta stirbt im Alter von 96 Jahren in ihrem Haus in Bakersfield

Tod und Erklärung der Familie

Dolores Huerta starb am Mittwoch, 28. Oktober 2026, in ihrem Haus in Bakersfield, Kalifornien, im Alter von 96 Jahren. Ihre Familie gab den Tod in einer über ihre Stiftung verbreiteten Erklärung bekannt; der Sprecher der Familie, Erik Olvera, nannte Krebs als Todesursache. Die Familie bat um Privatsphäre in ihrer Trauer und kündigte an, weitere Vorhaben zum Gedenken an ihr Leben und ihr Vermächtnis bekannt zu geben.

„Wie Sie sich vorstellen können, ist dies eine unglaublich schwierige Zeit für uns, und wir bitten um Privatsphäre, während wir diesen unermesslichen Verlust für unsere Familie betrauern.“

Erik Olvera

Der Aufbau der Landarbeitergewerkschaft

Huerta und Cesar Chavez gründeten 1962 die National Farm Workers Association, eine Organisation, aus der später die United Farm Workers hervorging. Nach Angaben der „New York Times“ war sie fast vier Jahrzehnte lang Vizepräsidentin der Gewerkschaft und bis zu seinem Tod 1993 die Nummer zwei hinter Chavez. Gemeinsam führten sie in den 1960er und 1970er Jahren Streiks und Boykotte an, mit denen viele Tafeltrauben-Anbauer in Kalifornien gewerkschaftlich organisiert wurden. Huerta verhandelte Verträge mit der Agrarindustrie und koordinierte Arbeitsniederlegungen unter einem schwarzen Banner mit dem Aztekenadler. Der Ruf „Sí, se puede“ („Ja, wir können“) stammt von ihr und wurde zu einem weit verbreiteten Schlachtruf. Die „Times“ berichtet zudem, sie sei 22 Mal festgenommen worden, und ein Polizist habe sie einmal schwer misshandelt, ihr Rippen gebrochen und die Milz zum Platzen gebracht, wodurch sie monatelang beeinträchtigt gewesen sei.

Ehrungen und Vermächtnis

Sie erhielt die Presidential Medal of Freedom, die höchste zivile Auszeichnung des Landes, die Barack Obama 2012 an sie überreichte. Bei der Zeremonie würdigte er sie als hartnäckige Anführerin und scherzte, er habe ihren Slogan für seinen Wahlkampf 2008 entliehen. Sie war die erste Latina, die in die National Women's Hall of Fame aufgenommen wurde, und US-Universitäten verliehen ihr neun Ehrendoktorwürden. Schulen in Kalifornien, Texas und Colorado tragen ihren Namen, und ihr Bild erscheint auf vielen Wandgemälden. Ihre Unterstützung für Hillary Clinton statt Bernie Sanders im Vorwahlkampf der Demokraten 2016 brachte ihr nicht überall Sympathien bei eher linken Aktivistinnen und Aktivisten ein. Die Schauspielerin Rosario Dawson, eine Sanders-Anhängerin, die Huerta 2014 in einem Film über Chavez gespielt hatte, versöhnte sich später mit ihr.

Vorwürfe gegen Cesar Chavez

Anfang 2026 erklärte Huerta, sie sei Jahrzehnte zuvor von Chavez vergewaltigt worden, und sie sagte der „New York Times“, sie habe darüber zuvor nie öffentlich gesprochen. Die „Times“ berichtete über umfangreiche Belege dafür, dass Chavez minderjährige Mädchen im Alter von nur zwölf Jahren gezielt ansprach und sexuell missbrauchte, als sie das Interview mit ihr führte. Laut „The Independent“ führte der Missbrauch zur Geburt zweier Kinder, und Huerta habe das Geheimnis 60 Jahre lang für sich behalten, aus Angst, ein öffentliches Bekenntnis könne ihr Lebenswerk gefährden. Auf die Frage, warum sie geschwiegen habe, gab Huerta der „Times“ diese Erklärung.

„Ich habe mit niemandem darüber gesprochen, und der Grund dafür ist, dass ich einfach der Bewegung nicht schaden wollte.“

Dolores Huerta, Gewerkschaftsführerin und Bürgerrechtlerin

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