BerichtUkraine, Russland und USA planen Gespräche

Diplomatie · Helsinki, Oslo und Abu Dhabi

Finnlands und Norwegens Regierungschefs rufen Putin an – direkte Gespräche vor der Runde in Abu Dhabi wieder aufgenommen

Finnlands Präsident Alexander Stubb und Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre haben am Dienstag, 27. Oktober 2026, von Helsinki aus mit Wladimir Putin telefoniert – vor der nächsten Gesprächsrunde, die in Abu Dhabi geplant ist.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, ANSA.it und HotNews.ro. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Helsinki, Oslo, Abu Dhabi, St. Petersburg · Finnland, Norwegen, Vereinigte Arabische Emirate
Wie es dazu kam
  1. 20.10.Die Kontakte, die zu dem Anruf führen, beginnen in Oslo
  2. 27.10.Stubb und Støre sprechen von Helsinki aus telefonisch mit Putin
  3. November 2026Der Kreml erklärt, er sei bereit, die von den USA vermittelten Gespräche mit der Ukraine wieder aufzunehmen

Der Anruf

Finnlands Präsident Alexander Stubb und Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre haben am Dienstag, 27. Oktober 2026, ein Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geführt, der Anruf erfolgte aus Helsinki. Nach Angaben des finnischen Präsidialamts ging es darum, Putin vor künftigen Verhandlungen eine direkte Botschaft zu übermitteln; der Anruf steht im Zusammenhang mit der nächsten Gesprächsrunde, die in Abu Dhabi geplant ist. Das Präsidialamt betonte zudem, die beiden Regierungschefs hätten als Vertreter ihrer eigenen Länder gesprochen, nicht im Namen Europas. Stubbs Büro bezeichnete die Unterredung als offen und substanziell und erklärte, zur Beendigung des Krieges seien direkte Gespräche nötig. Dem Präsidialamt zufolge war der Anruf mit Kiew abgestimmt.

Frühere Kontakte

Der Anruf setzt Kontakte fort, die am 20. Oktober in Oslo begannen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj traf den US-Gesandten Steve Witkoff in Oslo, auch Stubb und Støre trafen die beiden Männer dort. Am folgenden Tag reiste Witkoff nach St. Petersburg, wo er Putin traf, der sich bereit erklärte, trilaterale Verhandlungen wieder aufzunehmen. Stubb und Støre ordneten ihren Anruf in eine erneuerte diplomatische Runde ein, die auf eine Verhandlungslösung zielt und in Abstimmung mit der Ukraine erfolgt. Erklärtes Ziel war es, Putin die ukrainische Position direkt vor den Gesprächen in Abu Dhabi darzulegen.

Moskaus Position

Nach dem Treffen zwischen Putin und Witkoff erklärte der Kreml, Russland sei bereit, im November die von den USA vermittelten Friedensverhandlungen mit der Ukraine wieder aufzunehmen – die erste solche Runde seit Februar. Peskow sagte, Russland betrachte Norwegen und Finnland als neue Teilnehmer an den Bemühungen um eine Beilegung des Krieges, und Moskau werde prüfen, ob sie diese Rolle übernehmen könnten. Russland hat europäischen Regierungen wiederholt vorgeworfen, den Krieg durch Waffenlieferungen an die Ukraine und die Weigerung, mit Moskau zu sprechen, anzuheizen. Diese Haltung steht im Gegensatz zur Herangehensweise von US-Präsident Donald Trump, der mit Putin gesprochen und bislang ohne Erfolg versucht hat, ein Friedensabkommen zu vermitteln.

Warum Europa einen Platz am Tisch sucht

Stubb und Støre verwiesen beide auf die gemeinsame Grenze ihrer Länder zu Russland als Grund für ihre Teilnahme an den Gesprächen. Stubb sagte, der Ausgang des Krieges wirke sich unmittelbar auf die Sicherheit beider Länder und ganz Europas aus, und seine Beendigung erfordere direkte Gespräche. Der Anruf ist der erste direkte Kontakt zwischen Putin und führenden, mit Kiew verbündeten europäischen Regierungschefs seit Emmanuel Macrons Gespräch mit seinem russischen Amtskollegen im Juli 2025. Seit Russland im Februar 2022 seinen umfassenden Angriffskrieg gegen die Ukraine begann, haben die meisten europäischen Regierungschefs den Kontakt zu Putin weitgehend gemieden – mit wenigen Ausnahmen.

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