Wahlen · Madrid

Spaniens Wahlbehörde erlaubt Wählern am 29. November die Nutzung der digitalen ID-App MiDNI

Spaniens Zentrale Wahlkommission (JEC) hat ihre Aussetzung am Donnerstag, 5. November, aufgehoben, nachdem das Innenministerium bestätigt hat, dass die Wahllokale Geräte zur QR-Prüfung erhalten. Die MiDGT-Führerschein-App bleibt bei der Stimmabgabe gesperrt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, LaVanguardia, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 27.10.Ministerrat überträgt Correos die Verteilung und das Einsammeln der Geräte
  2. 5.11.JEC hebt die Aussetzung von MiDNI für die Wahl am 29. November auf
  3. 29.11.Parlamentswahl, für die MiDNI zugelassen ist

Die Entscheidung

Die Junta Electoral Central (JEC) Spaniens hat am Donnerstag, 5. November, ihre Aussetzung der MiDNI-App als Identifikationsmittel in den Wahllokalen aufgehoben. Die Kommission handelte, nachdem das Innenministerium bestätigt hatte, dass die Wahllokale über ein Gerät mit Kamera und Browser verfügen werden, das den Verifizierer für die temporären QR-Codes von MiDNI enthält. Die Genehmigung gilt für die Parlamentswahl am 29. November, sofern die Identitätsprüfungen der Kommission erfüllt sind.

Der Beschluss betrifft nur MiDNI. Die App MiDGT der Dirección General de Tráfico, ein digitaler Führerschein, bleibt für die Identifikation im Wahllokal gesperrt. Der physische DNI behält seine Gültigkeit, und die digitale Version hat für die im spanischen Recht festgelegten Verwendungen dieselbe Rechtswirkung wie die Karte. El Periódico berichtet, der Antrag auf Aufhebung der Aussetzung sei vom Generaldirektor für Innenpolitik gekommen.

So funktioniert die Prüfung

Nach dem beschriebenen Verfahren erzeugt ein Wähler in der App einen temporären QR-Code und öffnet ihn vor dem Wahltisch. Das Gerät des Tisches prüft den Code gegen die offizielle MiDNI-Website. Die JEC verlangt, dass die Mitglieder des Wahltisches bestätigen können, dass der Nachweis echt ist und in diesem Moment erzeugt wurde. Die Kommission hat Ausnahmen abgelehnt und besteht darauf, dass „alle oder keiner“ der Wahllokale ausgestattet sein müssen.

Der Notfallvertrag

Das Innenministerium vergab die Lieferung laut El Confidencial im Notfallverfahren direkt an Telefónica Defensa y Seguridad. Die Akte listet 61.603 Geräte zu insgesamt 7.000.455 Euro inklusive Mehrwertsteuer auf, also 113,64 Euro pro Gerät. Die Geräte werden nicht vom Staat gekauft und müssen nach der Wahl zurückgegeben werden. Das Verfahren begann Mitte Oktober, der Notfall wurde am 13. Oktober erklärt, 47 Tage vor der Wahl. La Razón beziffert die Miete auf mehr als 61.000 Lesegeräte im Wert von über 7 Millionen Euro und schreibt, das Innenministerium wolle den Notfallvertrag bestätigen lassen.

Die Akte beruft sich auf Artikel 120 des Gesetzes über öffentliche Aufträge, doch laut El Confidencial enthält sie keine konkrete Begründung dafür, warum nicht früher eine ordentliche Ausschreibung möglich gewesen wäre. Am 27. Oktober änderte der Ministerrat die Wahlaufgaben von Correos, um die Geräte zu liefern und einzusammeln; die Änderung wurde im Boletín Oficial del Estado veröffentlicht.

Politische Reaktionen und Hintergrund

Isabel Díaz Ayuso, Präsidentin der Autonomen Gemeinschaft Madrid, griff den Vorstoß des Ministeriums in Beiträgen in sozialen Netzwerken an.

„Es gibt keinen Notfall, der diesen Vertrag rechtfertigt.“

Isabel Díaz Ayuso, Präsidentin

Sie bezeichnete die Bemühungen des Ministeriums, die App abzusichern, als illegale Pfuscherei. Die Quellen widersprechen sich beim Beginn der Aussetzung. Eldiario.es und El Confidencial datieren sie auf den 26. März, La Vanguardia nennt den 18. September. ABC schreibt, das frühere Verbot sei mehreren Einsprüchen der Partido Popular vor den Regionalwahlen in Andalusien gefolgt, und La Razón berichtet, die JEC habe bis Ende März „Mängel“ festgestellt.

Wie es weitergeht

Correos soll die Geräte an die Wahllokale liefern und sie danach wieder einsammeln. El Confidencial, das vor der Entscheidung der JEC veröffentlichte, schrieb, die Nutzung der Geräte warte noch auf die endgültige Genehmigung der Kommission. Die Parlamentswahl findet am 29. November statt, und die Geräte müssen nach der Abstimmung zurückgegeben werden.

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Quellen und Kontext

Orte
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