Energie & Handel · Rom

Italiens Diesel-Verbrauchsteuersenkung läuft ohne Verlängerung aus – Zapfsäulenpreise dürften steigen

Italiens Steuersenkung auf Diesel von 4,9 Cent läuft zum Ende des 7. November aus, eine Verlängerung findet sich nicht in der Gazzetta Ufficiale. Ab Sonntag, 8. November, soll wieder der reguläre Steuersatz gelten, die Preise an den Zapfsäulen dürften steigen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Tgcom24, Fanpage, Il Messaggero und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom · Italien
Wie es dazu kam
  1. 28.10.Dekret legt die Senkung der Diesel-Verbrauchsteuer um 4,9 Cent für den 28. Oktober bis 7. November fest
  2. 7.11.Die Senkung läuft um Mitternacht aus, ohne Verlängerung in der Gazzetta Ufficiale
  3. 8.11.Ab Sonntag soll wieder die reguläre Diesel-Verbrauchsteuer gelten

Die Senkung läuft aus

Italiens befristete Senkung der Diesel-Verbrauchsteuer endet mit Ablauf des 7. November 2026. Die Senkung im Wert von 4,9 Cent pro Liter inklusive Mehrwertsteuer war durch ein Dekret vom 28. Oktober festgelegt worden und galt für den Zeitraum vom 28. Oktober bis 7. November. Das Dekret setzte die Ermäßigung auf 632,90 Euro pro 1.000 Liter fest. Eine Prüfung der Gazzetta Ufficiale am 7. November ergab weder eine neue Senkung noch eine Verlängerung, sodass ab Sonntag, 8. November, wieder die reguläre Dieselsteuer gelten dürfte.

Finanzierung und die frühere Pause

Die jüngste Maßnahme wurde laut dem Dekret durch 38,7 Millionen Euro gedeckt, die aus der im September 2026 zusätzlich eingenommenen Mehrwertsteuer stammten. Fanpage berichtet, sie sei nach einer 23-tägigen Lücke vom 5. bis 27. Oktober erfolgt. Il Sole 24 ORE schätzt, dass eine Nichtverlängerung der Senkung dem Staat rund 3,5 Millionen Euro pro Tag ersparen würde, und merkt an, die Maßnahme habe über elf Tage 38 Millionen Euro gekostet.

Zapfsäulenpreise vor der Änderung

Das Kraftstoffpreis-Observatorium des Mimit verzeichnete am Samstag, 7. November, einen durchschnittlichen Selbstbedienungspreis für Diesel von 2,224 Euro pro Liter im nationalen Straßennetz und von 2,277 Euro auf Autobahnen. Benzin lag bei 2,001 Euro pro Liter auf Landstraßen und bei 2,029 Euro auf Autobahnen. Laut dem Ministerium hält die von den großen Mineralölkonzernen beschlossene Preisobergrenze die Selbstbedienungspreise auf einem großen Teil des nationalen Netzes unter 2 Euro für Benzin und unter 2,20 Euro für Diesel. Il Fatto Quotidiano merkt an, dass Diesel bereits deutlich über die Zwei-Euro-Marke gestiegen ist.

Selbstbedienungspreise für Kraftstoff am 7. November 2026Euro pro Liter
Diesel, Landstraßen
2.224 Euro pro Liter
Diesel, Autobahnen
2.277 Euro pro Liter
Benzin, Landstraßen
2.001 Euro pro Liter
Benzin, Autobahnen
2.029 Euro pro Liter

Daten aus dem Artikeltext

Was der Anstieg bedeuten könnte

Il Messaggero rechnet vor, dass die Rückkehr der regulären Verbrauchsteuer etwa 4,9 Cent pro Liter hinzufügen könnte, was den Dieselpreis theoretisch von den am 7. November verzeichneten 2,224 Euro auf etwa 2,273 Euro pro Liter brächte. Auf dieser Grundlage würde eine Tankfüllung von 50 Litern rund 2,45 Euro mehr kosten, eine Füllung von 60 Litern etwa 2,94 Euro mehr und ein Fahrer mit einem Verbrauch von 1.000 Litern rund 49 Euro mehr. Il Sole 24 ORE bezeichnet den erwarteten Anstieg als leicht. Fanpage ergänzt, die Verbraucherorganisation Adusbef habe auf jüngste Ölnotierungen verwiesen, die Spielraum für sinkende Zapfsäulenpreise eröffneten. Il Fatto Quotidiano schreibt, die tatsächliche Veränderung hänge von der Preisgestaltung jedes einzelnen Händlers ab und davon, wie schnell die wiederhergestellte Steuer an den Zapfsäulen ankomme.

Preisobergrenze und die Mineralölkonzerne

Il Sole 24 ORE berichtet, Eni habe als einziges Unternehmen eine genaue Zahl veröffentlicht und seine Preisobergrenze auf 1,99 Euro für Benzin und 2,25 Euro für Diesel festgelegt; die anderen Unternehmen hätten sich dem angepasst. Die Zeitung ergänzt, die tatsächliche Obergrenze für Diesel habe wegen des Steuerrabatts der Regierung unter 2,25 Euro gelegen. Mit dem Auslaufen dieses Rabatts ändere sich auch die Berechnung der Obergrenze. Das Ministerium hat in den geprüften Quellen keine gesonderte Schätzung dazu veröffentlicht, wie die Obergrenze mit der wiederhergestellten Steuer zusammenwirken wird.

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