Energie & Handel · Rom

Italien stellt Diesel-Verbrauchsteuerermäßigung von rund 4,9 Cent pro Liter bis 7. November wieder her

Der Verbrauchsteuersatz auf Diesel wird vom 28. Oktober bis 7. November 2026 auf 632,90 Euro je 1.000 Liter zurückgesetzt. Die Kosten von 38,7 Millionen Euro stammen aus zusätzlich eingenommener Mehrwertsteuer im September.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Fatto Quotidiano, Fanpage, Rai news und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom · Italien
Wie es dazu kam
  1. 22.05.Dieselrabatt auf 10 Cent halbiert und bis zum 6. Juni verlängert
  2. 6.10.Der letzte Dieselrabatt läuft aus
  3. 28.10.Neue Diesel-Ermäßigung von rund 4 Cent je Liter tritt bis zum 7. November in Kraft

Das neue Dekret

Die italienische Regierung hat die Verbrauchsteuerermäßigung auf Diesel wieder eingeführt, die von Mittwoch, 28. Oktober, bis 7. November 2026 gilt. Ein in der Gazzetta Ufficiale veröffentlichtes Dekret, das Rai auf den 27. Oktober datiert, setzt die Verbrauchsteuer auf Diesel als Kraftstoff auf 632,90 Euro je 1.000 Liter bzw. 63,29 Cent je Liter zurück. Gemessen am regulären Satz ist das eine Senkung von rund 4 Cent je Liter, mit 22 % Mehrwertsteuer rund 4,9 Cent. Lastampa beziffert die Ermäßigung auf elf Tage; der Satz kehrt ab dem 8. November auf sein reguläres Niveau zurück, sofern keine neue Verlängerung beschlossen wird. Open und Fanpage bezeichnen das Dekret als interministeriell, erlassen von den beiden Ministerien Mef und Mase.

Wie die Ermäßigung finanziert wird

Die Ermäßigung stützt sich auf den sogenannten Mechanismus der accise mobili, der zusätzliche Mehrwertsteuereinnahmen nutzt, die steigende Ölpreise dem Staat einbringen. Laut dem Dekret hat der höhere internationale Rohölpreis, in Euro ausgedrückt, die Mehrwertsteuereinnahmen über die bisherige Prognose gehoben. Die Kosten werden mit 38,7 Millionen Euro aus der zusätzlichen Mehrwertsteuer gedeckt, die zwischen dem 1. und 30. September 2026 eingenommen wurde. Rai merkt an, dass keine neuen Mittel aus dem Haushalt bereitgestellt werden. Massimiliano Dona, Präsident der Unione Nazionale Consumatori, nannte die Maßnahme in Kommentaren, über die Fanpage und Il Fatto Quotidiano berichteten, zu klein.

„Eine lächerliche Verbrauchsteuersenkung. Ein Hohn – sowohl wegen der Höhe von nur 4 Cent je Liter als auch wegen der Dauer, die nur bis zum 7. November reicht.“

Massimiliano Dona

Dona ging noch weiter und argumentierte, die Regierung behalte zusätzliche Mehrwertsteuer ein, die Meloni am 7. Oktober mit 160 Millionen Euro beziffert habe, während sie nur 38,7 Millionen zuweise – weniger als 25 %. Er fügte hinzu, Eni stehe kurz davor, Dividenden von mehr als 450 Millionen Euro auszuzahlen, die nach seiner Auffassung an die Haushalte zurückfließen müssten.

Geldbeträge in der Debatte um die Diesel-ErmäßigungMio. Euro
Bereitgestellt für die Ermäßigung vom 28. Oktober bis 7. November
38.7 Mio. Euro
Zusätzliche Mehrwertsteuer, die Meloni am 7. Oktober nannte (laut Dona)
160 Mio. Euro

Daten aus dem Artikeltext

Einsparungen für Verbraucher und Frachtkosten

Codacons schätzt die Ersparnis bei einer vollen Tankfüllung auf nur 2,44 Euro. Die Berechnungen von Lastampa weisen in dieselbe Richtung: rund 2,45 Euro bei 50 Litern und knapp 3 Euro bei 60 Litern. Lastampa warnt zudem, dass die Preise an der Zapfsäule nicht im selben Umfang sinken werden, da Rohölpreise, Margen der Händler und die Geschwindigkeit der Weitergabe eine Rolle spielten. Legacoop erklärte am 27. Oktober beim ersten Treffen des technischen Runden Tisches im Verkehrsministerium zur Frachtlogistik, es seien fast 180 Millionen Euro nötig, um die Kraftstoffkosten bis zum Jahresende wieder auf das Niveau vom Februar 2026 zu bringen. Das Weihnachtsgeschäft sei für den Frachtverkehr die anspruchsvollste Phase.

Frühere Ermäßigungen im Jahr 2026

Rai führt die Ermäßigungen des Jahres 2026 auf den Krieg im Nahen Osten zurück. Vorstöße auf Öl- und Gasfelder zwischen Iran und den Golfstaaten sowie die Unterbrechung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus, über die etwa ein Fünftel des weltweiten Rohöl- und LNG-Handels läuft, trieben die Kraftstoffpreise nach oben. Am 18. März billigte die Regierung das Dekretgesetz 33 im Umfang von rund 500 Millionen Euro, das die Verbrauchsteuer zwanzig Tage lang um 25 Cent je Liter auf Benzin und Diesel senkte. Die Ermäßigung wurde am 3. April bis zum 1. Mai auf 24,4 Cent je Liter verlängert. Bis zum 30. April war der Dieselrabatt auf 20 Cent und der Benzinrabatt auf 5 Cent gesunken, und am 22. Mai wurde der Dieselrabatt auf 10 Cent halbiert und bis zum 6. Juni verlängert. Rai berichtet, dass der letzte Dieselrabatt am 6. Oktober ausgelaufen war.

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