Descalzi bestätigte, dass der Deckel bis Ende 2026 gilt, mit Werten von 2,25 Euro für Diesel und 1,99 Euro für Benzin, die Anfang Oktober festgelegt wurden.
Gattei bezifferte die Auswirkung für ein Quartal auf einige hundert Millionen, während Descalzi von März bis Jahresende rund 700 Millionen veranschlagte.
Descalzi sagte, mehr als 900 Tankstellen seien ohne Produkt gewesen, obwohl sie zweimal täglich beliefert wurden.
IP, Q8 und Tamoil folgten Eni, während unabhängige Tankstellen, auf die etwa die Hälfte des abgegebenen Kraftstoffs entfällt, die Maßnahme als Bedrohung für kleinere Anbieter kritisierten.
Eni hält seinen Preisdeckel für Benzin und Diesel bis Ende 2026 aufrecht, wie Vorstandschef Claudio Descalzi am Freitag, 23. Oktober, nach einem Telefongespräch mit mehreren Zeitungen erklärte. Ein Unternehmenssprecher bestätigte die Haltung gegenüber ANSA. Die Obergrenzen liegen derzeit bei 2,25 Euro pro Liter für Diesel und 1,99 Euro pro Liter für Benzin – jene Werte, die Anfang Oktober festgelegt wurden. Descalzi sagte, Eni werde Markt- und Preisentwicklung sowie die Liefermengen beobachten, die sein Logistiknetz bewältigen kann, bevor die Deckel für den restlichen Zeitraum festgelegt werden.
„Wir bestätigen, dass wir den Preisdeckel bis zum Jahresende aufrechterhalten werden.“
Der Deckel trat am 28. September für zunächst 30 Tage in Kraft, mit der Option einer Verlängerung bis Jahresende je nach Marktlage und Versorgung. Eni begründete den Schritt mit der schrumpfenden Versorgung mit raffinierten Produkten infolge geopolitischer Krisen und mit begrenzten Raffineriekapazitäten in Europa, wo in den vergangenen 15 Jahren fast 30 Raffinerien geschlossen wurden. Die ursprünglichen Schwellen lagen bei 1,99 Euro für Benzin und 2,19 Euro für Diesel; der Dieselwert stieg später auf 2,25 Euro, nachdem der steuerliche Rabatt um 6 Cent gekürzt worden war. Der Konzern handelte auf Wunsch der Regierung unter Giorgia Meloni. Andere Anbieter, darunter IP, Q8 und Tamoil, folgten, und auch unabhängige Tankstellen und Freie Tankstellen zogen nach – allerdings kritisierten diese kleineren Netze, auf die etwa die Hälfte des abgegebenen Kraftstoffs entfällt, den Schritt als Bedrohung für ihr Überleben und für fairen Wettbewerb.
In der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des dritten Quartals 2026 sagte Chief Transition & Financial Officer Francesco Gattei gegenüber Analysten, der Deckel werde regelmäßig neu bewertet. Er beschrieb die Entscheidung als Reaktion auf die Bedürfnisse der Kunden.
„Aus diesem Grund haben wir beschlossen, eine Höchstgrenze für unsere Verkäufe von Benzin und Diesel einzuführen.“
Anschließend bezifferte Gattei die Kosten der Maßnahme.
„Die Auswirkung in einem Quartal wird in der Größenordnung von einigen hundert Millionen liegen.“
Descalzi sagte dem „Il Sole 24 Ore“, die wirtschaftliche Belastung – gerechnet ab März und hochgerechnet bis Jahresende, einschließlich Eindämmungspolitik und Deckel – werde bei rund 700 Millionen liegen. Das Unternehmen meldete für das dritte Quartal einen bereinigten Nettogewinn von 2,8 Milliarden Euro und kündigte eine Sonderdividende sowie einen größeren Aktienrückkauf an.
Daten aus dem Artikeltext
Descalzi sagte der „La Repubblica“, Eni prüfe die Preisentwicklung jeden Monat, und die eigenen Dieselpreise hätten bei 2,19 Euro gelegen, unterhalb des Deckels von 2,25 Euro. Er sagte, mehr als 900 Tankstellen seien trotz zweimaliger Belieferung pro Tag ohne Vorrat gewesen. Die internationalen Dieselnotierungen blieben volatil, und die Versorgung sei anhaltend knapp, während Benzin etwas weniger unter Druck stehe. Erklärtes Ziel von Eni sei eine Schwelle, die weder Verbraucher verärgert noch die Bestände an den Zapfsäulen leert.
Oppositionsführer im Senat schrieben an Senatspräsident Ignazio La Russa und baten um dringende Auskünfte von Verkehrsminister Matteo Salvini. Francesco Boccia (Pd), Luca Pirondini (M5S), Peppe De Cristofaro (Avs) und Raffaella Paita (IV) erklärten, das von der Regierung gerade gebilligte Dekret biete keine angemessene Antwort. Sie kritisierten zudem, wie Salvini mit dem Notstand umgegangen sei. Das Schreiben verknüpft die Anfrage mit einem Protest von Lastwagenfahrern in ganz Süditalien, der nach Ansicht der Senatoren eine Krise offenlegt, die Beschäftigte und Unternehmen seit Langem anprangern. Die Anfrage ist unabhängig von Enis Preisentscheidung, eine Antwort des Senatspräsidenten wird nicht gemeldet.
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Eni hält seinen Preisdeckel für Benzin und Diesel bis Ende 2026 aufrecht, wie CEO Claudio Descalzi am Freitag, 23. Oktober, erklärte. Die Obergrenzen bleiben bei 2,25 Euro pro Liter für Diesel und 1,99 Euro für Benzin; das Unternehmen will sie je nach Marktlage neu bewerten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Open, ANSA.it, Rai news und weiteren Medien. Veröffentlicht .