
Eni senkt empfohlenen Dieselpreis auf 2,19 Euro, Preisdeckel bleibt bei 2,25
Eni hat am 9. Oktober den empfohlenen Dieselpreis um zwei Cent pro Liter gesenkt und ist damit auf das Niveau von 2,19 Euro zurückgekehrt, das das Unternehmen am 25. September festgelegt hatte. Der offizielle Preisdeckel von 2,25 Euro bleibt bestehen.
Dieselpreis auf 2,19 Euro gesenkt
Eni hat am 9. Oktober den empfohlenen Dieselpreis für die Vertreiber um zwei Cent pro Liter gesenkt, von 2,21 auf 2,19 Euro. Der offizielle Preisdeckel bleibt bei 2,25 Euro. Das Niveau von 2,19 Euro entspricht dem Preis, den Eni am 25. September angekündigt und ab dem 28. September angewandt hatte – obwohl der Verbrauchsteuerrabatt der Regierung ausgelaufen ist und die internationalen Rohölnotierungen wieder gestiegen sind. Laut Open ist der Verbrauchsteuerrabatt der Regierung ausgelaufen und nicht verlängert worden.
Wie sich der Preisdeckel bewegte
Eni setzte den Deckel für Diesel am 25. September auf 2,19 Euro fest, angewandt ab dem 28. September. Am 6. Oktober stieg der Deckel auf 2,25 Euro, nachdem die Verbrauchsteuer um fünf Cent pro Liter (sechs Cent einschließlich Mehrwertsteuer) erhöht worden war. Anschließend senkte Eni am 7. Oktober den empfohlenen Preis auf 2,21 Euro und beließ den Deckel bei 2,25. Wie der Corriere della Sera berichtet, hatte die Regierung den Mechanismus der beweglichen Verbrauchsteuer nicht angewandt, den Enis Mitteilung vom 25. September mit der geltenden Verbrauchsteuerentlastung in Verbindung gebracht hatte. Zwei Tage vor der jüngsten Senkung forderte Giorgia Meloni eine „vollständige Wiederherstellung“ des Preisdeckels und verschob die Reaktivierung der beweglichen Verbrauchsteuern auf einen späteren Zeitpunkt.
- Eni kündigt Preisdeckel an, Diesel bei 2,19 Euro pro Liter
- Preisdeckel tritt in Kraft
- Deckel nach Verbrauchsteuererhöhung auf 2,25 Euro angehoben
- Empfohlener Dieselpreis auf 2,21 Euro gesenkt, Deckel bei 2,25 gehalten
- Empfohlener Dieselpreis auf 2,19 Euro gesenkt
Margen und Wettbewerber
Die Berechnung des Dieselpreises durch Staffetta Quotidiana, die die Cif-Med-Notierung mit Verbrauchsteuer und Mehrwertsteuer kombiniert, ergibt für heute Morgen einen theoretischen Preis von 2,197 Euro. Dieser Wert liegt knapp über Enis Deckel, und die Analyse des Blattes verweist auf den daraus folgenden Druck auf die Konkurrenten.
Der Effekt ist, dass es für die Wettbewerber immer schwieriger wird, mit Eni mitzuhalten: Addiert man die Cif-Med-Dieselnotierung, die Verbrauchsteuer und die Mehrwertsteuer, ergibt sich ein Preis von 2,197 Euro, nur sieben Tausendstel über dem Eni-Deckel. Sieben Tausendstel, die alle Kosten und Vertriebsmargen decken sollen.
Die Lücke zwischen Enis empfohlenem Preis und den berechneten Kosten lässt anderen Anbietern wenig Spielraum, das Unternehmen zu unterbieten, ohne Marge zu verlieren.
Zapfsäulenpreise und Marken
Laut dem Preisobservatorium des Ministeriums für Unternehmen und Made in Italy liegt der nationale Durchschnittspreis für Selbstbedienung im Straßennetz heute Morgen bei 2,258 Euro pro Liter Diesel (minus 3 Tausendstel) und 2,035 Euro für Benzin (minus 2 Tausendstel). Autogas liegt bei 0,768 Euro pro Liter, unverändert, und Methan bei 1,916 Euro pro kg, plus 2 Tausendstel. Im Autobahnnetz liegt der Diesel-Selbstbedienungspreis im Durchschnitt bei 2,281 Euro pro Liter (minus 6 Tausendstel) und Benzin bei 2,046 Euro (minus 2 Tausendstel).
Die Durchschnittswerte von Staffetta für den 8. Oktober um 8 Uhr, die etwa 20.000 Tankstellen erfassen, zeigen Diesel in Selbstbedienung bei 2,256 Euro pro Liter, wobei Mineralölgesellschaften bei 2,251 und unabhängige Tankstellen bei 2,277 liegen. Enis Diesel-Selbstbedienungspreis lag bei 2,226 Euro, gegenüber 2,269 bei IP, 2,252 bei Q8 und 2,267 bei Tamoil.
- Eni
- 2.226 Euro/Liter
- Q8
- 2.252 Euro/Liter
- Tamoil
- 2.267 Euro/Liter
- IP
- 2.269 Euro/Liter


