Wahlen · Washington

Demokraten gewinnen den Kongress – Trump macht die republikanischen Kandidaten für die Niederlage bei den Midterms verantwortlich

Die Demokraten haben bei den am Dienstag abgehaltenen Midterm-Wahlen die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und den Senat gewonnen. Trump kündigte an, mit den neuen Mehrheiten zusammenarbeiten zu wollen. Trump und Vance führen die Niederlagen auf den Iran-Krieg, die Benzinpreise und die republikanischen Kandidaten selbst zurück.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Bloomberg Business, The Irish Times, Al Jazeera Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington · Vereinigte Staaten

Demokraten übernehmen die Kontrolle über den Kongress

Die Demokraten haben bei den am Dienstag, dem 3. November 2026, abgehaltenen Midterm-Wahlen die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und den Senat gewonnen; erste Erfolge der Demokraten zeichneten sich bereits am Dienstagabend ab. Trump hatte bei Wahlkampfauftritten wiederholt gefordert, das Publikum solle so tun, als stünde er selbst auf dem Stimmzettel – nach Bekanntwerden der Ergebnisse bezeichneten er und seine Berater den Ausgang jedoch als etwas anderes als ein Referendum über seine Person. Später erklärte er, er werde die demokratischen Mehrheiten akzeptieren und mit ihnen zusammenarbeiten, eine bemerkenswert versöhnliche Reaktion. Die Verschiebung im Kongress dürfte seine Möglichkeiten zur Gesetzgebung einschränken, auch wenn ihm in der Außenpolitik weiterhin Spielraum bleibt.

Trump gibt den Kandidaten und seiner Abwesenheit auf dem Stimmzettel die Schuld

Trump erklärte, seine Abwesenheit auf dem Stimmzettel habe die Republikaner daran gehindert, genügend Wähler zu mobilisieren. In einem Interview mit der New York Times sagte er:

„Ich stand nicht auf dem Stimmzettel, und weil ich nicht auf dem Stimmzettel stand, konnten wir nicht genügend Menschen zur Wahl bringen.“

Donald Trump, US-Präsident

Trump machte zudem die Republikaner verantwortlich, die er unterstützt und für die er bei zahlreichen Kundgebungen geworben hatte, und sagte, einige von ihnen hätten viele Schwächen gehabt und seien für die Wähler nicht akzeptabel gewesen. Der texanische Gouverneur Greg Abbott, ein Republikaner, verlor seine Wiederwahl gegen die Demokratin Gina Hinojosa, und Trump schrieb auf Truth Social, Abbott hätte nicht verloren, wenn er in den letzten sechs Monaten seines politischen Lebens nicht zu einem Republikaner nur dem Namen nach geworden wäre. Ein Beamter des Weißen Hauses, der anonym mit der Washington Post sprach, sagte, Trump habe viele der Kandidaten besser beworben, als diese sich selbst beworben hätten. Trump erklärte außerdem, er werde keine Änderungen an seinem Kabinett vornehmen.

Der Iran-Krieg und die Benzinpreise

Trump räumte ein, dass die Wähler über die höheren Benzinpreise verärgert seien, die aus dem Iran-Krieg resultierten, hielt aber daran fest, dass seine Entscheidungen richtig gewesen seien. Gegenüber dem Wall Street Journal sagte er über den Krieg:

„Ich habe das Richtige getan. Ich würde es wieder tun.“

Donald Trump, US-Präsident

Der republikanische Stratege James Davis sagte, der Krieg sei Teil der Rückschläge der Partei gewesen und habe dazu beigetragen, die Wählerschaft in Richtung der Demokraten zu verschieben. Das größere Problem sei jedoch das Fehlen einer klar formulierten Strategie gewesen, die den Menschen Vertrauen in den Krieg gegeben hätte. Davis verwies zudem auf höhere Energie- und insbesondere Dieselkosten, die alle Wirtschaftsbereiche betrafen und die Sorgen um die Bezahlbarkeit verschärften. Vizepräsident JD Vance nannte denselben Krieg sowie das Verhältnis der USA zu Israel als Gründe für die Niederlagen und schrieb in einem langen Beitrag in den sozialen Medien:

„Der Grund, warum wir verloren haben, ist der Krieg.“

JD Vance, US-Vizepräsident

Europa rüstet sich für eine Reaktion Trumps

Die Irish Times berichtet, hochrangige Beamte der Europäischen Kommission hätten ihre Kollegen seit Wochen intern davor gewarnt, dass große Verluste der Republikaner Trump angeschlagen zurücklassen und auf der Suche nach einem Streit andernorts sein könnten. Dieser Streit könnte die Form des Krieges im Iran annehmen, einer weiteren Kürzung der ohnehin schwindenden US-Unterstützung für die Ukraine oder eines neuen Konflikts mit der Europäischen Union. Die Beziehungen zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sind auf einen neuen Tiefpunkt gefallen, und die Ukraine ist auf US-Militärgeheimdienstinformationen und Patriot-Abfangraketen angewiesen. Brüssel akzeptierte einen Zollsatz von 15 Prozent auf in die USA verkaufte EU-Waren, um die Handelsbeziehungen zu stabilisieren, und Trumps Zölle sowie die Energiekrise haben die Lebenshaltungskosten erhöht – ein Thema, das in vielen Midterm-Wahlkämpfen eine prominente Rolle spielte.

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