Wahlen · Washington
Demokraten gewinnen den Kongress – Trump macht die republikanischen Kandidaten für die Niederlage bei den Midterms verantwortlich
Die Demokraten haben bei den am Dienstag abgehaltenen Midterm-Wahlen die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und den Senat gewonnen. Trump kündigte an, mit den neuen Mehrheiten zusammenarbeiten zu wollen. Trump und Vance führen die Niederlagen auf den Iran-Krieg, die Benzinpreise und die republikanischen Kandidaten selbst zurück.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Bloomberg Business, The Irish Times, Al Jazeera Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Demokraten gewannen bei den Midterm-Wahlen vom 3. November 2026 die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und den Senat. Trump erklärte, er werde das Ergebnis akzeptieren und mit den neuen Mehrheiten zusammenarbeiten.
Trump sagte, er habe nicht auf dem Stimmzettel gestanden, und machte die von ihm unterstützten Kandidaten verantwortlich; er verwies auf Greg Abbotts Niederlage gegen Gina Hinojosa in Texas und darauf, Abbott sei zu einem Republikaner nur dem Namen nach geworden.
Vance verwies auf den Iran-Krieg, der Stratege James Davis nannte höhere Energie- und Dieselkosten sowie fehlende klare Botschaften, und Trump erklärte, der Krieg sei das Richtige gewesen.
Hochrangige Beamte der Europäischen Kommission warnten intern, die Midterm-Niederlagen könnten Trump dazu drängen, andernorts einen Streit zu suchen; das Verhältnis zur Ukraine ist bereits auf einem neuen Tiefpunkt, und auf EU-Waren liegt ein Zoll von 15 Prozent.
Demokraten übernehmen die Kontrolle über den Kongress
Die Demokraten haben bei den am Dienstag, dem 3. November 2026, abgehaltenen Midterm-Wahlen die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und den Senat gewonnen; erste Erfolge der Demokraten zeichneten sich bereits am Dienstagabend ab. Trump hatte bei Wahlkampfauftritten wiederholt gefordert, das Publikum solle so tun, als stünde er selbst auf dem Stimmzettel – nach Bekanntwerden der Ergebnisse bezeichneten er und seine Berater den Ausgang jedoch als etwas anderes als ein Referendum über seine Person. Später erklärte er, er werde die demokratischen Mehrheiten akzeptieren und mit ihnen zusammenarbeiten, eine bemerkenswert versöhnliche Reaktion. Die Verschiebung im Kongress dürfte seine Möglichkeiten zur Gesetzgebung einschränken, auch wenn ihm in der Außenpolitik weiterhin Spielraum bleibt.
Trump gibt den Kandidaten und seiner Abwesenheit auf dem Stimmzettel die Schuld
Trump erklärte, seine Abwesenheit auf dem Stimmzettel habe die Republikaner daran gehindert, genügend Wähler zu mobilisieren. In einem Interview mit der New York Times sagte er:
„Ich stand nicht auf dem Stimmzettel, und weil ich nicht auf dem Stimmzettel stand, konnten wir nicht genügend Menschen zur Wahl bringen.“
Trump machte zudem die Republikaner verantwortlich, die er unterstützt und für die er bei zahlreichen Kundgebungen geworben hatte, und sagte, einige von ihnen hätten viele Schwächen gehabt und seien für die Wähler nicht akzeptabel gewesen. Der texanische Gouverneur Greg Abbott, ein Republikaner, verlor seine Wiederwahl gegen die Demokratin Gina Hinojosa, und Trump schrieb auf Truth Social, Abbott hätte nicht verloren, wenn er in den letzten sechs Monaten seines politischen Lebens nicht zu einem Republikaner nur dem Namen nach geworden wäre. Ein Beamter des Weißen Hauses, der anonym mit der Washington Post sprach, sagte, Trump habe viele der Kandidaten besser beworben, als diese sich selbst beworben hätten. Trump erklärte außerdem, er werde keine Änderungen an seinem Kabinett vornehmen.
Der Iran-Krieg und die Benzinpreise
Trump räumte ein, dass die Wähler über die höheren Benzinpreise verärgert seien, die aus dem Iran-Krieg resultierten, hielt aber daran fest, dass seine Entscheidungen richtig gewesen seien. Gegenüber dem Wall Street Journal sagte er über den Krieg:
„Ich habe das Richtige getan. Ich würde es wieder tun.“
Der republikanische Stratege James Davis sagte, der Krieg sei Teil der Rückschläge der Partei gewesen und habe dazu beigetragen, die Wählerschaft in Richtung der Demokraten zu verschieben. Das größere Problem sei jedoch das Fehlen einer klar formulierten Strategie gewesen, die den Menschen Vertrauen in den Krieg gegeben hätte. Davis verwies zudem auf höhere Energie- und insbesondere Dieselkosten, die alle Wirtschaftsbereiche betrafen und die Sorgen um die Bezahlbarkeit verschärften. Vizepräsident JD Vance nannte denselben Krieg sowie das Verhältnis der USA zu Israel als Gründe für die Niederlagen und schrieb in einem langen Beitrag in den sozialen Medien:
„Der Grund, warum wir verloren haben, ist der Krieg.“
Europa rüstet sich für eine Reaktion Trumps
Die Irish Times berichtet, hochrangige Beamte der Europäischen Kommission hätten ihre Kollegen seit Wochen intern davor gewarnt, dass große Verluste der Republikaner Trump angeschlagen zurücklassen und auf der Suche nach einem Streit andernorts sein könnten. Dieser Streit könnte die Form des Krieges im Iran annehmen, einer weiteren Kürzung der ohnehin schwindenden US-Unterstützung für die Ukraine oder eines neuen Konflikts mit der Europäischen Union. Die Beziehungen zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sind auf einen neuen Tiefpunkt gefallen, und die Ukraine ist auf US-Militärgeheimdienstinformationen und Patriot-Abfangraketen angewiesen. Brüssel akzeptierte einen Zollsatz von 15 Prozent auf in die USA verkaufte EU-Waren, um die Handelsbeziehungen zu stabilisieren, und Trumps Zölle sowie die Energiekrise haben die Lebenshaltungskosten erhöht – ein Thema, das in vielen Midterm-Wahlkämpfen eine prominente Rolle spielte.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Bloomberg BusinessVance nennt den Iran-Krieg und Israel als Gründe für die GOP-Niederlage bei den ZwischenwahlenVance Points to Iran War, Israel as Reasons for GOP Midterm Loss · Original auf Englisch
- The Irish TimesDie Schlappe bei den Zwischenwahlen könnte Trump zu einer Reaktion im Ausland veranlassenMidterm drubbing could prompt Trump backlash abroad · Original auf Englisch
- Al Jazeera OnlineKein Bedauern: Trump sagt, der Iran-Krieg sei trotz der Wahlniederlage gerechtfertigtNo regrets: Trump says Iran war justified despite polls drubbing · Original auf Englisch
- The TelegraphDie Demokraten werden sich nun an Trump und seinesgleichen rächenThe Democrats will now take revenge on Trump and his ilk · Original auf Englisch
- Donald Trump
- US-Präsident, dessen Partei bei den Midterms die Kontrolle über den Kongress verlor und der die Kandidaten und seine Abwesenheit auf dem Stimmzettel dafür verantwortlich machte
- JD Vance
- US-Vizepräsident, der den Iran-Krieg und das Verhältnis der USA zu Israel als Gründe für die Niederlagen der Republikaner nannte
- Greg Abbott
- Republikanischer Gouverneur von Texas, der seine Wiederwahl gegen Gina Hinojosa verlor
- Gina Hinojosa
- Demokratin, die den republikanischen Gouverneur Greg Abbott im Rennen um das Gouverneursamt in Texas besiegte
- James Davis
- Republikanischer Stratege, der sagte, der Krieg habe zu den Rückschlägen beigetragen, die Kommunikation sei aber das größere Problem gewesen
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