BerichtUS-Zwischenwahlen

Wahlen · Washington, D.C. und Austin

Demokraten gewinnen beide Kammern des US-Kongresses, während die Republikaner nach den Midterms nach Antworten suchen

Die Demokraten haben bei den Midterms 2026 Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat errungen. Ted Cruz sagt, die Republikaner hätten die wirtschaftliche Not der Wähler nicht begriffen, während Le Monde.fr darauf hinweist, dass Trump weiterhin über erhebliche Handlungsfreiheit verfügt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung, Le Monde.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, D.C., Austin · Vereinigte Staaten

Demokraten gewinnen beide Kammern

Die Demokraten haben Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat gewonnen und damit die republikanische Kontrolle beendet, die bislang in beiden Kammern bestand. SRF berichtete, dass alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat zur Wahl standen. Le Monde.fr meldete, die Demokraten hätten mindestens 229 Sitze im Repräsentantenhaus errungen, gegenüber 139 für die Republikaner; 67 Sitze seien noch offen gewesen, als die Analyse am 4. November veröffentlicht wurde. Le Monde.fr beschrieb das Ergebnis als demokratische Welle, die den Kongress in Richtung der Partei verschoben habe, und nannte Trumps Niederlage eindeutig.

Von Le Monde.fr am 4. November 2026 gemeldete Sitze im RepräsentantenhausSitze
Demokraten (mindestens)
229 Sitze
Republikaner
139 Sitze
Noch offen
67 Sitze

Daten aus dem Artikeltext

Rekordzahl demokratischer Frauen und lateinamerikanischer Amtsträger

Die Süddeutsche Zeitung berichtete, dass bei diesen Midterms mehr demokratische Frauen Sitze gewannen als je zuvor. Trump habe versucht, sie als Radikale darzustellen, doch die Zeitung schrieb, Frauen wie Gina Hinojosa stünden für pragmatische Politik. Hinojosa ist designierte Gouverneurin von Texas und wird die erste Gouverneurin des Bundesstaates. Die Süddeutsche Zeitung berichtete zudem, dass Hinojosa und Xavier Becerra in Kalifornien, beide lateinamerikanischer Herkunft, die beiden wichtigsten Bundesstaaten regieren werden. Die Zeitung wertete die Stimme der lateinamerikanischen Amerikaner als Wählergruppe, die wichtiger sei denn je.

Die Republikaner suchen nach Erklärungen

Senator Ted Cruz aus Texas schrieb auf X, zu viele republikanische Politiker hätten die wirtschaftlichen Sorgen und die Not vieler Amerikaner entweder nicht verstanden oder nicht interessiert. Er nannte hohe Benzinpreise, eine wachsende Zahl von Zwangsversteigerungen und Fahrzeugpfändungen sowie eine Rekordzahl von Menschen, die jede Woche Blutplasma spenden. Cruz sagte, die wirtschaftliche Belastung sei ein wesentlicher Grund für die republikanische Niederlage gewesen, und verglich die Abfuhr mit der Watergate-Ära. N-tv berichtete, der US-Experte Peter Kleim habe die republikanische Niederlage mit der Nixon-Ära verglichen und angemerkt, die Washington Post, die New York Times und das Wall Street Journal seien sich in ihrer Einschätzung ungewöhnlich einig.

Trump, Vance und die nächste Phase

Le Monde.fr analysierte, die demokratische Übernahme des Kongresses leite eine Phase der Machtteilung ein, doch Trump behalte in Fragen von Krieg, Personalentscheidungen und Vetorecht weiterhin erhebliche Handlungsfreiheit. Der Live-Berichterstattung von SRF zufolge verteidigte Trump den Iran-Krieg trotz der Wahlniederlage, und Vizepräsident JD Vance sagte, der Iran-Krieg sei für die Niederlage verantwortlich. Laut von SRF zitierten Medienberichten will der republikanische Abgeordnete Mike Johnson nicht Fraktionsführer der Minderheit werden. Bernie Sanders bezeichnete das Ergebnis als Votum gegen Trump, und der deutsche Kanzler sagte, er erwarte keine Änderung in Trumps Politik. SRF berichtete außerdem, Elon Musk gehöre zu den größten Verlierern und der Schweizer Marktindex SMI sei mit Bekanntwerden der Midterm-Ergebnisse gestiegen.

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