Wahlen · Atlanta, Raleigh und Austin

Demokraten gewinnen Senatssitze in Georgia und North Carolina und drei neu zugeschnittene Sitze in Florida

Nach ersten Berichten vom 4. November haben die Demokraten die Senatswahlen in Georgia und North Carolina gewonnen und drei der vier Sitze im Repräsentantenhaus von Florida erobert, die die Republikaner neu zugeschnitten hatten. Zudem übernahmen die Demokraten die Kontrolle über die Regierung des Bundesstaates Texas.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Axios, The New York Times, Irish Examiner und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Atlanta, Raleigh, Austin, Tallahassee · Vereinigte Staaten

Zwei Senatssitze in Georgia und North Carolina

Die Demokraten gewannen zwei Senatswahlen, die ein Jahr zuvor noch als umkämpft gegolten hatten. Jon Ossoff wurde laut Axios in Georgia mit fast 18 Prozentpunkten Vorsprung wiedergewählt. Der frühere Gouverneur Roy Cooper gewann den offenen Sitz in North Carolina mit rund 19 Punkten Vorsprung und besiegte damit den Parteifunktionär der Republikaner, Michael Whatley, wie die BBC berichtete. Die BBC bezeichnete North Carolina als den ersten der vier Zugewinne, die die Demokraten für die Kontrolle des Senats benötigen, und erklärte, die Aufmerksamkeit habe sich auf die von den Republikanern gehaltenen Sitze in Texas, Kansas und Ohio verlagert, wo die Auszählung noch lief. In Texas gewann der Abgeordnete des Bundesstaates, James Talarico, sein Rennen gegen Ken Paxton mit etwa 12 Punkten Vorsprung; mit 37 Jahren wird er nach seiner Vereidigung der jüngste Senator sein, berichtete die New York Times. CBS News, der US-Partner der BBC, stufte das Senatsrennen in South Carolina als demokratisch geneigt ein, wo die demokratische Kandidatin Annie Andrews antritt.

Ergebnisse in Texas und North Carolina: Bundesstaat und Repräsentantenhaus

Die Demokraten eroberten in Texas das Repräsentantenhaus, den Senat und das Gouverneursamt, womit die Partei erstmals seit 1995 die Regierung des Bundesstaates Texas geschlossen kontrolliert. In North Carolina verlor der Abgeordnete Richard Hudson, Vorsitzender des National Republican Congressional Committee, seinen eigenen Sitz. Axios schätzte, dass sich die Kongressdelegation des Bundesstaates von zehn Republikanern und vier Demokraten auf fünf Republikaner und neun Demokraten verschieben könnte. Die Demokraten waren auf Kurs, in den Wahlbezirken 6, 9 und 13 in North Carolina, im 2. Bezirk von Missouri und im 4. Bezirk von Tennessee zu gewinnen – trotz geringer Unterstützung durch die nationalen demokratischen Organisationen. AdImpact berichtete, dass der Demokrat Cyril Jefferson im 6. Bezirk keine Werbung schaltete, während Victoria Broderick nach ihrer FEC-Anmeldung bis zum 14. Oktober 90.000 Dollar für ihren Wahlkampf im 4. Bezirk von Tennessee ausgegeben hatte; bei AdImpact finden sich keine Belege für bezahlte TV-Spots.

Floridas neu zugeschnittene Sitze und Alabama

Floridas Gouverneur Ron DeSantis und die von den Republikanern geführte Legislative zogen 2026 neue Grenzen für das Repräsentantenhaus und schufen die Bezirke 9, 14, 22 und 25, die die Republikaner begünstigten. Hätten diese Grenzen 2024 gegolten, hätte Trump alle bis auf einen mit zweistelligem Vorsprung gewonnen und den letzten mit etwa neun Punkten. Den Prognosen zufolge gewannen die Demokraten Kathy Castor, Pia Dandiya und Jared Moskowitz die Bezirke 14, 22 und 25, während Darren Soto im 9. Bezirk in Führung lag. Der Harvard-Professor für Wahlrecht, Nicholas Stephanopoulos, warnte davor, die demokratischen Siege in den manipulierten Wahlkreisen zu überinterpretieren, und schrieb auf X:

„In einem NEUTRALEN Umfeld würden sie netto etwa neun Sitze hinzugewinnen.“

Nicholas Stephanopoulos, Professor für Wahlrecht in Harvard

Er fügte hinzu, dass die neuen Karten für die Republikaner weiterhin besser abschneiden würden als die alten. In Alabama gewann Shomari Figures einen Wahlkreis, der neu zugeschnitten worden war, nachdem ein Gericht entschieden hatte, dass die frühere Karte den Einfluss schwarzer Wähler schmälerte. In diesem Jahr schwächte der Supreme Court die Bestimmung des Voting Rights Act, auf der jenes Urteil beruhte, und Alabama stellte seine ältere Karte wieder her. Unter diesen Grenzen hätte Trump den Bezirk 2024 mit 14 Punkten gewonnen – dennoch siegte Figures.

Floridas Rechtsdrift und eine neue demokratische Klasse

Florida insgesamt neigt weiterhin nach rechts: Die republikanische Senatorin Ashley Moody gewann ihre Wiederwahl gegen Angie Nixon knapp, und Byron Donalds gewann das Gouverneursrennen nur mit Mühe. Die BBC berichtete, dass die Demokraten im Miami-Dade County wieder vorn liegen, das Trump 2024 gewonnen hatte, und dass hispanische Wähler in Florida, die zwei Jahre zuvor die Republikaner unterstützt hatten, zu den Demokraten zurückkehren. In den mehrheitlich von Schwarzen bewohnten Countys von South Carolina lag Annie Andrews deutlich vor den Werten, die Kamala Harris 2024 bei der Präsidentschaftswahl erzielt hatte. Die BBC warnte, dass ein guter Abend im Osten sich nicht zwangsläufig auf die gesamte, riesige Nation übertragen lasse. Die New York Times beschrieb eine neue Klasse von Demokraten, die durch die Ergebnisse nach oben gespült wurde – darunter ein Kinderarzt, ein Pastor, ein Paralympionike und ein ehemaliger Marinehubschrauberpilot. Die Siege bringen dem Land zudem die erste schwarze Gouverneurin, den ersten offen schwulen Mann im Senat und die erste Frau der Generation Z im Kongress.

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