Wahlen · Washington

Demokraten gewinnen beide Kammern des US-Kongresses – Trump will Midterm-Ergebnis akzeptieren

Die Demokraten werden laut Prognosen die Kontrolle über Repräsentantenhaus und Senat gewinnen – eine schwere Niederlage für Donald Trumps Republikaner. Trump erklärte, er werde die Ergebnisse akzeptieren, verwies dabei auf den Iran-Krieg und betonte, sein Veto bleibe ihm erhalten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Der Tagesspiegel, N-tv, newsORF.at und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Daniel Torok, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Die Wähler bestimmen alle 435 Sitze des Repräsentantenhauses und 35 Senatssitze, die Prognosen zeigen einen Erdrutschsieg der Demokraten
  2. In der Nacht vom 3. auf den 4. NovemberTrump sagt der New York Times, er werde die Ergebnisse akzeptieren und mit den Demokraten zusammenarbeiten
  3. 4. NovemberTrump postet nach einer Pause von mehr als dreieinhalb Stunden auf Truth Social und macht Fox News verantwortlich

Demokraten gewinnen beide Kammern

Die Demokraten werden laut Prognosen bei den US-Midterm-Wahlen die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses übernehmen, wie aus Projektionen amerikanischer Sender hervorgeht, die dpa zitiert. Am Dienstag, dem 3. November, wurden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat gewählt. Die Prognosen beschreiben einen Erdrutschsieg, der den Demokraten Mehrheiten in beiden Kammern verschaffen und sie von den Republikanern übernehmen würde.

Mit diesen Mehrheiten könnten die Demokraten den Handlungsspielraum des Präsidenten erheblich einengen. Laut dpa könnten sie neue Mittel blockieren oder Untersuchungsausschüsse einrichten, die sich gegen umstrittene Kabinettsmitglieder richten. Bei den Zahlen handelt es sich um frühe Prognosen und nicht um zertifizierte Endergebnisse; endgültige Sitzzahlen nennen die Artikel nicht.

Trump akzeptiert die Ergebnisse

In einem Interview mit der New York Times, über das in der Nacht berichtet wurde, sagte Trump, er sei voll und ganz bereit, die Ergebnisse zu akzeptieren, und werde mit den Demokraten zusammenarbeiten. Die Zeitung berichtete, er habe während des Gesprächs ferngesehen und niedergeschlagen geklungen. Er sagte zudem, er könne bei vielen Themen mit den Demokraten zusammenarbeiten, auch bei der Einwanderung.

In einem Telefoninterview mit Fox News sagte Trump, er habe viele Freunde unter den Demokraten und diese wollten reden. Er fügte hinzu, er habe das Veto, das er als unantastbar bezeichnete. Auch sagte er, die Demokraten hätten gute Arbeit geleistet und hart gekämpft.

Erklärung und Schuldzuweisungen

Trump räumte ein, dass der Krieg mit dem Iran eine Rolle bei den Verlusten der Republikaner gespielt habe, argumentierte aber, die Wähler hätten auch die Bedeutung seiner Iran-Politik verstanden. Er behandelte die Niederlage nicht als persönliche, da er nicht zur Wahl stehe. Midterm-Wahlen gelten weithin als Referendum über die Bilanz eines Präsidenten, und Trump hatte in den Wochen vor der Wahl intensiv Wahlkampf betrieben und reiste von Bundesstaat zu Bundesstaat.

Vor der Wahl hatte Trump versprochen, als „Mister Veto“ zu agieren, um Gesetze zu stoppen, die er ablehnt. Zu Beginn des Wahltags nannte er in einer Rede in Washington das Kandidatenfeld der Demokratischen Partei das extremste und gefährlichste in der amerikanischen Geschichte. Auf Truth Social machte er Fox News für die Verluste verantwortlich und sagte, der Sender habe die demokratische Opposition im Rampenlicht gehalten.

Ablauf der Ereignisse

Die Wahl fand am Dienstag, dem 3. November, statt, die Prognosen folgten in der Nacht. Trumps Äußerungen gegenüber der New York Times kamen in der Nacht, danach schwieg sein Truth-Social-Konto mehr als dreieinhalb Stunden, bevor er erneut postete. Berichte über seine Reaktionen, darunter das Fox-News-Interview, wurden am 4. November veröffentlicht.

Die Sitzzahlen spiegeln weiterhin Prognosen wider, und endgültige Ergebnisse für die verbleibenden Rennen waren in den Artikeln noch nicht bestätigt.

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Quellen und Kontext

Washington · Vereinigte Staaten

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