Wahlen · Washington

Demokraten gewinnen das Repräsentantenhaus und steuern auf eine Senatsmehrheit zu – Trump akzeptiert das Ergebnis

Trump erklärt, er akzeptiere die Ergebnisse und erwarte Absprachen mit der neuen demokratischen Mehrheit, nachdem seine Partei das Repräsentantenhaus verloren hat und die Kontrolle über den Senat zu verlieren droht.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, Der Tagesspiegel, Neue Zürcher Zeitung und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Shealeah Craighead, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)

Demokraten erobern das Repräsentantenhaus und drängen in den Senat

Medienprojektionen vom Dienstag, 3. November, zeigten laut EFE und El Mundo, dass die Demokratische Partei die Kontrolle über das Repräsentantenhaus übernimmt. Der Tagesspiegel berichtete, dass alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat zur Wahl standen. Die Neue Zürcher Zeitung schrieb, die Demokraten hätten sich innerhalb weniger Stunden nach Schließung der Wahllokale eine Senatsmehrheit gesichert, noch bevor alle Bundesstaaten ausgezählt waren, während sich zugleich ein klarer Sieg im Repräsentantenhaus abzeichnete. Die Zugewinne kamen laut El Mundo in Bundesstaaten zustande, die lange als republikanische Hochburgen galten, darunter Texas, South Carolina und Kansas; auch Ohio und North Carolina wurden in den Projektionen von EFE genannt. El Mundo nannte James Talarico als gewählten Senator für Texas.

Trump räumt die Niederlage ein, gibt aber dem Wahlzettel und Fox News die Schuld

Trump gratulierte den Demokraten in einem Interview mit Fox News und sagte, sie hätten gute Arbeit geleistet und hart gekämpft. Dem Sender sagte er, die Niederlage der Republikaner sei keine persönliche Niederlage für ihn. Auf Truth Social argumentierte er, sein größtes Problem sei gewesen, dass sein Name nicht auf dem Wahlzettel gestanden habe, und wäre er Kandidat gewesen, hätten die Republikaner mit erdrückender Mehrheit gewonnen. Der Tagesspiegel merkte an, er habe die Wähler im Wahlkampf aufgefordert, sich vorzustellen, sein Name stehe auf dem Wahlzettel. Auf derselben Plattform warf er Fox News vor, sich auf die Demokraten und etwas noch Schlimmeres zu konzentrieren, und er griff auch den früheren Bürgermeister von New York, Bill de Blasio, an, der in dem Sender aufgetreten war. Laut The Daily Beast erhielt Fox-Moderator Greg Gutfeld daraufhin eine wütende Textnachricht von Trump und verlas sie live auf Sendung. In der Nachricht habe es geheißen, die Benzinpreise seien niedriger als unter Joe Biden und Barack Obama und die Inflation der vergangenen drei Monate habe bei 1,75 Prozent gelegen.

Was laut Trump als Nächstes kommt

Trump sagte der New York Times, er sei voll und ganz bereit, die Ergebnisse zu akzeptieren, und erwarte, mit der neuen Mehrheit im Kongress zu einer Einigung zu kommen. Ähnlich äußerte er sich gegenüber dem Wall Street Journal, wo er sagte:

„So springt der Ball manchmal.“

Donald Trump, US-Präsident

Er sagte zudem, sollte die Zusammenarbeit scheitern, werde er sehr hart zu den Demokraten sein, von denen er erwarte, dass sie ebenso hart reagierten. Der Tagesspiegel berichtete, er erwarte Absprachen in der Migrationspolitik. Tagesschau berichtete, er habe gesagt, die Demokraten würden Gesetze schicken, die er für verrückt halte, und er werde sie mit einem Veto blockieren; nach einigen Monaten der Vetos werde die andere Seite Kompromissbereitschaft zeigen. Das Handelsblatt merkte an, ein Haushaltsstillstand würde eine Regierungsblockade erzwingen, weshalb beide Seiten beim Haushalt zusammenarbeiten müssten. Der ARD-Korrespondent Torben Börgers sagte, Trump könne den Demokraten als „Dealmaker“ begegnen oder sie als „Mr. Veto“ konfrontieren, und er werde wohl weiterhin auf Dekrete setzen, die den Kongress nicht benötigen. Trumps Amtszeit endet im Januar 2029.

Wahlkampfeinsatz, Umfragen und der Iran-Krieg

Das Weiße Haus erklärte laut Handelsblatt, Trump habe in 32 Tagen 30 Veranstaltungen in 20 Bundesstaaten absolviert, während EFE im letzten Monat vor der Wahl etwa zwanzig Kundgebungen zählte. Der Tagesspiegel berichtete, Trumps Zustimmungswerte lägen auf einem Rekordtief, und Umfragen vor der Wahl zeigten, dass weitverbreitete Unzufriedenheit mit seiner Politik viele Wähler angetrieben habe. Die Zeitung brachte auch einen starken Stimmungsumschwung bei lateinamerikanischen Wählern mit der Migrations- und Abschiebepolitik in Verbindung. Trump räumte ein, der Iran-Krieg habe zu den Verlusten beigetragen, sagte aber, die Wähler hätten verstanden, was er im Iran getan habe. Die Neue Zürcher Zeitung argumentierte, Trumps Entscheidung im Februar, gegen den Iran in den Krieg zu ziehen, sei der Hauptgrund für die Niederlage der Republikaner gewesen, und merkte an, Washington habe keines seiner erklärten Kriegsziele erreicht und der Konflikt habe Benzin- und Dieselpreise sowie die Zinsen in die Höhe getrieben. Dieselbe Zeitung schrieb, Zölle hätten Verbraucher und Unternehmen belastet, während die Grenzübertritte von mehr als 200.000 pro Monat unter Biden auf einige Tausend gesunken seien.

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Quellen und Kontext

Washington · Vereinigte Staaten

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