Wahlen · Las Vegas, Topeka und Austin
Demokraten erobern beide Kammern des Kongresses – Trumps Republikaner verlieren die Midterms
Bei den Midterms am 3. November haben die Demokraten die Kontrolle über das US-Repräsentantenhaus und den Senat gewonnen und Sitze in Texas, Kansas und Nevada gedreht. Trump räumte ein, dass der Iran-Krieg zur Niederlage beigetragen habe, und verwies auf höhere Benzinpreise.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von oko.press, polityka.pl, Rzeczpospolita und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Demokraten gewannen bei den Midterms am 3. November Repräsentantenhaus und Senat, ihre Mehrheit wird im Januar 2027 wirksam. Die Senatszahlen unterscheiden sich je nach Quelle – von mindestens 51 Sitzen im ersten Bericht von Polityka bis zu nicht weniger als 53 bei Polsat News.
James Talarico besiegte Ken Paxton in Texas, Gina Hinojosa schlug Gouverneur Greg Abbott, und Adam Hamilton gewann einen Senatssitz in Kansas. Aaron Fords Sieg über Joe Lombardo in Nevada wurde von der Associated Press gemeldet.
Trump sagte, der Krieg mit dem Iran habe zur Niederlage beigetragen, und stimmte J.D. Vance zu, doch die höheren Benzinpreise hätten die Wähler am meisten verärgert. Er sagte, er würde die Entscheidung, den Krieg zu beginnen, erneut treffen.
Demokraten erobern beide Kammern des Kongresses
Bei den am Dienstag, 3. November, abgehaltenen Zwischenwahlen gewannen die Demokraten die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und den Senat und beendeten damit eine Phase republikanischer Kontrolle über Weißes Haus und Kongress. Ab Januar 2027 wird die Regierung einem Kongress gegenübertreten, in dem die Opposition die Mehrheit hält. Die Stimmenauszählung lief am Mittwoch noch, sodass die endgültigen Sitzzahlen nicht feststanden. Polityka berichtete, die Demokraten hätten mindestens 51 Senatssitze gesichert, während Projektionen der New York Times bis zu 55 Senatssitze und 255 Sitze im Repräsentantenhaus vorsahen. Polsat News nannte unter Berufung auf US-Medienprognosen nicht weniger als 53 Senatssitze für die Demokraten. Ein späterer Bericht von Polityka gab das Senatsverhältnis mit 55 zu 44 oder 54 zu 45 an, wobei die Rennen in Mississippi und Alaska offenblieben, und das Repräsentantenhaus mit etwa 260 demokratischen gegen etwa 170 republikanische Sitze.
Texas, Kansas und Nevada kippen
In Texas besiegte der Demokrat James Talarico den Republikaner Ken Paxton im Senatsrennen, und Gina Hinojosa wurde gegen Greg Abbott zur Gouverneurin gewählt. Hinojosa ist die erste Latina, die in diesem Bundesstaat ins Gouverneursamt gewählt wurde, den die Republikaner lange als Hochburg betrachteten. In Kansas gewann Adam Hamilton, ein methodistischer Pfarrer, den Senatssitz, den Roger Marshall verlässt, und beendete damit die Niederlagenserie seiner Partei in dem Bundesstaat. Polityka bezifferte diese Serie auf 94 Jahre, Interia sprach von einem Wechsel nach fast 100 Jahren. In Nevada erklärte die Associated Press den Demokraten Aaron Ford im Gouverneursrennen gegen den republikanischen Amtsinhaber Joe Lombardo zum Sieger, womit Ford der erste afroamerikanische Gouverneur in der Geschichte des Bundesstaates wäre. Polityka berichtete zudem, Abdul El-Sayed habe das Senatsrennen in Michigan gewonnen, und bezeichnete ihn als ersten Muslim im US-Senat, während Annie Andrews in South Carolina Darline Graham besiegte.
Trumps Reaktion
Trump sagte, der Krieg mit dem Iran habe zur republikanischen Niederlage beigetragen, und stimmte der Einschätzung von Vizepräsident J.D. Vance zu, argumentierte jedoch, die Wähler seien vor allem über höhere Benzinpreise verärgert gewesen. Vor Journalisten auf der Baustelle des Ballsaals im Weißen Haus sagte er, er würde die Entscheidung, den Krieg zu beginnen, erneut treffen. Dem Sender CBS News sagte er, der Konflikt werde enden, wenn er ihn für beendet erkläre. Vance schrieb einen langen Beitrag auf X, in dem er argumentierte, viele republikanische Wähler von 2024 hätten diesmal die Demokraten unterstützt, weil sie erwartet hätten, dass der Iran-Krieg ende, die Inflation bekämpft werde, die Lebenshaltungskosten sänken und sich die US-Beziehungen zu Israel änderten. Trump veröffentlichte auf Truth Social ein Foto einer roten Kappe mit der Aufschrift „VETO“. In einem Interview mit CBS News bezeichnete er das Veto als seine ultimative Macht und sagte voraus, die Demokraten würden ihm Gesetzesvorlagen schicken, die er blockieren werde. Laut naTemat nannte er den unterlegenen Gouverneur von Texas in den sozialen Medien zudem einen Verräter.
Reaktionen in Polen und Russland
Polens Ministerpräsident Donald Tusk kommentierte die amerikanischen Ergebnisse und sagte:
„Heute hat in den USA die Demokratie gewonnen. Ich liebe die Demokratie.“
Tusk fügte hinzu, er hoffe, die Ergebnisse würden die Lage in der Region stabilisieren. Der ehemalige Präsident Bronisław Komorowski sagte der Rzeczpospolita, die Niederlage sei ein schwerer Schlag für die Republikaner und Trump sei für seine Partei zur Belastung geworden. Er sagte, der Kongress könne den Präsidenten blockieren, aber keine Außenpolitik gestalten, und er warnte Trump-Anhänger in Polen, die Verbindung habe Viktor Orbán bereits geschadet und werde der PiS 2027 schaden. Sejmmarschall Włodzimierz Czarzasty verspottete die „VETO“-Kappe in einem Beitrag auf X und zielte damit auf Präsident Karol Nawrocki. In Moskau sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow, Russland hoffe, Trump werde seine Friedensbemühungen fortsetzen, und auf die Frage, ob der neue Kongress geplante Gespräche gefährden könne, nannte er dies eine innere Angelegenheit Amerikas. Wolodymyr Selenskyj sagte, Vertreter der Ukraine, Russlands und der Vereinigten Staaten würden am 10. und 11. November in Abu Dhabi zusammenkommen.
Wie es weitergeht
Trump kann weiterhin per Dekret regieren, doch die Deutsche Welle merkte an, dass die Demokraten die Finanzierung seiner Pläne verweigern und Untersuchungsausschüsse einsetzen können. Eine von der Deutschen Welle zitierte AP-Umfrage unter Wählern ergab, dass etwa 30 Prozent den Zustand der Demokratie als wichtigstes Problem des Landes nannten und etwa 70 Prozent sagten, der Kongress habe nicht genug getan, um den Präsidenten zu kontrollieren. Martina Navratilova, US-Bürgerin, schrieb laut Interia auf X, die Korruption in Trumps Weißem Haus sei selbst für MAGA zu groß gewesen, und forderte die Veröffentlichung der Epstein-Akten. Der neue Kongress tritt im Januar 2027 zusammen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- oko.pressTrump hat den Kongress verloren. Ein Teil seines Amerikas hat auch genug von ihm [Korrespondenz aus den USA]Trump stracił Kongres. Część jego Ameryki też ma go dość [Korespondencja z USA] · Original auf Polnisch
- polityka.plUS-Wahlen. Blauer Tornado fegt Republikaner hinweg. Trump: Ich würde das Gleiche ein zweites Mal tunWybory w USA. Niebieskie tornado zmiata Republikanów. Trump: drugi raz zrobiłbym to samo · Original auf Polnisch
- Rzeczpospolita„Trump wird der PiS schaden“. Bronisław Komorowski kommentiert die Niederlage der Republikaner und die Reaktion von Nawrockis Leuten"Trump zaszkodzi PiS". Bronisław Komorowski komentuje porażkę republikanów i reakcję ludzi Nawrockiego · Original auf Polnisch
- Deutsche WelleWas bedeutet Trumps Niederlage für die USA und den Rest der Welt? Fünf SchlussfolgerungenCo porażka Trumpa oznacza dla USA i reszty świata? Pięć wniosków · Original auf Polnisch
- Donald Trump
- US-Präsident, dessen Republikanische Partei die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses verlor
- J.D. Vance
- US-Vizepräsident, der auf X über die Gründe für die republikanische Niederlage schrieb
- Donald Tusk
- Ministerpräsident Polens, der die US-Ergebnisse kommentierte
- Bronisław Komorowski
- Ehemaliger Präsident Polens, der Trump und die republikanische Niederlage kommentierte
- Włodzimierz Czarzasty
- Sejmmarschall, der Trumps VETO-Kappe verspottete
- Karol Nawrocki
- Präsident Polens, auf den sich Czarzastys Beitrag richtete
- Dmitry Peskov
- Kremlsprecher, der die US-Friedensbemühungen kommentierte
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine, der Gespräche in Abu Dhabi am 10. und 11. November ankündigte
- Aaron Ford
- Demokratischer Gouverneurskandidat in Nevada, von der Associated Press zum Sieger erklärt
- Joe Lombardo
- Republikanischer Amtsinhaber als Gouverneur von Nevada, der gegen Aaron Ford verlor
- James Talarico
- Demokrat, der das Senatsrennen in Texas gegen Ken Paxton gewann
- Ken Paxton
- Republikaner, der das Senatsrennen in Texas gegen James Talarico verlor
- Gina Hinojosa
- Demokratin, die gegen Greg Abbott zur Gouverneurin von Texas gewählt wurde
- Greg Abbott
- Gouverneur von Texas, der von Gina Hinojosa besiegt wurde
- Adam Hamilton
- Methodistischer Pfarrer, der den Senatssitz in Kansas gewann
- Martina Navratilova
- Tennislegende und US-Bürgerin, die auf X die Veröffentlichung der Epstein-Akten forderte
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