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Wahlen · Washington, Berlin und Ottawa

Demokraten erobern Repräsentantenhaus und Senat – Trump droht Blockade

Bei den Midterms am 3. November haben die Demokraten sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat erobert. Das Ergebnis könnte Trump in seinen letzten beiden Amtsjahren eine legislative Blockade bescheren. Die Märkte fielen zunächst, erholten sich aber, nachdem Trump das Ergebnis akzeptiert hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, Axios, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, Berlin, Ottawa · Vereinigte Staaten, Deutschland, Kanada
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Midterm-Wahlen in den gesamten Vereinigten Staaten
  2. 3. November, nachtsTrump sagt Fox News, er habe die „ultimative Macht“ des Vetos
  3. 4. November, morgensDoug Ford nennt das Ergebnis einen Sieg für Kanada
  4. 4.11.Die Märkte erholen sich, nachdem Trump das Midterm-Ergebnis akzeptiert hat

Demokraten erobern beide Kammern

Umfragen hatten vor der Abstimmung am Dienstag, 3. November, auf schwere Verluste für Donald Trump und seine Republikaner hingedeutet. Die Demokraten galten als Favoriten für das Repräsentantenhaus und hatten die Republikaner beim Senat in die Defensive gedrängt; die Ergebnisse seitdem zeigen, dass sie beide Kammern halten. Der „Stern“ berichtet, die Republikaner hätten ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat verloren. In Maine unterlag die Amtsinhaberin Susan Collins der Demokratin Troy Jackson, in Michigan besiegte der Demokrat Abdul El-Sayed den Republikaner Mike Rogers.

Blockade und Veto

Die Demokraten verfügen nun über komfortable Mehrheiten in beiden Häusern, doch der Partei fehlt im Senat weiterhin eine filibustersichere Mehrheit, was die kurzfristige politische Wirkung begrenzt. Trump hat angekündigt, er werde „Mr. Veto“ werden und jede Gesetzgebung der Demokraten blockieren. Am Dienstagabend sagte er bei Fox News, er werde seine „ultimative Macht“ des Vetos nutzen, um vom Kongress verabschiedete Gesetze zu stoppen. Jacob Funk Kirkegaard vom Peterson Institute for International Economics erwartet, dass Washington zum Stillstand kommt.

„Ich denke, wir stehen vor zwei Jahren vollständiger, hundertprozentiger Blockade.“

Jacob Funk Kirkegaard

Zölle und Kanada

Das Ergebnis dürfte Kanada so schnell keine Entlastung bei den Zöllen bringen, könnte aber Ottawas Position verbessern, wenn die mal wieder aufgenommenen, mal wieder ausgesetzten Handelsgespräche fortgesetzt werden. Die Wähler nannten die Bezahlbarkeit als Hauptsorge, und eine Umfrage des Cato Institute vom September ergab, dass rund 75 Prozent glauben, die Zölle hätten die Preise erhöht. Trumps Zölle von 25 Prozent auf Autos und Lastwagen, die nicht in den USA gebaut werden, haben in Ontario zu Entlassungen geführt. Hakeem Jeffries und Chuck Schumer haben darauf gedrängt, die Kanada-Zölle einzudämmen, doch Trumps Abgaben wurden weitgehend per Dekret ohne Zustimmung des Kongresses verhängt. Ontarios Premierminister Doug Ford reagierte am Mittwochmorgen:

„Ich habe auf der Straße Radschläge geschlagen“

Doug Ford, Premierminister von Ontario

Märkte und Wirtschaft

Die Märkte fielen nach den Zugewinnen der Demokraten zunächst, und der Dollar folgte den globalen Aktien nach unten, bevor er sich erholte, nachdem Trump das Ergebnis akzeptiert hatte. Einige Anleger sorgen sich, die Demokraten könnten eine Regulierung der KI durchsetzen, zumal wenn sie 2028 auch das Weiße Haus gewinnen. Die wachsende Ablehnung von Rechenzentren, der Infrastruktur hinter der KI, bei großen Mehrheiten der Amerikaner verhalf demokratischen Kandidaten zum Sieg. Kirkegaard argumentiert, lokaler Widerstand könne den Bau solcher Anlagen erschweren, was auf die Bewertungen der großen Tech-Konzerne drücken könnte, die vom KI-Boom profitiert haben.

Reaktionen im Ausland

Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf schrieb auf X, die Amerikaner hätten Nein zum Krieg gesagt, und Iran unterstütze diese Botschaft. Vor der Abstimmung hatten von Katar geführte Vermittler versucht, die US-iranischen Gespräche wieder in Gang zu bringen, doch neue Kämpfe bleiben nach Angaben von drei US-, israelischen und regionalen Quellen, die Axios zitiert, weiterhin eine Option. Benjamin Netanyahu will die Kämpfe im Iran wieder aufnehmen, doch seine politische Zukunft ist nach der jüngsten Wahl in Israel ungewiss. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius gratulierte den Demokraten und sagte, Deutschland werde die Zusammenarbeit mit der Trump-Regierung fortsetzen. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa sagte vor Reportern:

„Wir haben gesehen, dass die Demokraten die Kontrolle über den Senat und das Repräsentantenhaus übernommen haben, und das Volk Amerikas hat gesprochen.“

Cyril Ramaphosa, Südafrikanischer Präsident

Ramaphosa sagte, er erwarte, dass der Wandel eine neue Ära in den Weltbeziehungen einläute. Aus Moskau erklärte Vizeaußenminister Sergei Rjabkow gegenüber RIA Nowosti, der Ansatz der Demokraten in den Beziehungen zu Russland sei „extrem negativ“.

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