Wahlen · Washington

Demokraten erobern den US-Kongress bei den Midterms – eine schwere Niederlage für Trump

Bei den Midterms am 3. November haben die Demokraten Mehrheiten in beiden Kammern des US-Kongresses gewonnen und damit die republikanische Kontrolle beendet. Trump erklärt, er akzeptiere das Ergebnis, hält aber an seiner Vetodrohung fest.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Il Messaggero, Il Sole 24 ORE und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 3. November, vor Schließung der ersten WahllokaleTrump greift die Fox-News-Kommentatorin Jessica Tarlov in einem Truth-Social-Beitrag an
  2. 3. November, WahltagTrump unterzeichnet eine Proklamation, mit der eine Woche gegen den Kommunismus vom 1. bis 7. November ausgerufen wird
  3. 4. November, nach 04:30 Uhr italienischer ZeitTrump sagt der New York Times, er akzeptiere das Ergebnis

Demokraten erobern das Repräsentantenhaus

Bei den US-Zwischenwahlen haben die Demokraten Mehrheiten in beiden Kammern des Kongresses gewonnen; die Auszählung war noch nicht abgeschlossen, als am frühen 4. November die ersten Berichte erschienen. Adnkronos berichtete, die Partei könne nach Auszählung aller Stimmen 240 der 435 Sitze im Repräsentantenhaus erreichen. Il Sole 24 ORE meldete mindestens 235 demokratische Sitze, gegenüber 214 vor der Wahl und den 218, die für eine Mehrheit nötig sind. Die Demokraten im Repräsentantenhaus unter Hakeem Jeffries, der als erster Afroamerikaner das Amt des Sprechers übernehmen würde, könnten eine umfassende Aufsicht und Untersuchungen der Trump-Regierung einleiten.

Gemeldete demokratische Sitze im Repräsentantenhaus gegenüber den nötigen 218Sitze
Vor der Wahl
214 Sitze
Mehrheitsschwelle
218 Sitze
Gemeldet Stand früher 4. November (mindestens)
235 Sitze

Daten aus dem Artikeltext

Senatssitze kippen in republikanischen Hochburgen

Laut Il Sole 24 ORE eroberten die Demokraten mindestens sechs, möglicherweise sieben Senatssitze – mehr als die vier, die sie brauchten. Das symbolträchtigste Ergebnis kam aus Texas, wo James Talarico nach Angaben von Adnkronos den Republikaner Ken Paxton um fast 20 Punkte schlug. ANSA berichtete, Talarico sei der erste Demokrat, der seit 1988 in Texas in den Senat gewählt wurde. In Kansas gewann Adam Hamilton den Sitz – der erste Demokrat, der ihn seit 1932 eroberte. In South Carolina besiegte Annie Andrews Darline Graham, die Schwester des verstorbenen Senators Lindsey Graham und eine Kandidatin, die Trump persönlich ausgewählt hatte, in einem Staat, den die Republikaner 28 Jahre lang ununterbrochen dominiert hatten. Auch in North Carolina gewannen die Demokraten mit Roy Cooper, in Ohio mit Sherrod Brown gegen Jon Husted und in Iowa mit Josh Turek.

Gouverneursämter und die übrigen Rennen

Laut Il Sole 24 ORE verloren die Republikaner auch einflussreiche Gouverneursämter. Die Demokratin Gina Hinojosa besiegte Gouverneur Greg Abbott, der eine vierte Amtszeit anstrebte, und ANSA berichtete, sie werde die erste Demokratin sein, die Texas seit Ann Richards in den 1990er Jahren führt. In Ohio besiegte Amy Acton Vivek Ramaswamy im Gouverneursrennen. In Georgia wurde Jon Ossoff in den Senat wiedergewählt, und Keisha Lance Bottoms gewann das Gouverneursamt und wurde die erste Schwarze Frau in diesem Amt in dem Staat. Zu Maine gingen die Berichte auseinander: ANSA erklärte, Troy Jackson habe Susan Collins besiegt, während La Stampa Collins zum Zeitpunkt des Schreibens als noch knapp im Rennen beschrieb.

Trumps Reaktion und die genannten Ursachen

Auf Truth Social schrieb Trump, er sei nicht auf dem Stimmzettel gestanden und hätte er kandidiert, hätte er einen Erdrutschsieg errungen. Der New York Times sagte er, er akzeptiere das Ergebnis absolut, und er erwarte, mit den Demokraten Gemeinsamkeiten zu finden. Dem Sender CBS sagte er, er werde sein Vetorecht nutzen, um demokratische Gesetzesvorhaben zu blockieren, und er veröffentlichte das Bild einer roten Kappe mit der Aufschrift „Veto“. Laut ANSA sagte Trump, die Niederlage habe nichts mit der Regierung zu tun und sei teils der Verantwortung des Krieges im Iran zuzuschreiben, und er erklärte, in seiner Regierung werde es keine Änderungen geben. Trump unterzeichnete zudem am Wahltag eine Proklamation, mit der er eine Woche gegen den Kommunismus vom 1. bis 7. November ausrief, und er griff auf Truth Social die Fox-News-Kommentatorin Jessica Tarlov an. Open nannte die Lebenshaltungskosten, den Krieg im Iran und die Exzesse der Regierung als Faktoren für das Ergebnis.

Wie es weitergeht

Der scheidende Kongress behält seine derzeitige Mehrheit noch etwa zwei Monate, und der neue Kongress soll laut La Stampa am 3. Januar zusammentreten. In einer in der Wahlnacht an Unterstützer verschickten E-Mail bat Trump um Spenden und warnte, die Demokraten würden offen seine Amtsenthebung anstreben. Seine zweite Amtszeit beschrieb er als etwa zur Hälfte vorbei. Ein Kommentar von Il Messaggero argumentierte, Trump könne nach der Niederlage die Einsätze erhöhen und dabei auf Migration und Iran verweisen, und sich stärker auf Dekrete stützen.

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