Wahlen · Washington, Topeka und Columbia

Demokraten erobern den Kongress, während die Republikaner Senatssitze in roten Staaten verlieren

Die Demokraten drehten am Dienstag, 3. November, sieben Senatssitze und mehr als zwei Dutzend Sitze im Repräsentantenhaus und übernahmen die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses. Die Republikaner verloren Rennen in Kansas, South Carolina und Texas – Staaten, die zwei Jahre zuvor Trump unterstützt hatten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Irish Examiner, La Libre.be, G4Media.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, Topeka, Columbia, Austin · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Kurz nach Schließung der WahllokaleDemokraten beginnen, hart umkämpfte Senatsrennen zu gewinnen
  2. Vor Mitternacht, 3. NovemberAP prognostiziert, dass die Demokraten die Mehrheit im Senat halten werden
  3. Weniger als zwei Stunden späterDemokraten sichern sich das Repräsentantenhaus
  4. 4. November, 9 Uhr belgischer ZeitAuszählung von 7sur7 zeigt 54 Senatssitze und 225 Sitze im Repräsentantenhaus für die Demokraten

Demokraten erobern beide Kammern

Die Demokraten errangen am Dienstag, 3. November, die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses und drehten sieben Senatssitze sowie mehr als zwei Dutzend Sitze im Repräsentantenhaus. Kurz nach Schließung der Wahllokale begannen sie, hart umkämpfte Senatsrennen zu gewinnen. Vor Mitternacht prognostizierte die Associated Press, dass die Demokraten die Mehrheit im Senat halten würden, und weniger als zwei Stunden später war ihnen auch das Repräsentantenhaus sicher.

Bis 9 Uhr belgischer Zeit am Mittwoch, 4. November, meldete 7sur7 225 Sitze im Repräsentantenhaus für die Demokraten gegenüber 136 für die Republikaner, wobei 361 von 435 Sitzen bestätigt waren. Dieselbe Auszählung ergab 54 Senatssitze für die Demokraten gegenüber 43 für die Republikaner, wobei zu diesem Zeitpunkt 32 von 35 Senatsrennen bestätigt waren. Das Ergebnis war überwältigend, denn Staaten und Wahlkreise, die zwei Jahre zuvor für Trump gestimmt hatten, wandten sich gegen seine Verbündeten, und republikanische Amtsinhaber in komfortabel roten Regionen wie Florida sahen sich engen Rennen gegenüber.

Sitze für Demokraten und Republikaner, 9 Uhr belgischer Zeit, 4. NovemberSitze
Senat: Demokraten
54 Sitze
Senat: Republikaner
43 Sitze
Repräsentantenhaus: Demokraten
225 Sitze
Repräsentantenhaus: Republikaner
136 Sitze

Daten aus dem Artikeltext

Mit beiden Kammern gewinnen die Demokraten die Befugnis, Trumps Agenda entgegenzutreten, auch wenn ihm sein präsidentielles Vetorecht bleibt. Ein Kommentar von La Libre argumentierte, die schwierigere Aufgabe liege noch vor ihnen, da die Wähler konkrete Ergebnisse bei Inflation und Lebenshaltungskosten erwarteten.

Republikaner verlieren Sitze in Kansas, South Carolina und Texas

Kansas wählte erstmals seit 94 Jahren einen Demokraten in den Senat: Adam Hamilton, ein methodistischer Pfarrer mit republikanischer Vergangenheit, besiegte den Amtsinhaber Roger Marshall, einen ehemaligen Gynäkologen mit engen Verbindungen zu Trump. Bei 91 % ausgezählter Stimmen lag Hamilton nach AP-Prognosen rund 6 Prozentpunkte vorn. Auch die Demokratin Cindy Holscher stand kurz davor, das Gouverneursamt gegen Trumps Verbündeten Ty Masterson zu gewinnen.

In South Carolina besiegte Annie Andrews, eine 45-jährige Kinderärztin, Darline Graham, die Schwester des verstorbenen Senators Lindsey Graham und eine Trump-Verbündete, für die der Präsident mehrfach Wahlkampf gemacht hatte. Lindsey Graham war im Juli plötzlich gestorben, und die Auswahl von Darline Graham als seine Nachfolgerin hatte die Republikaner in South Carolina gespalten. Andrews wurde die erste demokratische Senatorin, die in dem Staat seit 1998 gewählt wurde.

In Texas besiegte James Talarico, ein progressiver demokratischer Newcomer, Ken Paxton, den konservativen Generalstaatsanwalt des Staates, und beendete damit eine 38-jährige republikanische Serie. In Michigan gewann Abdul El-Sayed eines der am stärksten beachteten Rennen des Abends – trotz einer Kampagne gegen ihn, die weitgehend islamfeindlich geprägt war.

Trumps Reaktion und der Krieg im Iran

Trump tat die Ergebnisse als Reaktion auf seine Präsidentschaft ab. Er sagte, er habe nicht auf dem Stimmzettel gestanden, hätte aber "mit Erdrutschsieg" gewonnen, wäre er dabei gewesen – nachdem er die Wähler aufgefordert hatte, sich zu verhalten, als träte er noch einmal an. In einem Telefoninterview mit Fox News sagte er, der Krieg im Iran sei teilweise für die Niederlage der Republikaner verantwortlich. Er beschrieb die Demokraten zudem als erfolgreich und hart kämpfend, betonte aber, dass ihm sein Vetorecht weiterhin bleibe.

Reaktionen und der weitere Weg

Barack Obama begrüßte das Ergebnis am Mittwochmorgen auf X und schrieb, die Wähler hätten ein klares Signal für eine Politik gesendet, die Menschen zusammenbringt, und für Politiker, die konkrete Lösungen anbieten. Er lobte die Kandidaten seiner Partei sowie die Tausenden Freiwilligen und Vertreter beider Parteien, die einen reibungslosen Urnengang ermöglicht hätten. Obama sagte, die nächsten zwei Jahre würden anspruchsvoll, und rief die Demokraten auf, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Befugnissen an die Arbeit zu gehen.

La Libre merkte an, Elon Musk habe eine halbe Milliarde Dollar für den Wahlkampf ausgegeben, und argumentierte, das Geld habe die Abstimmung nicht beeinflusst. Der Kommentar des Blattes erklärte, die Demokraten müssten vermeiden, Kulturkämpfe neu zu entfachen, und der Versuchung politischer Rache widerstehen, während sie sich auf das Präsidentschaftsrennen 2028 vorbereiteten und ihre Mitte und ihren linken Flügel in Einklang brächten.

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