Wahlen · Washington

Demokraten erobern beide Kammern des US-Kongresses bei den Midterms – Trump stößt im eigenen Land an Grenzen

Die Demokraten haben die Kontrolle über Senat und Repräsentantenhaus gewonnen, doch der Präsident behält weitreichende Vollmachten im Ausland, auch im Iran-Krieg, so Kommentatoren.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LBC, The New York Times, Financial Times News und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Vorabend der Midterm-WahlenBegrenzter US-Luftangriff auf eine iranische Insel im Golf, berichtet von der BBC
  2. 4. November, morgensBerichte über die Übernahme der Kontrolle über Senat und Repräsentantenhaus durch die Demokraten

Demokraten erobern beide Kammern

Die Demokraten haben bei den Midterm-Wahlen 2026 die Kontrolle über den Senat und das Repräsentantenhaus gewonnen – ein Ergebnis, das ein Kommentar von LBC als scharfe Zurechtweisung für Präsident Donald Trump beschrieb. Der Vorsprung sei größer ausgefallen als von den Demokraten erhofft und größer als von Meinungsumfragen nahegelegt, heißt es in derselben am 4. November veröffentlichten LBC-Analyse. Die Financial Times berichtete, die Demokraten hätten die mit Spannung verfolgten Senatsrennen in Michigan und Maine gewonnen, ebenso Wettbewerbe in konservativen Hochburgen wie Texas und Kansas. Die FT ergänzte, zum Zeitpunkt ihres Berichts seien die Ergebnisse weitgehend ausgezählt gewesen.

Kontrolle im Innern

Seit Trump die Wahl 2024 gemeinsam mit republikanischen Mehrheiten in beiden Kammern gewonnen hatte, hätten die Republikaner auf dem Capitol Hill seine Agenda weitgehend unterstützt, heißt es in einer Analyse der New York Times, die erklärte, die Exekutive habe bei Ausgaben, Zöllen und Kriegsvollmachten nahezu ohne Kontrolle gehandelt. Die Demokraten kündigen nun an, die Regierung zu untersuchen und ihr entgegenzutreten. Hakeem Jeffries, der New Yorker Demokrat, der voraussichtlich neuer Sprecher des Repräsentantenhauses wird, sagte, seine Partei werde diejenigen zur Rechenschaft ziehen, denen er Korruption vorwirft.

„Wir werden diejenigen zur Rechenschaft ziehen, die diesem Land beispiellose Korruption zugefügt haben.“

Hakeem Jeffries, Demokrat aus New York

LBC merkte an, die neuen Mehrheiten könnten Pete Hegseth, Todd Blanche, Pam Bondi, Kristi Noem und Elon Musk ins Visier nehmen, ebenso die Geschäftsinteressen, die von deren Nähe zum Weißen Haus profitiert hätten. Sky News erklärte, Trump stehe eine zweijährige Tortur aus Untersuchungen, Haushaltszwängen und Blockade in einem feindlich gesinnten Kongress bevor.

Grenzen im Ausland und der Iran-Krieg

Mehrere Kommentare zogen eine schärfere Trennlinie zwischen Innen- und Außenpolitik. LBC argumentierte, die Demokraten könnten Resolutionen verabschieden, die ein Ende des Krieges im Iran fordern, doch Trump könne sie ignorieren oder ein Veto einlegen, und den Demokraten fehlten die nötigen Zweidrittelmehrheiten, um Vetos zu überstimmen. Eine BBC-Analyse erklärte, Trump verfüge als Oberbefehlshaber weiterhin über weitreichende Vollmachten zum Einsatz des US-Militärs. Dominic Waghorn von Sky News schrieb, die einseitigen Vollmachten des Präsidenten reichten im Ausland weiter als im Inland. Die BBC berichtete von einem begrenzten US-Luftangriff auf eine iranische Insel im Golf am Vorabend der Midterm-Wahlen. Bevor er nach einem Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert wurde, nahm der demokratische Senator Chris Murphy an einer geheimen Unterrichtung über mögliche militärische Optionen für einen erneuten Krieg mit dem Iran teil und nannte die Pläne „irrsinnig“; er warnte vor einer „verheerenden Eskalation“.

Wie es weitergeht

Die BBC erklärte, Teheran verfolge die amerikanische Debatte genau und habe seine Genugtuung darüber nicht verborgen, dass seine Blockade der Straße von Hormus zu einem innenpolitischen Thema in den USA geworden sei. Die BBC brachte steigende Preise für Benzin, Diesel und landwirtschaftliche Düngemittel mit dem Krieg in Verbindung und erklärte, sie hätten Trump und den Republikanern geschadet. Sky News erwartete, dass Trump weitere Friedensabkommen und Gipfel-Fotomöglichkeiten mit Staatschefs wie Kim Jong Un, Xi Jinping und Wladimir Putin suchen werde – oder aber den Krieg mit dem Iran eskalieren lasse. The Telegraph argumentierte, JD Vance liege falsch, wenn er die Niederlage der Republikaner allein dem Iran-Krieg anlaste. Eine Meinungskolumne der New York Times schrieb, Trump könne einen zweijährigen Kampf mit einem demokratisch kontrollierten Kongress durchaus genießen, und Bloomberg Business erklärte, seine außenpolitische Agenda dürfte nun, da die Demokraten den Kongress kontrollieren, weniger gebremst werden.

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