Gesundheit & Bildung · Nordjütland

Dänemark will Turbo-Hähnchen verbieten und drängt auf ein EU-weites Verbot

Dänemarks Regierung will ein nationales Verbot der Ross-308-„Turbo-Hähnchen“ und ein EU-weites Verbot, nachdem eine TV2-Dokumentation Tierschutzprobleme auf dem Hof eines großen Produzenten gezeigt hat.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Jornal Expresso, NEWS 24/7, Courrier international und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Nordjütland · Dänemark
Wie es dazu kam
  1. 27.10.TV2 sendet Dokumentation mit versteckter Kamera über Tvergaards Hof
  2. Anfang November 2026Dänische Regierung strebt nationales und EU-weites Verbot an

Dokumentation mit versteckter Kamera

Am Dienstag, 27. Oktober, zeigte TV2 eine Dokumentation mit Aufnahmen einer versteckten Kamera, die auf einem Hof von Christian Tvergaard entstanden sind, einem der größten Hähnchenproduzenten Dänemarks. Die Aufnahmen zeigten junge Tiere, die tot oder sterbend waren, sowie Tiere, die nicht laufen konnten. Die Dokumentation berichtete, dass die Herde den größten Teil ihres Lebens drei Stunden Dunkelheit hatte, während die Vorschriften mindestens sechs Stunden verlangen. Zudem hieß es, der Produzent habe das Licht eingeschaltet gelassen, damit die Tiere mehr fressen.

Reaktion der Regierung

Der dänische Minister Christian Rabjerg Madsen sagte, er rate den Menschen davon ab, Turbo-Hähnchen zu kaufen. Er sagte, die Regierung beabsichtige ein nationales Verbot, und fügte hinzu, die Maßnahme müsse rechtlich und wirtschaftlich geprüft werden. Die Regierung will zudem ein Verbot auf EU-Ebene vorantreiben. Der Produzent Christian Tvergaard sagte TV2, er habe falsche Entscheidungen getroffen und könne aus seinen Fehlern lernen. Der Hof habe inzwischen seine Beleuchtungsroutinen und Arbeitsabläufe verschärft.

Die Rasse Ross 308

Die Rasse Ross 308 ist in der dänischen Geflügelproduktion am weitesten verbreitet. Berichten zufolge wachsen diese Tiere in 33 Tagen von etwa 50 Gramm auf zwei Kilogramm, während andere Rassen 46 bis 63 Tage brauchen, um dasselbe Gewicht zu erreichen. Das schnelle Wachstum kann Knochen- und Organprobleme verursachen, und Tierschutzorganisationen und Fachleute haben Bedenken über die Folgen für Gesundheit und Beweglichkeit der Tiere geäußert.

Widerstand der Branche

Vertreter der Branche warnen, dass ein auf die heimische Produktion beschränktes Verbot die beabsichtigte Wirkung möglicherweise nicht erreicht. Clemen Hinkmand Rimbergaard, Geschäftsführer des Hähnchenproduzenten Danpo, argumentierte, ein Verbot müsse auch Importe erfassen. Dänische Produzenten sagten, die Maßnahme solle auch für importierte Küken gelten. In Portugal erklärte das Landwirtschaftsministerium, es erkenne die Bedeutung der Bedenken an und verfolge das Thema aufmerksam.

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Quellen und Kontext

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