Wirtschaft · Hannover
Continental erwirtschaftet in den ersten neun Monaten 823 Mio. Euro Gewinn und hebt Prognose für 2026 an
Der Reifenhersteller meldet für Januar bis September einen Gewinn von 823 Mio. Euro nach einem Verlust von 182 Mio. Euro im Vorjahr, während der Umsatz in den neun Monaten nach dem Verkauf von Geschäftsbereichen um 11,4 % sank. Zudem hob das Unternehmen seine Jahresprognose an.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Diário de Notícias, Notícias ao Minuto, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Continental erzielte für Januar bis September einen Gewinn von 823 Millionen Euro nach einem Verlust von 182 Millionen Euro im Vorjahr und hob seine Prognosen an.
Der Umsatz fiel in den neun Monaten um 11,4 % auf 10.137 Millionen Euro, was die Abspaltung mehrerer Geschäftsbereiche widerspiegelt, darunter die Automotive-Sparte.
Finanzvorstand Roland Welzbacher sagte, das Unternehmen erwarte bei den Rohstoffen keine Entlastung; im dritten Quartal fiel ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag an, ein ähnlicher Effekt wird im vierten Quartal erwartet.
Für die Reifensparte werden nun 13,5 bis 13,9 Milliarden Euro Umsatz erwartet, die bereinigte EBIT-Marge bei 13,4 bis 14,0 % – beides enger gefasst oder angehoben gegenüber den früheren Spannen.
Wieder in der Gewinnzone
Continental wies für Januar bis September einen Nettogewinn von 823 Millionen Euro aus, nach einem Verlust von 182 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Reifenhersteller aus Hannover veröffentlichte die Zahlen am Mittwoch, 4. November 2026, und hob seine Prognosen für das Jahr an. Der Umsatz sank in den neun Monaten um 11,4 % auf 10.137 Millionen Euro, nach der Abspaltung mehrerer Geschäftsbereiche, darunter die Automotive-Sparte.
- Januar bis September 2025
- -182 Mio. €
- Januar bis September 2026
- 823 Mio. €
Daten aus dem Artikeltext
Operatives Ergebnis steigt dank Reifen
Das operative Ergebnis (EBIT) vor Sondereffekten und einschließlich des vereinbarten Verkaufs der ContiTech-Kunststofftechnik-Sparte stieg um 17,8 % auf 1.441 Millionen Euro. Europa trieb den Zuwachs. Asien erzielte erneut sehr positive Ergebnisse, während Nord- und Südamerika durch schwache Ersatzmärkte gebremst wurden. Der Absatz von Ultra-High-Performance-Reifen ab 18 Zoll legte zu, und günstige Währungseffekte, eine geringere Belastung durch Zölle sowie kommerzielle Maßnahmen glichen höhere Rohstoffkosten aus. Die operative Marge vor Sondereffekten erreichte 14,2 % nach 11,9 % im Vorjahr.
- Januar bis September 2025
- 11.9 %
- Januar bis September 2026
- 14.2 %
Daten aus dem Artikeltext
Rohstoffkosten steigen weiter
Der Umsatz der Reifensparte sank im dritten Quartal um 1,5 % auf 3,5 Milliarden Euro, während das bereinigte operative Ergebnis um fast 7 % auf 514 Millionen Euro zulegte und die bereinigte EBIT-Marge von 13,9 % auf 14,9 % stieg. Continental kauft Rohstoffe drei bis sechs Monate im Voraus ein, sodass die höheren Öl- und Kautschukpreise im Zusammenhang mit den Kriegen im Nahen Osten nun in der Gewinn- und Verlustrechnung ankommen. Finanzvorstand Roland Welzbacher sagte Reuters, das Unternehmen erwarte in diesem Punkt keine Entlastung.
„Bei den Rohstoffen erwarten wir keine Entlastung.“
Steigende Materialpreise kosteten das Unternehmen im dritten Quartal einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag, ein ähnlicher Effekt wird für das vierte Quartal erwartet. Welzbacher sagte, Continental verhandle derzeit mit Kunden über höhere Verkaufspreise. Verglichen mit dem Jahresbeginn, als das Unternehmen positive Rahmenbedingungen erwartet hatte, muss es nun zusätzliche Belastungen im niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich verkraften.
Prognose angehoben, Portfolio umgebaut
Vorstandschef Christian Kötz sagte, das Unternehmen gehe gestärkt in die Schlussphase des Jahres, die Prognose sei entsprechend angehoben worden.
„Continental geht gestärkt in einen herausfordernden Endspurt.“
Für 2026 wird für die Reifensparte nun ein Umsatz von 13,5 bis 13,9 Milliarden Euro erwartet, nach zuvor 13,2 bis 14,2 Milliarden. Die bereinigte EBIT-Marge wird bei 13,4 bis 14,0 % prognostiziert, nach 12,0 bis 13,5 %. Die Aktie des im DAX notierten Unternehmens stieg am Tag um mehr als 6 %. Continental hatte sein OESL-Erstausrüstergeschäft im Frühjahr verkauft und sich im Sommer vom Rest von ContiTech getrennt. Die ContiTech-Einheit soll für vier Milliarden Euro an den Finanzinvestor Lone Star gehen, der Verkauf ist aber noch nicht abgeschlossen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Diário de NotíciasContinental wechselt von Verlust zu 823 Millionen Gewinn bis SeptemberContinental passa de prejuízo a lucro de 823 milhões até setembro · Original auf Portugiesisch
- Notícias ao MinutoContinental erholt sich und erzielt bis September 823 Millionen Euro GewinnContinental recupera e lucra 823 milhões de euros até setembro · Original auf Portugiesisch
- N-tvDer Börsen-Tag: Rohstoffpreise belasten Continental
- HandelsblattReifenhersteller: Conti erwartet trotz höherer Kautschukpreise mehr Rendite
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